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Kontakt


Organisatorische Leitung
KIK - Kunst im Krankenhaus
voepel-web

Manfred Voepel,
Sozialarbeiter (FH), Dipl. Pädagoge,
Leiter Sozialpädagogischer Fachdienst
Asklepios Klinik Nord
Telefon: 040 5271-2538
m.voepel@asklepios.com(zuständig für Verkauf und Verleih der Bilder)

Künstlerische Leitung KIK
Thalmaier-web

Horst Thalmaier, Dipl. Sozialpädagoge,
Gestalt- und Kunsttherapeut
Asklepios Klinik Nord
Telefon: 040 5271-2884
h.thalmaier@asklepios.com
(zuständig für künstlerische Beratung)

Kontakt
Asklepios Klinik Nord
Ochsenzoll
KIK - Kunst im Krankenhaus
Sozialpädagogischer Fachdienst
Haus 17,
Langenhorner Chaussee 560
22419 Hamburg
www.kikhamburg.de

:: Flyer KIK
:: start social
:: Sozialdienst

 

Kunst im Krankenhaus - KIK
 
KIK-LOGO
KIK sind die Initialen für «Kunst im
Krankenhaus». Es steht für eine Gruppe von
ehemaligen Patienten und Patientinnen der Asklepios
Klinik Nord - Campus Ochsenzoll in Hamburg.
Im April 1998 ist die Gruppe KIK erstmals in
Erscheinung getreten, als der Weltpsychiatriekongress
Räumlichkeiten der Asklepios Klinik Nord in
Anspruch nehmen wollte, um Bilder von Künstlern mit
Psychiatrieerfahrung ausstellen zu können. Daraufhin traten Patienten des Hauses mit einer künstlerischen
Begabung an Hrn. Thalmaier und Hrn. Voepel mit dem Wunsch heran, nicht nur gemeinsam auszustellen,
sondern den Prozess des Kunstmachens gemeinsam zu erleben.
Seit 1999 treffen sich nun alle Aktiven unter künstlerischer Leitung einmal pro Woche zur gemeinsamen
Arbeit, zum Malen, zum Gespräch und zur Vorbereitung von Ausstellungen. Hierzu gehört unter
anderem die Rahmung, der Transport und die Betreuung der Exponate vor Ort.
Allein wäre kein Mitglied der Gruppe in der Lage, die Aufgaben, die eine Kunstausstellung mit sich bringt, zu
bewerkstelligen, ein Zustand, der sich im Krankheitsbild oft widerspiegelt. Jedoch unter der professioneller
Hilfe eines Therapeuten oder Sozialarbeiters lassen die Aktionen die Künstler wieder am alltäglichen Leben
teilhaben. Dadurch zeichnet sich das Projekt aus, dass es weit mehr als eine normale Kunsttherapie bedeutet, sie geht schließlich weit über eine stationäre Behandlung hinaus.
Die Gruppe als solches löst den Einzelnen aus der Isolation und bietet ihm auf diese Weise ein
Forum für künstlerische Entwicklung.
Die Kunst ist für die Aktiven ein ideales Medium sich auszudrücken, um den Themen, die sie beschäftigen,
ein Gesicht, eine Farbe oder eine Form zu geben - ein Medium, um inneren Bildern, Phantasien und
Konflikten Ausdruck zu verleihen. Die Gruppe gibt ihnen Halt und außerdem die Gelegenheit, ihr künstlerisches Werk weiterzuführen, sich mit anderen darüber auszutauschen und ihre Produktionen in wechselnden Ausstellungen einem interessiertem Publikum zu präsentieren.
Das Projekt «Kunst im Krankenhaus» steht unter der Schirmherrschaft des Spendenparlaments
Hamburg und KISS (Kontakt- und Informations-Stellen für Selbsthilfe) und findet somit
eine Unterstützung auf ideellem Wege. Weitere Unterstützung findet die Künstlergruppe durch die
Firma Lilly Deutschland GmbH mit Sitz in Bad Homburg. Das Pharmaunternehmen fördert das langfristig
angelegte Projekt, da die Künstler über ihre Bilder wieder gesellschaftliche Wertschätzung erfahren
und sich ihnen neue Hoffnung und Perspektive eröffnen.
Die Auseinandersetzung mit den eigenen Werken und mit der Kunst anderer gibt den Patienten die
Möglichkeit, sich selbst und ihre Fähigkeiten neu einzuschätzen. Ebenso unterstützt die Firma Nordrahmen
aus Norderstedt die KIK Gruppe. KIK ist Stipendiat der startsocial Kampagne 2005 und hat das Prädikat
Bundesauswahl in der Auswahl der besten 25 von insgesamt 540 sozialen Projekten erreicht, die sich bundesweit an dem Wettbewerb beteiligten. Mehr unter:
www.startsocial.de.
KIK befindet sich auf dem Krankenhausgelände
der Asklepios Klinik Nord - Campus
Ochsenzoll in Hamburg.


Was ist Kunst?

Ein beliebtes Streitthema, vor allem unter denen, die beim Stichwort "Gegenwartskunst" eher entnervt den Kopf schütteln.
 
"Kunst im Krankenhaus" hat den großen Vorteil, jenseits solcher Auseinandersetzungen statt zu finden. Die Künstler setzen sich mit Materialien, Farben und Formen auseinander, ohne Rücksicht auf den Kunstmarkt und seinen harten Konkurrenzkampf nehmen zu müssen. Die Gesetze von Verkaufen und Gekauft werden interessieren sie nicht. Ein unschätzbarer Vorteil. 
Er erlaubt es ihnen, ganz unmittelbar auszudrücken, was sie bewegt, was sie ängstigt, was sie umtreibt. Ihre Seelen- und Gedankenwelt zeigen ganz unverstellt in vielen Werken.
 
Uns, die Betrachter der Bilder, erreichen so sehr individuell Gefühle, gemalt und gezeichnet. Schön, dass im Klinikum Nord Menschen die Möglichkeit haben, sich künstlerisch auszudrücken. Ich wünsche der Sammlung „Kunst im Krankenhaus“ jeden Erfolg - und viele neugierige Besucher. 
Dagmar Reim - Landesfunkhausdirektorin NDR-Hamburg
 
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