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Die Station besteht überwiegend aus Ein- und Zweibettzimmern. In den Zimmern existiert eine abgeteilte / abteilbare Waschzone. Jeweils 2 Zimmer teilen sich ein WC und eine Dusche. Jedes Bett kann mit einem Telefon ausgestattet werden. Auf Station befinden sich 2 kleine Aufenthaltsräume - für Patienten und Angehörige als Rückzugsmöglichkeit zum ungestörten Plausch, zum lesen ( Bücher auf Station vorhanden ) sowie für evtl. kleine Feiern ( Patientengeburtstage ) zu nutzen - als auch ein großer Aufenthaltsraum, der auch als Speiseraum genutzt wird. Ein Fernseher ist für Patienten im Aufenthaltsraum vorhanden. Darüber hinaus können während des Aufenthaltes ein Fernseher angemietet ( oder ein kleiner durch Angehörige mitgebracht) werden. Des weiteren ist jederzeit ein Friseur sowie eine Fußpflege bestellbar.
Stationskonzept
Geriatrie ist der Zweig der Inneren Medizin, der sich mit der Gesundheit im Alter, sowie den präventiven, klinischen Aspekten von Krankheiten beim älteren Menschen beschäftigt. Wir verstehen unter einen geriatrischen Patienten einen: :: biologisch älteren Patienten, der durch altersbedingte Funktionseinschränkung bei Erkrankungen gefährdet ist. :: der zu Multimorbidität neigt :: bei dem ein besonderer Handlungsbedarf somatisch, somatopsychisch und psychosozial besteht. :: ältere erkrankte Mensch , deren psychischen, affektiven, intellektuellen und sozialen Reserven momentan oder definitiv vermindert sind. Die Begegnung zwischen Patienten und Pflegekraft zeigt oft pflegerischen Handlungsbedarf auf somatischer, psychiatrischer und psychischer Ebene: :: in Anerkennung der Behinderung und der Abhängigkeit von Pflegenden und / oder Angehörigen :: im Erhalten und möglichen Wiedererlangen von Selbsthilfefähigkeiten in der relativen Nähe zum Lebensende Geriatrisch Pflegenden wird dieser Handlungsbedarf durch eine professionelle Einschätzung der Gesamtsituation des alten Menschen deutlich, und zwar unter Berücksichtigung: :: seiner Vergangenheit :: seiner gegenwärtigen Probleme :: seiner künftigen Probleme Geriatrisch Pflegende bemühen sich um ein umfassendes Verständnis vom alten Menschen, dass heißt, den Menschen als Einheit von Körper, Seele und Geist zu sehen, als soziales Wesen im Kontext seiner Geschichte. Aktivierende Pflege fördert oder erhält die Eigenaktivitäten des alten Menschen, in dem sie Angebote im Rahmen der Aktivitäten des täglichen Lebens macht. Das bedeutet, dass aktivierende Maßnahmen immer Angebote sind, die ein alter Mensch annehmen oder ablehnen kann. |
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