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Abteilung für Anästhesie und Perioperative Medizin


Chefarzt
P
rof. Dr. med. H.-B. Hopf

Asklepios Klinik Langen
Röntgenstrasse 20
63225 Langen

Tel:   06103 / 9 12 13 71
Fax: 06103 / 9 12 18 70

E-Mail: langen@asklepios.com
http:// www.asklepios.com


 

Abteilung für Anästhesie und Perioperative Medizin

       ANAESTHESIEB


Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Patientinnen und Patienten,

unsere Abteilung für Anästhesie und Perioperative Medizin besteht seit dem Jahr 1968. im Moment kümmern sich in der Abteilung 21 Ärztinnen und Ärzte sowie 40 Pflegekräfte Tag für Tag um das Wohl der Patienten. Insgesamt erbringen wir pro Jahr rund 7200 Anästhesieleistungen und betreuen etwa 900 Intensivpatienten mit einem Beatmungsanteil von 65 %.


 

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ANAESTESIEAERZTIN
 

Anästhesie
Die Zentrale Abteilung für Anästhesie und Perioperative Medizin (Stellenplan 1-4-14) der Asklepios Klinik Langen (381 Planbetten, 15.000 stationäre Patienten p. a.) erbringt pro Jahr 7000 Anästhesie-Leistungen in den Fachrichtungen Augenheilkunde, Gynäkologie und Geburtshilfe, HNO, Orthopädie, Neurochirurgie, Plastische Chirurgie, Unfallchirurgie und Viszeralchirurgie. Zusätzlich wird in der Asklepios Klinik Langen das Herzkatheterlabor, der Schockraum sowie CT und Endoskopie anästhesiologisch versorgt.

Die technische Ausstattung der 5 Operationssäle befindet sich auf dem modernsten Stand, es wird sowohl online die Herzüberwachung einschließlich ST-Segmentanalyse (zur Erkennung von Minderdurchblutungen des Herzens) als auch die invasive Kreislaufüberwachung (Messung des arteriellen Blutdruckes und des zentralvenösen Druckes einschließlich des pulmonalarteriellen Druckes und des Heerzzeitvolumens) routinemässig durchgeführt.

Der Aufwachraum der Asklepios Klinik Langen umfasst 6 voll ausgerüstete Plätze (1 Beatmungsplatz), welche von den Schwestern und Pflegern der Abteilung selbständig betreut werden.

Es kommen alle modernen Anästhesieverfahren einschließlich rückenmarksnahe Leitungsverfahren (Spinalanästhesie, Periduralanästhesie) als auch periphere Nerven-/ Leitungsblockaden (Plexusanästhesien, Ischiadikusblockaden, Femoralisblockaden) mit und ohne Katheter zum Einsatz (s. Tabelle 1).

Tabelle 1. Entwicklung der Anästhesie-Leistungen Anästhesieleistungen 2005 - 2007

2005

2006

2007

Gesamtzahl

6213

6518

6694

ASA 3+4

760

829

660

Intraoperative invasive Blutdruckmessung

324

307

563

Intraoperative Messung des ZVD

293

253

313

Zentrale Venenkatheter

409

306

313

Spinalanästhesien

313

289

310

Lumbale Periduralanästhesien

48

40

66

Thorakale Periduralanästhesien

194

184

211

Geburtshilfliche Periduralanästhesien

151

185

214

Femoralis-Blockaden

260

231

217

Femoralis+Vordere Ischiadikusblockaden

130

115

139

Axilläre Plexusanästhesie

47

53

70

Vertikal infraklavikuläre Plexusanästhesie

115

39

16

Des Weiteren erfolgt der routinemässige Einsatz von blutsparenden Maßnahmen (Eigenblutentnahme bei ausgewählten Indikationen nach Rücksprache mit den operativen Disziplinen durch die Blutspendezentrale in Frankfurt/Main, intraoperativer Einsatz des Cell-Savers einschließlich postoperativer Aufbereitung von Dainageblut). Die Durchführung der prä- intra- und postoperativen Videobronchoskopie unter Einschluß der seitendifferenten Beatmung ist ebenfalls Standard. Bei ausgewählten Patienten (dilatative Kardiomyopathie, KHK, Vitium cordis) erfolgt im Rahmen der perioperativen Therapie vor Einleitung der Anästhesie die Einschwemmung eines Rechtsherz- oder Lungenwasserkatheters (PICCO-Technik).

Ein weiterer Schwerpunkt der Anästhesie liegt im postoperativen Bereich in der Durchführung einer suffizienten Schmerztherapie, u.a. mit den oben erwähnten Schmerzkathetern. Darüber hinaus wird regelmäßig die so genannte patientenkontrollierte Analgesie (der Patient kann sich via computergesteuerter Motorspritze Schmerzmittel spritzen, soviel wie er benötigt) angewendet. Mindestens zweimal täglich erfolgt die Schmerzvisite einschl. Dokumentation durch den anästhesiologischen Bereitschaftsdienst / den Ambulanzarzt der Anästhesie, so dass eine engmaschige Überwachung auch der Effizienz der schmerztherapeutischen Maßnahmen gewährleistet ist.

 

 

Informationen für Fachpersonal

ANAESTHESIEF
 

Intensivmedizin:
Ein wesentlicher Schwerpunkt der Abteilung liegt in der Versorgung der interdisziplinären Intensivstation der Asklepios-Klinik Langen mit 14 Betten (11 Beatmungsplätze), welche sowohl organisatorisch als auch medizinisch-fachlich von der Abteilung betrieben wird. Darüber hinaus besteht eine enge Kooperation mit der benachbarten Klinik für Neurochirurgie der Städtischen Kliniken Offenbach mit regelmäßiger Versorgung polytraumatisierter und schädel-/hirnverletzter Patienten sowie der Klinik für Gefäßchirurgie der Universitätsklinik Frankfurt am Main im Rahmen der postoperativen intensivmedizinischen Behandlung. Tabelle 2 zeigt dien Leistungsentwicklung in der Intensivmedizin.

Tabelle 2: Entwicklung der intensivmedizinischen Leistungen 2005 - 2007

2005

2006

2007

Gesamtzahl

1107

997

910

Pflegetage (VWD)

4350 (3,93)

4352 (4,37)

4341 (4,77)

Beatmung (Tage/Patienten)

2060/276

2485/284

2474/344

Beatmungsanteil

47%

57%

57%

Bronchoskopien

384

328

294

Tracheotomien

93

102

102

Schrittmacher

11

15

15

IABP

39

41

56

PA-Katheter

45

53

57

CVVHDF (Tage/Patienten)

516/49

545/71