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Kontakt

Leitung Sozialdienst:
voepel-web

Manfred Voepel
Tel.: 040 18 18-87 2538
Fax: 040 18 18-87 2594
m.voepel@asklepios.com

Stellvertretung
Sabine Schoenleiter
Tel.: 040 18 18-87 1773
Fax: 040 18 18-87 2594
s.schoenleiter@asklepios.com

Sozialpädagogischer Fachdienst (Sozialdienst):
Asklepios Klinik Nord-
Ochsenzoll
Langenhorner Chaussee 560
22419 Hamburg
Tel: 040 18 18-87 2538
Fax: 040 18 18-87 2594

Schuldnerberatung:
Adolf Hamester
Tel.: 040 18 18-87 1948
Fax: 040 18 18-87 2594
a.hamester@asklepios.com

Sprachförderung für Migranten:
Julia Levit
Tel.: 040 18 18-87 1610
Fax: 040 18 18-87 1684
j.levit@asklepios.com

 

"Vernetzung ohne Einbahnstraßen" Sozialpsychiatrie im Klinikum Nord
 
Findet in der Weitervermittlung - aus dem psychiatrischen Krankenhaus in das Umfeld der Patienten - wirklich ein nachhaltiger Kontakt der Patienten zu den nicht-psychiatrischen Kontakt-, Beratungs- und Versorgungsan-geboten statt? Manfred Voepel, Anke Abraham, Julia Levit, Urd Brandtner und Guido Krause stellen drei Projekte klinischer Sozialarbeit vor.
 
Psychisch erkrankte und behinderte Menschen sind vielfach damit überfordert, ihren Alltag zu organisieren bzw. den Alltagsaufgaben adäquat begegnen zu können. Häufig scheitern sie an Aufgaben des beruflichen Alltags und der privaten Selbstorganisation. Eine geregelte berufliche Tätigkeit, die Sorge für die Aufrechterhaltung der Wohnfunktionen, aber auch die selbständige Haushaltsführung und die Freizeitgestaltung stellen zuverlässige Indikatoren für die Frage der sozialen Integration bzw. der sozialen Komplikation dar.
 
Die Sozialarbeit in der Psychiatrie zeichnet sich dadurch aus, dass sie die soziale Lage der Patienten und deren Beeinträchtigungen angemessen erfassen und das verzweigte Netz von Sozialleistungen problemorientiert erschließen kann. Soziale Arbeit in der Psychiatrie ist damit auch eine ganz wesentliche Schnittstelle zwischen informellen und formellen außerklinischen Kontakt-, Betreuungs- und Versorgungssystemen.
 
An zwei wesentlichen Prämissen orientiert sich dabei die soziale Arbeit in der Psychiatrie: :: erstens an dem Prinzip der gemeindenahen Versorgung für die nachklinische Zeit der Patienten und
:: zweitens an dem Prinzip der nicht-psychiatrischen Versorgung vor dem der psychiatrischen Versorgung
   (subsidiär).
 
Gerade das zuletzt genannte Prinzip führt - bei aller fachlichen Attraktivität dieses Postulats - auch zu der kritische Fragestellung, ob der Agenturgedanke mit der nötigen Effizienz in dem gedachten Ausmaß wirklich bei dem Adressaten der Sozialarbeit in der Psychiatrie ankommt. Unbestreitbar haben Normalisierungsansätze als Leitlinie in der Krankenhaussozialarbeit der Psychiatrie ihren hohen insbesondere orientierenden Wert. Innerhalb der Normalisierungsdebatte möchte ich jedoch die Frage der tatsächlichen Einbinde-Funktionen sozialer Systeme im nicht psychiatrischen Bereich für die Patienten der Psychiatrie problematisieren. Dazu einige Beispiele:
 
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