Unsere offene psychodynamisch orientierte „Behandlungseinheit für Frauen“ (BeF) umfasst 20 stationäre, 8 teilstationäre und 5 ambulante Therapieplätze, wobei unsere Patientinnen durchgängig von den gleichen Therapeutinnen behandelt werden. Damit bieten wir ein therapeutisches Setting, welches sowohl auf die speziellen Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet ist, als auch durch die Vernetzung von stationärer, teilstationärer und ambulanter Therapie unseren Patientinnen eine Beziehungs- und Behandlungskontinuität ermöglicht. Patientinnen können sowohl nach entsprechender Indikation vom stationären in das teilstationäre Modul als auch umgekehrt wechseln. Die ambulante Nachbehandlung über ein Quartal dient des erleichterten Überganges in eine ambulante Psychotherapie bzw. der Entlassung nach
Hause.
Unser inhaltlicher Therapieschwerpunkt liegt in der Behandlung traumatisierter Patientinnen. Darüber hinaus bieten wir psychisch kranken Müttern mit ihren Kindern bis zu 2 Jahren (Rooming-In-Patientinnen) sowie Frauen mit allgemein-psychiatrischen Erkrankungen, die von frauengerechten Ansätzen profitieren möchten, einen Behandlungsrahmen, der ihren speziellen Bedürfnissen gerecht wird. Die Patientinnen werden von ausschließlich weiblichen Therapeutinnen verschiedener Berufsgruppen (Ärztinnen, Psychologinnen, Tanz- und Ergotherapeutinnen) begleitet. Die BeF entspricht damit auch den aktuellen gesundheitspolitischen Forderungen nach einer integrierten Versorgung einerseits und einer geschlechtersensiblen und frauengerechten psychiatrischen Behandlung andererseits.