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  Sehenswürdigkeiten der Stadt Pasewalk  
Das Prenzlauer Tor / Museum:



 


Das Prenzlauer Tor ist ein Backsteinbau auf älterem Granitquadersockel.
 
Es wurde im 15 Jh. Erbaut. Anfang des 19. Jh. Wurden die stattlichen Staffelgiebel, die sehr verfallen waren, durch ein gewalmtes Satteldach ersetzt. Über dem Torbogen ist das Bauwerk in drei Etagen gegliedert.
 
Verbunden mit einem Nebengebäude im norddeutschen Fachwerkstil ist das Prenzlauer Tor heute Stadtmuseum.
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Das Amtsgericht:


Die Grundsteinlegung für das Amtsgericht war 1903. Das Amtsgericht befindet sich auf dem ehemaligen Klosterhof. Es ist 1905 in Nutzung gegangen.
Der Pulverturm:



 


Der Pulverturm ist ein zylindrischer Bau mit einer achteckigen Ziegelspitze. Der Innendurchmesser beträgt 4,3 Meter. Die Mauerstärke ist 1,85 Meter.

Er weit eine stattliche Gesamthöhe von 28,2 Metern auf. Der Zinnenkranz und die Schießscharten geben dem Turm noch heute ein wehrhaftes Aussehen.

Wie die Ringmauer, der Kiek in de Mark, das Mühlentor und das Prenzlauer Tor, gehört auch der Pulverturm zur mittelalterlichen Stadtbefestigung.
 
Die St. Marien Kirche zu Pasewalk:















 


Die St. Marien Kirche zu Pasewalk gilt als eines der schönsten Baudenkmale im pommerschen Raum des Mittelalters. Die Entstehung der St. Marien Kirche und ihr Schicksal stehen in engem Zusammenhang mit der Geschichte Pasewalks.
 
Die St. Marien Kirche, eine dreischiffige Hallenkirche aus dem 14. Jh., auf einem Granitquadersockel aus dem 13. Jh. Aufgebaut, wurde im Verlaufe ihrer Geschichte immer wieder zerstört. Im 30jährigem Kriege 1630 verwüsteten Truppen des kaiserlichen Obristen Goetz Pasewalk. Die St. Marien Kirche brannte dabei aus und durch den niederstürzenden Turm wurde das Gewölbe zerstört. Zu der Zeit entsprach der Turm dem Aussehen des heutigen Turms. In den Jahren von 1839 bis 1841 wurde dann ein neuer Turm mit einem Achtort (Oktogon) gekrönt und ein Spitzhelm wurde aufgesetzt. In den Sommermonaten des Jahres 1983 war die gesamte Turmspitze bis zur Galerie von einem Metallgerüst umgeben. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten wurden druchgeführt.
 
Die Kanthölzer und die Dachschalung wurden erneuert, um anschließend das Dach und die Brüstung an der Galerie mit neuen Kupferplatten zu versehen. Auch das Kreuz und die Kugel wurden generalüberholt. Am 6. Oktober wurden beide Symbole wieder der St. Marien-Kirche übergeben.
 
Die verzögerte Einleitung weiterer Sanierungs- bzw. Sicherungsmaßnahmen führten am 3. Dezember 1984 zum ersten Teileinsturz an der Nordwestecke des Turmes. Am 4. Dezember 1984 folgte der zweite Teileinsturz, der eine Sprengung notwendig machte. Bei dieser Sprengung wurde die Westwand mit der Orgel mitgerissen und zerstört.
 
Der Dachstuhl wurde ebenfalls schwer beschädigt und die Glocken stürzten ab. Am 2. August 1988 fand die Grundsteinlegung für den Wiederaufbau des Turmes statt. Mit dem Abschluss der Gleitbauarbeiten am Turmschaft wurde ab 1989 die Arbeit zugunsten der Wiederaufbauarbeiten am Stadtkern eingestellt. Am 18.09.1994 wurde nach fast 10 Jahren die 26,50 m hohe Spitze auf den Turm von St. Marien aufgesetzt. Pünktlich zur 750-Jahr-Feier der Stadt Pasewalk war die Gestaltung des Kirchplatzes fertig. Schwerpunkt ist weiterhin der Innenausbau der Kirche.
 
Das Anklamer Tor:



 


Diese Giebelmalerei entstand 1999, für das dort einst gestandene Anklamer Tor, das um 1857 abgerissen wurde. 
Die Villa Knobelsdorf:



 


Das Gebäude wurde ca. 1897 errichtet. Bis Ende des II. Weltkrieges wohnte hier der Standortälteste Rittmeister von Knobelsdorff.

Er verlieh dem Gebäude den auch im Volksmund gebräuchlichen Namen „Villa Knobelsdorff“.
St. Spiritus:



 


Das Hospital St. Spiritus umfasst drei Gebäude, deren ältestes und schönstes mit dem Giebel zur Stadtseite erbaut wurde.

Es ist ein zweigeschossiger Backsteinbau aus der Zeit des 15. Jh. Es war stets Armen- und Altersheim und ist heute noch evangelisches Pflegeheim.