Zur Aufnahme gelangen traumatisierte Patientinnen, indem sie nach telefonischer Anmeldung ein obligatorisches Vorgespräch (evtl. auch mehrere) mit einer Ärztin bzw. Psychologin führen. Für dieses Vorgespräch benötigen wir einen Einweisungsschein vom Hausarzt oder Psychiater. Im Vorgespräch können sich die Patientinnen über das Konzept der Station informieren. Auch können wir unserseits unsere therapeutischen Möglichkeiten und Grenzen aufzeigen. In dem Vorgespräch erfolgt eine diagnostische Einschätzung mit Stellung einer therapeutischen Indikation. Bei beidseitiger Zustimmung bzw. Indikation wird die Patientin auf unsere Warteliste gesetzt und dann einbestellt. Die Aufnahme kann stationär oder teilstationär erfolgen.
Patientinnen können sowohl nach entsprechender Indikation vom stationären in das teilstationäre Modul als auch umgekehrt wechseln. Die ambulante Nachbehandlung über ein Quartal dient des erleichterten Überganges in eine ambulante Psychotherapie bzw. der Entlassung nach Hause. Im unmittelbaren Anschluss an den stationären Aufenthalt können die Patientinnen noch ca. 4 Wochen teilstationär behandelt werden und danach für ein Quartal ambulant ärztliche oder psychologische Einzelgespräche mit der behandelnden Ärztin bzw. Psychologin führen. Eine primäre ambulante Behandlung ist nicht möglich. Bei Aufnahme wird auch schon das Entlassungsdatum festgelegt. Nach der ersten stationären oder teilstationären Phase kann sich eine individuell zu verabredende Zeit zuhause anschließen, in welcher die Patientinnen lernen sollen, das in der Therapie Verstandene und Erlernte unter gewohnten Bedingungen umzusetzen und zu üben.
Büro der Station/Anmeldung: