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Netzhautoperationen :: Netzhautlaserung :: Vereisung mittels Kältesonde (Kryoretinopexie) :: Eindellende Operationsverfahren mittels Plombe- oder Cerclage :: Eingabe von verschiedenen Gasen ins Auge (pneumatische Retinopexie) Bei Kurzsichtigkeit oder auch ohne feststellbare Ursache kann es zu Einrissen in der Netzhaut im Augeninneren kommen. Häufig, leider nicht immer, nimmt der Patient dabei Lichtblitze oder einen sogenannten "Rußregen" vor dem Auge oder Schleiersehen wahr, was ihn zum Augenarzt führt. Schmerzen treten nicht auf. Netzhautlaserung Sollte Ihr Augenarzt einen Riss in der Netzhaut festgestellt haben und ist es noch nicht zu einer weiteren Ablösung der Netzhaut gekommen, so ist es evtl. möglich, den Riss mit dem Laser zu verschweißen (Netzhaut-Laserung). Dazu wird das Auge mit Augentropfen betäubt. Die Netzhautlaserbehandlung wird in der Regel ambulant durchgeführt. Vereisung mittels Kältesonde (Kryoretinopexie) Ist der Riss zu groß oder liegt er zu weit in der Peripherie des Auges, ist es häufig erforderlich, den Riss mit einer Kältesonde zu vereisen. Dabei wird der Kältestab von außen auf das Auge aufgesetzt und gleichzeitig der Kryoeffekt im Auge über die erweitererte Pupille betrachtet. Diese Operation dauert ca. 15 bis 20 Minuten. Danach sollten Sie schwere körperliche Belastungen vermeiden, so dass kein Druck auf dem Auge entsteht. Die nachfolende Schwellung des Auges wird mit Augentropfen behandelt und klingt innerhalb von 1 bis 2 Wochen folgenlos ab. Die Operation wird in der Regel stationär wegen der drohenden Netzhautablösung durchgeführt. Eindellende OP-Verfahren mittels Plombe oder Cerclage Wenn eine Netzhautablösung eingetreten ist, droht die Erblindung des Auges, da die Netzhaut nicht mehr an der sie ernährenden Aderhaut anliegt. Deshalb ist es erforderlich, eine Silikonplombe auf die Rissstelle von außen auf das Auge aufzunähen, um damit die "Unterlage" wieder an die Netzhaut anzudrücken. Dazu wird die Bindehaut eröffnet und die Plombe auf die Lederhaut (Sklera) aufgenäht. Je nach Größe des Risses oder auch abhängig von vorhergegangenen Operationen variiert die Größe dieser Plombe bzw. wird ein Bändchen aus demselben Silikonmaterial um das Auge gelegt. Nach Zunähen der Bindehaut ist äußerlich nach Abklingen der Schwellung nur in seltenen Fällen eine seitliche Vorwölbung am Auge sichtbar. Diese ist kosmetisch jedoch kaum sichtbar. Eingabe von verschiedenen Gasen ins Auge (pneumatische Retinopexie) Zur Unterstützung der Netzhautanlage ist es zum Teil erforderlich, verschiedene Gase oder Luft in das Augeninnere (Glaskörperraum) während der Netzhautoperation einzugeben. Diese werden vom Körper selbständig wieder aufgesaugt, ohne dass eine Entfernung notwendig ist. Diese Oerationen werden in der Regel stationär durchgeführt.
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