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Schwerpunkte der Station ist die Behandlung von
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:: Patienten mit Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit, :: primär psychiatrisch erkrankten Glücksspielabhängigen, :: vereinzelt substituierte Drogenabhängige mit Alkoholbeikonsum sowie - ebenfalls im Einzelfall- auch sozial noch gut integrierte Opiat - und Kokainabhängige, bei denen eine Alkohol-Problematik besteht.
Psychische und körperliche Begleit- und Folgeerkrankungen der Abhängigkeit werden berücksichtigt und behandelt. Im Sinne einer Ganzheitlichkeit der Behandlung und der Berücksichtigung von körperlichen, seelischen und sozialen Problemen wird die Behandlung von einem interdisziplinär arbeitenden Team, d.h. unter Nutzung von ärztlichen, pflegerischen, psychotherapeutischen und sozial-therapeutischen Angeboten durchgeführt.
Aufgenommen werden Patienten nach Anmeldung über die Suchtambulanz und aus anderen Abteilungen der Asklepios Klinik Nord, des Landesbetriebs Krankenhäuser Hamburg GmbH (LBK) und niedergelassener ÄrzteInnen. Ebenfalls möglich ist die Aufnahme über unsere Sucht-Aufnahmestation (SAS, Haus 32), in Krisen auch ohne Wartezeiten.
Die Behandlung ist eingebettet in einen individuell zeitlich begrenzten Rahmen (ca. 3 Wochen) und findet hauptsächlich im Gruppensetting statt; Wert wird auch auf einzeltherapeutische Angbote gelegt. Die Behandlung ist strukturiert durch einen Tages- und Wochenplan. Teil der Behandlung ist der medikamentös unterstützte Entzug unter Einbeziehung des individuellen Bedarfes des Patienten; gleichzeitig soll der Patient parallel die weiteren therapeutischen Angebote nutzen können (dabei wird Akupunktur in die Behandlung mit einbezogen).
Grundlegende Informationen besonders über die Abhängigkeitserkrankung und Auswirkungen des Suchtmittelgebrauchs erfahren die Patienten in einer medizinischen Informationsgruppe.
In einer psychoedukativ angelegten Gruppenarbeit erfolgt einerseits die spezielle Auseinandersetzung mit der Abhängigkeitserkrankung und andererseits die Bearbeitung des psychosozialen Hintergrundes (z.B. der äußeren Belastungsfaktoren) sowie der Auf- und Ausbau von Alltagsbewältigungsfertigkeiten. Zur Bewältigung von Belastungsfaktoren findet eine sozialarbeiterische Beratung statt. - Die suchttherapeutisch und psychotherapeutisch ausgerichteten Gruppen - sowie Einzelarbeit findet ihre Ergänzung in dem speziellen Angebot von Indikationsgruppen wie: Frauengruppe, Spielergruppe (als integratives, ambulant weiternutzbares Behandlungsangebot), Angehörigengespräche sowie die Einführung in Entspannungsverfahren. Darüber hinaus bietet der therapeutisch begleitete Rahmen der Patientenselbstverwaltung Ansatzmöglichkeiten zum sozialen Lernen und Solidarität. Informationsveranstaltungen und Meetings der Selbsthilfeorganisationen ergänzen das Angebot.
Qualifizierter Entzug :: Qualifizierte Entzugsbehandlung mit Motivationstherapie :: Krisenintervention u.a. zur Rückfallprophylaxe :: Diagnostik und einleitende Therapie bei (neuro) psychiatrischen Begleit- und Folgestörungen :: Suchtspezifische Situationsanalyse :: Individuelle Rückfallbearbeitung
Spezielle Angebote
:: Einzel- und Gruppengespräche, in denen die Motivation zur Annahme weitere Hilfen und zur Verhaltensänderung gefördert wird. :: Vermittlung in weitergehende Hilfsangebote (z.B. Langzeittherapie, Selbsthilfegruppen, stationäre Nachsorge). :: Oft rasche Übernahme in die suchttagesklinische Therapie zur Fortführung und Stabilisierung des Motivationsprozesses. :: ambulante Weiterbehandlung über die Suchtambulanz :: Entspannungstherapie :: Sporttherapie :: Gruppenarbeit mit Angehörigen :: Glücksspielgruppe :: Frauengruppe :: Informationsgruppe über medizinisch-psychosoziale Folgeschäden :: Aromatherapie :: Akupunktur
Das Pflegepersonal arbeitet nach der Pflegeorganisationsform der Primären Zuständigkeit (Primary Nurse nach Manthey). Die vier Eckpunkte nach Manthey lauten:
:: Übertragung der persönlichen Verantwortung für das Treffen von Entscheidungen auf eine Pflegekraft :: Tägliche Arbeitszuweisung nach der Fallmethode (nicht nach Tätigkeiten oder Räumlichkeiten/Bereichen) :: Direkte Kommunikation mit den beteiligten Berufsgruppen :: Übernahme der Verantwortung für die Qualität der am Patienten erbrachten Pflege für die gesamte Aufenthaltsdauer auf der Station/in der Einheit durch die Pflegekraft 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Das heißt, jeder Patient bekommt eine ihm zugeordnete Pflegekraft für die Dauer des gesamten Aufenthaltes zugeordnet. |
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Oberarzt PSY 71:
 Frank Grell-Gutdeutsch Tel.: 040 18 18-87 2996 Fax: 040 18 18-87 1699 f.grell@asklepios.com
Stationsleitung PSY 71: Kerstin Helms Tel.: 18 18-87 2393 od.2640 Fax: 18 18-87 1699 k.helms@asklepios.com
Weitere Bettenstationen der Fachabteilung für Abhängigkeitserkrankungen: :: PSY 72 Tel. 040 18 18-87 2667
:: PSY 74 Tel. 040 18 18-87 2990
:: PSY 75 Tel.: 040 18 18-87 1575
:: PSY 76 Tel.: 040 18 18-87 2336 :: Institutsambulanz Tel.: 040 18 18-87 1569 :: Suchtaufnahmestation SAS Tel: 040 18 18-87 2834 :: Suchtambulanz Tel.: 040 18 18-87 2524 :: Suchttagesklinik Alstertor Tel.: 040 325436-0
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