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Soziale Arbeit in der Psychiatrie
 
Psychisch gestörte Menschen sind vielfach damit überfordert, ihren Alltag zu organisieren. Soziale Arbeit in der Psychiatrie spielt bei der sozialen Rehabilitation in den zentralen Feldern -
 
:: Wohnen,
:: Freizeit,
:: soziale und berufliche Rehabilitation
 
eine federführende Rolle.
Die Sozialarbeit in der Psychiatrie kann sich als Handlungswissenschaft bewähren.
 
Zum Hintergrund: 
Eine länger anhaltende psychische Störung ist häufig mit sozialen Risiken wie Randständigkeit, Isolation oder Armut verbunden. Vielfach können Lebensentwürfe beim Eintritt der Krankheit im frühen Erwachsenenalter bzw. im Jugendalter nicht mehr eingelöst werden. Eine berufliche und/oder eine soziale Zielkorrektur "nach unten" muss häufig vorgenommen werden. In diesen Fällen sind neben medizinisch therapeutischen Hilfen sozialarbeiterische Maßnahmen erforderlich. Wenn eine Berufsgruppe allein keine angemessenen Behandlungsformen anbieten kann, ist Kooperation erforderlich, auf die sich auch die soziale Arbeit qualifiziert einlassen muss. Weder rigide Abgrenzung von noch Verschmelzung mit anderen Berufsgruppen sind geeignet das eigenständige Profil der Sozialarbeit herauszustellen.
 
Gefragt ist vielmehr eine "transdisziplinäre Teamfähigkeit", die eine fundierte berufliche Identität voraussetzt. 
In Selbstdarstellungen und der bis heute spärlichen Forschung dominiert das Bild des Sozialarbeiters als Zuarbeiter für den Arzt ohne eigenständige Behandlungsbeiträge. Der sozialen Arbeit werden vor diesem Hintergrund nur sekundierende Funktionen zugeschrieben. Diese Bild wird allerdings nicht ihrer Realität gerecht.
 
Die Psychiatrie ist in der Behandlung und Betreuung von psychisch kranken Menschen auf eine breite sozialarbeiterische Unterstützung angewiesen, die sich insbesondere auf Hilfen zur Alltagsbewältigung der Betroffenen bezieht.
 
Für die Psychiatrie ist der Alltag aus drei Gründen wichtig:

:: Er ist eine Informationsquelle für die häufig schwierige Diagnostik, indem das Verhalten von Menschen in
   ihren regelmäßigen Bezügen berücksichtigt wird.
:: Der Alltag dient der Psychiatrie als Vorbild für die Gestaltung sozial stimulierender Behandlungsmilieus,
   die sich deutlich von den früheren Verwahranstalten unterscheiden.
:: Der Alltag spielt eine weitere Rolle für die Durchführung der Therapie und für die Planung von
   Rehabilitationsmaßnahmen.
 
Es gehört zu den wesentlichen Schlüsselqualifikationen von Sozialarbeit im Krankenhaus, sich sehr schnell über die für den Pat. relevante soziale Situation ein möglichst zutreffendes Bild zu machen.
 
Der Gegenstand der sozialen Arbeit in der Psychiatrie
 
Es geht darum eine Zuständigkeit für einen begrenzten Problembereich anzugeben, ohne dabei andere
Zugänge,
 
:: wie den pflegerischen,
:: den fachpflegerischen,
:: den ärztlichen,
:: den psychologischen,
:: den ergotherapeutischen,
:: (eventuell auch) den kunsttherapeutischen
 
dabei auszublenden.
 
Es kommt also darauf an, Unterstützung zur Lebensbewältigung im Alltag zu geben, um Prozesse der sozialen Ausgrenzung zu verhindern oder um diese Prozesse einzudämmen.
Die selbstständige Bewältigung von problematischen Lebensumständen wird vor allem dann erschwert bzw. unmöglich, wenn materielle soziale und kulturelle Ressourcen nicht ausreichend vorhanden sind. Wir erleben als Sozialarbeiter in der Klinik oft, dass im Kontext der Entwicklung von psychischen Erkrankungen diese individuellen Ressourcen der einzelnen Patienten vielfach zum Zeitpunkt der Aufnahme in das Krankenhaus geradezu ruiniert sind.

:: weiter


 
Weitere Informationen


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   Fachdienst
:: Flyer Vermittlung in  
   ehrenamtliche Tätigkeit

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Leitung Sozialdienst:
voepel-web

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Tel.: 040 18 18-87 2538
Fax: 040 18 18-87 2594
m.voepel@asklepios.com

Stellvertretung
Sabine Schoenleiter
Tel.: 040 18 18-87 1773
Fax: 040 18 18-87 2594
s.schoenleiter@asklepios.com

Sozialpädagogischer Fachdienst (Sozialdienst):
Asklepios Klinik Nord-
Ochsenzoll
Langenhorner Chaussee 560
22419 Hamburg
Tel: 040 18 18-87 2538
Fax: 040 18 18-87 2594

Schuldnerberatung:
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Tel.: 040 18 18-87 1948
Fax: 040 18 18-87 2594
a.hamester@asklepios.com

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Tel.: 040 18 18-87 1610
Fax: 040 18 18-87 1684
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