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Station PSY 71 -  Haus 38A    Qualifizierte Entzugsbehandlung

Schwerpunkte der Station ist die Behandlung von
P0002361
:

:: Patienten mit Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit,
:: primär psychiatrisch erkrankten Glücksspielabhängigen,
:: vereinzelt substituierte Drogenabhängige mit Alkoholbeikonsum
   sowie - ebenfalls im Einzelfall- auch sozial noch gut integrierte
   Opiat - und Kokainabhängige, bei denen eine Alkohol-Problematik
   besteht.

Psychische und körperliche Begleit- und Folgeerkrankungen der Abhängigkeit werden berücksichtigt und behandelt.
Im Sinne einer Ganzheitlichkeit der Behandlung und der Berücksichtigung von körperlichen, seelischen und sozialen Problemen wird die Behandlung von einem interdisziplinär arbeitenden Team, d.h. unter Nutzung von ärztlichen, pflegerischen, psychotherapeutischen und sozial-therapeutischen Angeboten durchgeführt.

Aufgenommen werden Patienten nach Anmeldung über die Suchtambulanz und aus anderen Abteilungen der Asklepios Klinik Nord, des Landesbetriebs Krankenhäuser Hamburg GmbH (LBK) und niedergelassener ÄrzteInnen. Ebenfalls möglich ist die Aufnahme über unsere Sucht-Aufnahmestation (SAS, Haus 32), in Krisen auch ohne Wartezeiten.

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Die Behandlung ist eingebettet in einen individuell zeitlich begrenzten Rahmen (ca. 3 Wochen) und findet hauptsächlich im Gruppensetting statt; Wert wird auch auf einzeltherapeutische Angbote gelegt. Die Behandlung ist strukturiert durch einen Tages- und Wochenplan. Teil der Behandlung ist der medikamentös unterstützte Entzug  unter Einbeziehung des individuellen Bedarfes des Patienten; gleichzeitig soll der Patient parallel die weiteren therapeutischen Angebote nutzen können (dabei wird Akupunktur in die Behandlung mit einbezogen).

Grundlegende Informationen besonders über die Abhängigkeitserkrankung und Auswirkungen des Suchtmittelgebrauchs erfahren die Patienten in einer medizinischen Informationsgruppe.

PSY71-011
In einer psychoedukativ angelegten Gruppenarbeit erfolgt einerseits die spezielle Auseinandersetzung mit der Abhängigkeitserkrankung  und andererseits die Bearbeitung des psychosozialen Hintergrundes (z.B. der äußeren Belastungsfaktoren) sowie der Auf- und Ausbau von Alltagsbewältigungsfertigkeiten. Zur Bewältigung von Belastungsfaktoren findet eine sozialarbeiterische Beratung statt. - Die suchttherapeutisch und psychotherapeutisch ausgerichteten Gruppen - sowie Einzelarbeit findet ihre Ergänzung in dem speziellen Angebot von Indikationsgruppen wie: Frauengruppe, Spielergruppe (als integratives, ambulant weiternutzbares Behandlungsangebot), Angehörigengespräche sowie die Einführung in Entspannungsverfahren. Darüber hinaus bietet der therapeutisch begleitete Rahmen der Patientenselbstverwaltung Ansatzmöglichkeiten zum sozialen Lernen und Solidarität. Informationsveranstaltungen und Meetings der Selbsthilfeorganisationen ergänzen das Angebot.

PSY71-005
Qualifizierter Entzug
:: Qualifizierte Entzugsbehandlung mit Motivationstherapie
:: Krisenintervention u.a. zur Rückfallprophylaxe
:: Diagnostik und einleitende Therapie bei (neuro) psychiatrischen 
   Begleit- und Folgestörungen
:: Suchtspezifische Situationsanalyse
:: Individuelle Rückfallbearbeitung




Spezielle Angebote

:: Einzel- und Gruppengespräche, in denen die Motivation zur Annahme weitere Hilfen und zur 
   Verhaltensänderung gefördert wird.
:: Vermittlung in weitergehende Hilfsangebote (z.B. Langzeittherapie, Selbsthilfegruppen, stationäre 
   Nachsorge).
:: Oft rasche Übernahme in die suchttagesklinische Therapie zur Fortführung und Stabilisierung des
   Motivationsprozesses.
:: ambulante Weiterbehandlung über die Suchtambulanz
:: Entspannungstherapie
:: Sporttherapie
:: Gruppenarbeit mit Angehörigen
:: Glücksspielgruppe
:: Frauengruppe
:: Informationsgruppe über medizinisch-psychosoziale Folgeschäden
:: Aromatherapie
:: Akupunktur

Das Pflegepersonal arbeitet nach der Pflegeorganisationsform der Primären Zuständigkeit (Primary Nurse nach Manthey).
Die vier Eckpunkte nach Manthey lauten:

:: Übertragung der persönlichen Verantwortung für das Treffen von Entscheidungen auf eine Pflegekraft
:: Tägliche Arbeitszuweisung nach der Fallmethode (nicht nach Tätigkeiten oder Räumlichkeiten/Bereichen)
:: Direkte Kommunikation mit den beteiligten Berufsgruppen
:: Übernahme der Verantwortung für die Qualität der am Patienten erbrachten Pflege für die gesamte 
   Aufenthaltsdauer auf der Station/in der Einheit durch die Pflegekraft 24 Stunden am Tag, sieben Tage die 
   Woche. Das heißt, jeder Patient bekommt eine ihm zugeordnete Pflegekraft für die Dauer des gesamten
   Aufenthaltes zugeordnet.
  
Kontakt
 
Oberarzt PSY 71:
hrGrell-web
Frank Grell-Gutdeutsch
Tel.: 040 18 18-87 2996
Fax: 040 18 18-87 1699
f.grell@asklepios.com

Stationsleitung PSY 71:
Kerstin Helms
Tel.: 18 18-87 2393 od.2640
Fax: 18 18-87 1699
k.helms@asklepios.com

 
Weitere Bettenstationen
der Fachabteilung für Abhängigkeitserkrankungen:
 

:: PSY 72
   Tel. 040 18 18-87 2667

:: PSY 74
   Tel. 040 18 18-87 2990

:: PSY 75
   Tel.: 040 18 18-87 1575

:: PSY 76
   Tel.: 040 18 18-87 2336
 
:: Institutsambulanz
   Tel.: 040 18 18-87 1569
    
:: Suchtaufnahmestation SAS
   Tel: 040 18 18-87 2834
 
:: Suchtambulanz
   Tel.: 040 18 18-87 2524
 
:: Suchttagesklinik Alstertor
   Tel.: 040 325436-0
   

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