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 PSYNOVA 2005 ist ein gemeinsames Innovationsprojekt der Psychiatrien des LBK-Hamburg. Die psychiatrischen Abteilungen im Klinikum Nord - Ochsenzoll, im AK Eilbek und im AK Harburg werden ihre jeweilige interne Struktur modernisieren und in enger Zusammenarbeit mit unseren "Kunden" und unseren Kooperationspartnern ein zukunftsweisendes und bedarfsgerechtes psychiatrisches Gesamtangebot des LBK-Hamburg entwickeln. Die Ziele von PSYNOVA 2005 sind: :: Exzellente psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlungsqualität auf dem neuesten fachlichen Stand. :: "Personenzentrierte Behandlungsangebote", orientiert an den Bedürfnissen von Patienten, Angehörigen und niedergelassenen Behandlern. :: Aufhebung der bisherigen Trennung zwischen stationärer und ambulanter Behandlung zugunsten integrierter Behandlungseinheiten. :: Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen durch Öffentlichkeitsarbeit und die Verbesserung der Lebensqualität und sozialen Integration psychisch kranker Menschen. :: Neue, gleichermaßen für Patienten, Kostenträger und Kliniken vorteilhafte Finanzierungsmodelle für eine integrierte psychiatrische Behandlung. Das gesamte Gesundheitswesen ist im Umbruch. Einerseits wird eine erhebliche Finanzierungslücke beklagt, gleichzeitig wird eine Behandlungsqualität auf neuestem Stand gefordert. Auch die Psychiatrie muss auf diesen Widerspruch geeignete Antworten finden. Die Idee zu PSYNOVA 2005 entstand im Klinikum Nord - Ochsenzoll, dem derzeit größten Anbieter stationär-psychiatrischer Behandlungen in Hamburg. Trotz und wegen des zunehmenden Kostendrucks wurde eine Qualitätsdiskussion begonnen, um die psychiatrische Versorgung weiter zu entwickeln, die Arbeitsabläufe zu verbessern und neue attraktive Finanzierungsmodelle zu finden. Ende 2002 gab es einen ersten Plan für ein Erneuerungsprojekt für die Psychiatrie des Klinikum Nord. Rasch wurde klar, dass alle drei LBK-Psychiatrien, d. h. die psychiatrischen Abteilungen des Klinikum Nord, des AK Eilbek und des AK Harburg, und vor allem die Patienten dieser Kliniken noch mehr von einer gemeinsamen Qualitätsoffensive profitieren würden. In Verbindung mit KLINOVA, das im LBK unternehmensweite Innovationsprojekte durchführt, entstand so das Programm PSYNOVA 2005. Begonnen hat der Erneuerungsprozess mit einer 3-tägigen "Zukunftswerkstatt" im Januar 2003. Daran waren knapp 40 Mitarbeiter aus dem Klinikum Nord beteiligt sowie Vertreter der Allgemeinen Krankenhäuser Eilbek und Harburg und der Unternehmensleitung des LBK. Drei vorrangige Themen wurden identifiziert und Projektgruppen zugeordnet: :: Projekt 1: "Therapiespektrum" entwickelt ein personenzentriertes Therapieangebot, das stationäre, teilstationäre, ambulante und aufsuchende Behandlung integriert. Wir beginnen zum Jahreswechsel mit einem Modellversuch im Klinikum Nord, mit einer Behandlungseinheit für schizophren erkrankte Patienten/innen. :: Projekt 2: "Psychiatrisches Zentrum" entwickelt für die Psychiatrien im LBK geeignete interne Organisations-, Ablauf- und Leitungsstrukturen, um sicher zu stellen, dass jeder Patient unmittelbar nach Aufnahme in der Klinik ein optimal an seinen Bedarf angepasstes psychiatrisch-psychotherapeutisches Behandlungsangebot erhält. :: Projekt 3: "Wir" bearbeitet Themen, die sich mit den Mitarbeiter/innen in den Psychiatrien des LBK befassen, um dadurch auch mittelbar die Behandlungsqualität positiv zu beeinflussen. Es werden Leitlinien für Kooperation und Führung formuliert, eine neue Lernkultur implementiert, neue Arbeitszeitmodelle entwickelt und Maßnahmen zur Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit vorangetrieben. Die Arbeit in den Projektteams wird von vielen Mitarbeiter/innen, also auch von der Basis, getragen. Als Steuerungsgruppe fungiert das "Programmteam", in dem die drei LBK-Häuser mit ihren psychiatrischen Abteilungen und die LBK-Unternehmensleitung vertreten sind. Im Klinikum Nord gibt es bereits ein "Lokales Umsetzungsteam", demnächst auch im AK Eilbek und im AK Harburg. Der Vorstand des LBK Hamburg wird monatlich über die Planungen und den aktuellen Stand des Programms informiert. Erste Ergebnisse ("Sollkonzepte") werden im November 2003 vorliegen, die Umsetzung beginnt Anfang 2004. |
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