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Kontakt

Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll
 
Kunst im Krankenhaus (KIK)

Langenhorner Chaussee 560
22419 Hamburg

Ansprechpartnerin:
Sabine Schönleiter 
Dipl. Sozialpäd.

Tel.:

+49 (40) 18 18 - 87 17 73

Fax:

+49 (40) 18 18 - 87 27 67


s.schoenleiter@asklepios.com
 

www.kikhamburg.de

Flyer Kunst im Krankenhaus

KIK – Kunst im Krankenhaus

KIK wendet sich als Angebot an Menschen, die unter einer psychischen Erkrankung leiden, aber gleichzeitig eine besondere künstlerische Ambitionierung bzw. Begabung mitbringen. KIK möchte  nicht  die Kunsttherapie aus der Klinik fortführen, sondern den Künstler/inne/n auf Dauer Raum und Unterstützung für ihre künstlerische Arbeit bieten.

Im Rahmen eines großen Psychiatriekongresses, der 1998 in Hamburg stattfand, kam die Idee auf, einen Ausstellungsraum im Klinikum Nord für die Kunst von psychisch Kranken zur Verfügung zu stellen. Ende April 1998 wurde eine Ausstellung mit Werken der Patient/inn/en aus der Klinik Wehnen bei Oldenburg im Haus 5 organisiert.
Während der Ausstellung äußerten verschiedene Patient/innen des Klinikum Nord den Wunsch, ihre Werke in einer ähnlichen Form zu präsentieren. Diese Idee konnte mit einer Folgeausstellung, die im Oktober 1998 stattfand, schon zum Teil umgesetzt werden.
Damit wurde »Kunst im Krankenhaus « gegründet. KIK ist heute eine Gruppe von ehemaligen Patient/inn/en der Psychiatrie in der Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll mit zurzeit mehr als 10 Mitgliedern.
Seit April 1998 hat KIK insgesamt weit mehr als 30 öffentliche Ausstellungen bundesweit organisiert. Um diese regelmäßige öffentliche Präsenz erreichen zu können, wurden KIK leer stehende Räume auf dem Gelände der Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll als Atelier zur Verfügung gestellt. Die KIK-Mitglieder treffen sich dort zurzeit wöchentlich zum gemeinsamen Malen, Rahmen, Paspartoutschneiden, Etikettieren und anderen Vorbereitungsarbeiten. Die Gruppe steht unter der künstlerischen Leitung von  Frau Müller und Frau Dähnhardt, die von Praktikantinnen des Sozialdienstes unterstützt werden. Die Aktivitäten von KIK werden durch verschiedene Sponsoren finanziert.
KIK ist für die Mitglieder kostenlos, beim Verkauf eines Bildes oder einer Skulptur gehen aber 20 Prozent des Verkaufserlöses in die Gruppenkasse.
Von diesen Erlösen werden insbesondere Bilderrahmen beschafft. Die Beschaffung von Farben, Pinseln, Papier etc. liegt in den Händen der KIK-Teilnehmer/innen.
Die Räumlichkeiten dürfen kostenfrei benutzt werden. Die Gruppe ist offen für künstlerisch interessierte Menschen mit Psychiatrieerfahrung.
Im Aufnahmeverfahren wird sowohl auf die künstlerische Motivation als auch auf Gruppenfähigkeit geachtet.
Bei der Durchführung von Ausstellungen haben sowohl die Gruppe als auch die Organisator/inn/en mittlerweile Routine entwickelt. Erklärtes Ziel ist es nun, auch vom etablierten Kulturbereich in Hamburg wahrgenommen zu werden, z.B. in Form einer gemeinsamen Ausstellung mit etablierten Künst-ler/inne/n.

Die Ansprechpartnerin von KIK ist Frau S. Schönleiter.
KIK möchte einen Beitrag leisten zur Antistigmatisierung von psychisch Kranken.
Die Gruppe löst den Einzelnen aus seiner Isolation und bietet ihm ein Forum für seine künstlerische Entwicklung. Durch die Präsentation ihrer Kunst haben die Betroffenen die Möglichkeit, wieder gesellschaftliche Wertschätzung zu erfahren.