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1. Frauen mit Gewalterfahrung:
Damit werden Frauen angesprochen, die in ihrer Lebensgeschichte Gewalterfahrung (sexuelle, physische, emotionale Gewalt etc.) erlitten haben, und die eine behandlungsbedürftige Erkrankung entwickelt haben. Häufig leiden diese Patientinnen unter „flash-backs“ (ungewolltes “Immer-wieder-Erleben“ der traumatisierenden Situationen in Bildern, Gefühlen, Gedanken, und/oder körperlichen Empfindungen), dissoziativen Störungen (Fremdheitsgefühl), Schlafstörungen, Albträumen, selbstverletzendem Verhalten, Depressionen, Beziehungsstörungen, Angstsymptomen, Essstörungen oder sozialem Rückzugsverhalten etc..Für akut traumatisierte Patientinnen bieten wir 2 Betten zur Krisenintervention an. Diese umfasst ca. 3 Wochen.
2. Rooming- In- Patientinnen:
Aufgenommen werden können Mütter mit postpartalen Depressionen, Psychosen oder in Lebenskrisen, die jedoch noch in der Lage sind, eigenverantwortlich für ihr Kind zu sorgen. Das Kind ist dann Begleitperson. Mütter mit Kindern haben bei uns ein Einzelzimmer. Ziel ist die Aufrechterhaltung bzw. Aufbau der Mutter-/Vater-Kind-Beziehung während der psychiatrischen Behandlung der Patientin sowie die Möglichkeit emotionale Konflikte bezüglich der neuen Mutterrolle und veränderten Paarbeziehung zu bearbeiten. Wir können insgesamt 2 Mütter gemeinsam mit ihren bis zu zweijährigen Kindern nach einem kurzfristigen Vorgespräch stationär aufnehmen. Unser teilstationäres Modul steht den Rooming- In- Müttern nicht zur Verfügung, eine ambulante Nachbehandlung ist jedoch möglich.
3. Allgemeinpsychiatrisch erkrankte Patientinnen: Alle Patientinnen, die von einem frauengerechten Rahmen und Therapien profitieren, können auf Wunsch bei uns stationär, teilstationär und im Anschluss auch ambulant behandelt werden. Auch kurzfristige Aufnahmen zur Krisenintervention sind möglich.
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