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Die PSY 42 ist eine Schwerpunktstation zur Behandlung von Patienten mit Angsterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen aus dem Spektrum der unsicheren, dependenten oder zwanghaften Persönlichkeitsstörung. Hierzu werden verhaltenstherapeutische Therapieverfahren eingesetzt, die mit Elementen anderer Psychotherapieverfahren, kombiniert werden. Hierbei stützt sich unser Angebot auf Gruppen- und Einzeltherapien, die ein tiefergehendes Verständnis der eigenen gesundheits- und krankheitsentwicklung sowie der Aufrechterhaltung der Problematik fördert. Grundlage unserer Behandlung neben der ausführlichen Diagnostik und Behandlung insbesondere von den Angsterkrankungen (wie z.B. Panikstörungen mit und ohne agoraphobischen Vermeidungsverhalten, generalisierte Angststörungen, sozialen Phobien, spezifischen Phobien, hypochondrischen Ängsten, Somatisierungsstörungen, Zwangsstörungen Angst und Depression gemischt) ist die Beziehungsgestaltung zu dem Patienten. Wichtig ist uns ein vertrauensvoller Umgang mit den Patienten, der Ängste und Missverstehen abbauen kann und ermöglicht die Entwicklung ihrer Symptomatik zu verstehen, anzunehmen und dieser gezielt mit therapeutischer und co-therapeutischer Hilfe entgegen wirken zu können. Zu unserem therapeutischen Selbstverständnis gehört damit auch, die Begegnung mit unseren Patienten und ihren Angehörigen offen und unterstützend zu gestalten, dabei jedoch stets die angemessene Abgrenzung und therapeutische Distanz zu wahren.
Das Behandlungsteam setzt sich zusammen aus:
:: Oberarzt :: Ltd. Psychologin :: Stationsleitung :: Stationsarzt :: Fachkrankenpflege :: Pflegeteam :: Sozialdienst :: Kunsttherapeutin :: Musiktherapeut
Unsere therapeutischen Angebote
Der Schwerpunkt unserer gemeinsamen Arbeit liegt auf den störungsspezifischen psychotherapeutischen Einzel- und Gruppenangeboten. In den Einzeltherapien steht die Entwicklung von Erklärungsmodellen zur Symptomentwicklung, die Erarbeitung biographischer Leitlinien der Krankheitsentstehung und -entwicklung sowie die Beziehungsarbeit im Vordergrund. Die therapeutischen Gruppen wiederum haben das Ziel, ein Handwerkszeug im Umgang mit der eigenen Symptomatik sowie soziale und emotionale Kompetenzen im Umgang mit sich und anderen zu erwerben. Eine gegebenenfalls notwendige medikamentöse Unterstützung verstehen wir als weitere Säule der stationären Behandlung mit dem Ziel, Sie in Ihrer Therapie zu unterstützen bzw. diese zu ermöglichen. Zusätzlich bieten wir eine Kunsttherapie an, mit dem Ziel, sich auf nonverbaler Ebene mit den Problemen auseinander zu setzen sowie Begleittherapien (z.B. Ergo-, Sport-, Musik-, Arbeitstherapie, Cog-Pack) mit den Zielen:
:: des Aktivitätsaufbaus :: der Erhöhung der psychophysischen Belastungsfähigkeit :: der Verbesserung kognitiver Fähigkeiten :: über gemeinsame Aktivitäten Schwellenängste zu senken und Gruppenerfahrungen zu ermöglichen. :: Anregungen für mögliche Aktivitäten nach dem Klinikaufenthalt zu schaffen.
Sämtliche psychotherapeutische und begleittherapeutische Angebote werden individuell dem jeweiligen Störungsbild entsprechend angeordnet und sind damit verbindlich. Therapiefreie Zeiten während Ihres Aufenthaltes sind von uns gewollt und bieten Ihnen die Möglichkeit zur Verarbeitung des Behandlungsprozesses, der Umsetzung neu erarbeiteter Strategien, Durchführung abgesprochener Übungen und der selbstverantwortlichen Planung und Strukturierung ihrer Zeit. Daraus folgt: Bei der Therapieplanung sind auch Sie aufgefordert auf ausreichenden Freiraum zu achten.
„ Die eigentliche Therapie findet in der Zeit zwischen den Sitzungen statt“ |