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Die Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie bietet eine teilstationäre Behandlung für Menschen mit psychischen Störungen an.
Die Therapien finden statt von Montag - Freitag, 8.15 - 16.00 Uhr.
Die Behandlungs- und Fahrtkosten werden von den Krankenkassen übernommen. Die Behandlungsdauer ist abhängig von den gemeinsamen Therapiezielen. In der Regel dauert sie drei Monate. Belastungserprobungen werden eingeplant.
Aufnahmeindikationen Zu den von uns behandelten psychischen Störungen gehören Angst- und Zwangsstörungen, Depressionen, Psychosen, Borderline- und andere Persönlichkeitsstörungen sowie psychosomatische Störungen und Traumafolgestörungen. Unsere Patienten Wir nehmen Menschen mit psychischen Störungen auf, die z.Z. ambulant nicht ausreichend psychiatrisch - psycho-therapeutisch behandelt werden können oder bei denen nach einer stationären Behandlung weiterhin eine tägliche Therapie notwendig ist. Die Patienten müssen
- eine Wohnmöglichkeit haben und
- psychisch ausreichend stabil sein,
um die Abende, die Wochenenden und den Fahrtweg zu bewältigen. Die wichtigste Voraussetzung für die Aufnahme ist eine ausreichende Motivation, sich auf eine therapeutische Arbeit im Rahmen der tagesklinischen Möglichkeiten einzulassen. Das bedeutet auch den Verzicht auf alle Drogen (auch Alkohol) und nicht verordnete Medikamente. Der Weg zur Aufnahme
- Nach Absprache mit dem niedergelassenen Arzt oder dem Stationsarzt vereinbaren die Patienten in der Tagesklinik einen Termin für ein Erstgespräch, in dem Fragen geklärt werden können.
- Bei stationären Patienten ist ein Konsilschein erforderlich.
- Bei ambulanten Patienten benötigen wir für das Erstgespräch einen Einweisungsschein
(vorstationäre Behandlung).
Therapieziele Die persönlichen Therapieziele werden schrittweise gemeinsam erarbeitet, z. B.:
- Die therapeutische Überbrückung bis zum Beginn einer beruflichen oder medizinischen Rehabilitation.
- Die Erarbeitung einer ausreichenden Stabilität für eine weitere ambulante psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung.
- Das Verstehen von sich ständig wiederholenden Konflikten.
- Das Erkennen der eigenen Fähigkeiten und Ressourcen.
- Die Entwicklung von Verständnis und Handlungskompetenz im Umgang mit der eigenen Erkrankung
Therapieformen
z.B. (mit dem Schwerpunkt auf Gruppen)
- Tiefenpsychologisch orientierte Einzel- u. Gruppentherapie
- Ressourcen- u. kompetenzorientierte Einzel- u. Gruppentherapie psychoedukative Gruppen(Psychosen, Ängste u. Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Ernährungsgruppe BELA)
- Einzel-, Paar- o. Familiengespräche
- Spezifische Angebote bei Traumatisierung (Stabilisierungsarbeit, EMDR)
- Bewegungsmeditation, Tanztherapie
- Ergo- u. Kunsttherapie
- Entspannungstherapie
- Rhythmusarbeit, Trommeln
- Jogging, Walking
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