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Kontakt

Leiter des Wirbelsäulenzentrums und Chefarzt Wirbelsäulen-orthopädie und -chirurgie
Dr. Sven Nagel

 
Tel. (040) 18 18-87 32 08
Fax (040) 18 18-87 36 20
wsc.nord@asklepios.com

 

Sprechstunde

Montag bis Donnerstag 8:00 bis 16:00 Uhr
Freitag 8:00 bis 14:00 Uhr

 

Terminvereinbarung unter
Tel. (040) 18 18 -87 32 08

  

 

Hier finden Sie Informationen zum Aufbau der Wirbelsäule und den Ursachen von Rückenschmerzen

 

Tun Sie Ihrem Rücken etwas Gutes!

 

Hier zeigen wir Ihnen einfache, aber effektive Übungen, mit denen Sie Ihre Rückenmuskulatur kräftigen und Verspannungen lösen können.

Das Wirbelsäulenzentrum

Gemeinsam gegen den Schmerz

Rückenschmerzen sind weit verbreitet. Rund jeder Dritte leidet am „Kreuz mit dem Kreuz". Rückenschmerzen sind teuer. Sie sind der häufigste Grund für Krankschreibungen in Deutschland und damit von enormer volkswirtschaftlicher Bedeutung. Mindestens genauso wichtig ist jedoch der hohe Leidensdruck der Betroffenen. Um schnellstmöglich die Ursache für die Qualen zu finden und eine zielgerichtete Therapie einzuleiten, arbeiten bei uns Experten verschiedene Fachdisziplinen eng zusammen.

Die Vorteile für den Patienten: Die komplette Diagnostik und Therapie aller Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule aus einem Guss unter einem Dach.

Die Chefärzte im Wirbelsäulenzentrum
(v.l.n.r.): PD Dr. Marc Schult, Unfall- und Orthopädische Chirurgie; Dr. Sven Nagel, Wirbelsäulenorthopädie und -chirurgie
und Prof. Dr. Paul Kremer, Neurochirurgie

 

Unser Leistungsspektrum umfasst

  • verschleißbedingte Wirbelsäulenerkrankungen  (Lesen Sie hier, wie degenerative Wirbelsäulenerkrankungen entstehen)

          –  Bandscheibenvorfall einschließlich wiederholtem Vorfall und
              Postnukleotomiesyndrom (Beschwerden nach bereits erfolgter OP)
          –  Spinalkanalstenose (Einengungen des Wirbelkanals) 
          –  Osteochondrose (Verschleiß der Wirbelkörper und Bandscheiben)
          –  Facettensyndrom (Arthrose der Zwischenwirbelgelenke)

  • angeborene und erworbene Formabweichungen
          –  Skoliose (seitliche Verkrümmung)
          –  Kyphose (Rundrücken)

  • Instabilitäten
          –  Spondylolisthese (Wirbelgleiten)
          –  verletzungsbedingte Instabilitäten

  • unfallbedingte Verletzungen

  • osteoporotische Brüche

  • entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen, v. a. chronische rheumatisch

  • Erkrankungen wie Morbus Bechterew oder rheumatoide Arthritis

  • gut- und bösartige Tumoren sowie Metastasen (Tochtergeschwülste bösartiger Tumoren)

  • im Bereich von Wirbelkörpern, Spinalkanal und Rückenmark

 

Kein Patient ist wie der andere

Bei uns bekommen Sie keine 08/15-Behandlung. Ganzheitliche konservative (nicht-operative) Maßnahmen, schonende minimal-invasive Techniken oder offene Operation – gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir ein maßgeschneidertes Therapiekonzept. Dabei spielen nicht nur das Alter und der allgemeine Gesundheitszustand eine Rolle. Vielmehr geht es um die Frage, welche Hoffnungen Sie an die Behandlung knüpfen. Sportlich aktive und beruflich stark eingespannte junge Menschen mit einem Bandscheibenvorfall haben zum Beispiel andere Erwartungen als ältere Patienten mit verschleißbedingten Wirbelsäulenveränderungen. Wir nehmen Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse ernst!vvvvvv

 

Wir greifen nicht gleich zum Skalpell, sondern gehen der Ursache auf den Grund

Die gute Nachricht zuerst: Bei spezifischen Rückenschmerzen, d. h. Schmerzen mit einer bekannten Ursache, sind meist verspannte Muskeln die Übeltäter. Und dagegen können die Patienten selbst eine Menge tun. Die schlechte Nachricht: Rund 85 Prozent der Patienten leiden an unspezifischen Rückenschmerzen, deren Auslöser unklar ist. Um herauszufinden, wo der Schmerz seinen Ursprung hat, nutzen wir die gesamte Bandbreite der Diagnostik:

 

•  ausführliche Anamnese (Erhebung der Krankengeschichte)
•  körperliche Untersuchung
•  neurologische Untersuchung
•  Röntgenuntersuchung
•  Magnetresonanztomographie (MRT)

•  Computertomographie (CT)
•  Myelographie (Kontrastdarstellung des Rückenmarkkanals)
•  DEXA-Messung (Knochendichtemessung)

 

 

Infiltrationen – zwei Fliegen mit einer Klappe

Bei Patienten, bei denen wir die Ursache für die Beschwerden mit bildgebender Diagnostik nicht finden können, führen wir Infiltrationen an der Wirbelsäule durch. Das bedeutet, dass wir unter Röntgenkontrolle mit einer feinen Nadel an bestimmten Stellen ein Schmerzmittel einbringen. Wenn der Schmerz im Zuge dieser sogenannten Stufendiagnostik verschwindet, sind wir auf der richtigen Spur und können sehr viel besser beurteilen, ob eine weitere konservative Behandlung oder doch eine OP sinnvoll ist. Bei bestimmten Krankheitsbildern erfolgen die Infiltrationen auch therapeutisch unter Verwendung eines Schmerzmittels und/oder eines entzündungshemmenden Kortisonpräparates.

 

 

 

   

Spritzen an der Wirbelsäule? Das ist zugegeben erst einmal keine angenehme Vorstellung. Aber keine Sorge: Die Stellen werden vorab örtlich betäubt, sodass die Patienten nur einen leichten Druck spüren.

 

 

Operation nur als letzte Möglichkeit

Längst nicht alle Wirbelsäulenprobleme erfordern eine Operation. Viele Patienten erzielen bereits durch Ruhigstellung, physiotherapeutische Übungen, Wärme-/
Kälteanwendungen, die Einnahme von Medikamenten, Schmerzmittel-/Kortisoninjektionen oder alternative Heilmethoden wie Akupunktur und Osteopathie sehr gute Ergebnisse. Deshalb empfehlen wie einen chirurgischen Eingriff erst, wenn konservative Maßnahmen keinen Erfolg zeigen. Dabei setzen wir bevorzugt modernste minimal-invasive, endoskopisch-assistierte und mikrochirurgische Techniken ein. Bei rückenmarksnahen Operationen nutzen wir außerdem die computerassistierte Neuronavigation zur millimetergenauen Orientierung, das intraoperative Neuromonitoring zur funktionellen Überwachung der Nerven und das intraoperative MRT zur Überprüfung des Operationsergebnisses. Oberstes Ziel ist es, mit der richtigen Therapie zum richtigen Zeitpunkt die Funktionalität der Wirbelsäule zu erhalten bzw. wiederherzustellen und eine Chronifizierung der Beschwerden zu vermeiden.