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C) Glaskörperoperationen (Vitrektomie)
:: Makulachirurgie (Maculaforamen, Entfernung von epiretinalen und subretinalen Membranen) :: Entfernung von Glaskörperblutungen :: Komplizierte Netzhautablösungen :: Endolaseranwendung Operative Behandlung von Erkrankungen der Stelle des schärfsten Sehens (Makulachirurgie) Lochbildung in der Stelle des schärfsten Sehens (Makulaforamina) und Membranbildung auf der Stelle des schärfsten Sehens (Macular pucker, Zellophanmakula) Durch Makulaforamina (Netzhautlöcher in der Stelle des schärfsten Sehens) und durch eine Zellophanmakulopathie bzw. ein Macular pucker kann nicht nur die Sehschärfe beeinträchtigt werden, sondern es können auch sehr stark störende Verzerrungen der optischen Bildwahrnehmung auftreten. Durch eine Vitrektomie (Glaskörper-Operation) mit gleichzeitiger Membranentfernung (membrane-peeling) und anschließender Luft- oder Gasinstillation in den Glaskörperraum können diese Veränderungen im Bereich der Stelle des schärfsten Sehens beseitigt werden. Da die Netzhautglättung nach der Operation in der Regel mehrere Monate beansprucht, ist ein verzerrungsarmes Sehen erst nach diesem Zeitraum möglich. Die Erfolgsraten dieser Operation liegen inzwischen bei über 90%. Eine Verbesserung der Sehschärfe kann bei mehr als der Hälfte der Patienten erreicht werden. Die Verfahren werden in der Regel stationär durchgeführt.
Operative Behandlung komplizierter Netzhautablösungen und Glaskörperblutungen
Die Operation einfacher Netzhautablösungen kann von außen durch Aufnähen einer Schaumstoffplombe auf das Auge erfolgen. In Fällen von komplizierten Netzhautablösungen ist eine Entfernung des Glaskörpers im Auge erforderlich, um Zugwirkungen (Traktionen) des Glaskörpers an der Netzhaut zu beseitigen. Der Glaskörperraum wird dann meist vorübergehend mit einem Gas aufgefüllt, das sich resorbiert und von Körperflüssigkeit ersetzt wird. In ganz besonders komplizierten Fällen ist manchmal auch eine Instillation (Eingabe) eines durchsichtigen Silikonöls in den Glaskörperraum erforderlich. Das Silikonöl sollte später wieder entfernt werden. Dies erfolgt in der Regel erst nach einigen Monaten. Das gleiche Verfahren, nämlich eine Vitrektomie (Glaskörper-Operation) mit anschließender Luft-, Gas- oder Silikonölfüllung des Glaskörperraumes, kann auch in Fällen von Glaskörperblutungen sehr erfolgreich angewendet werden. Bei diabetischen u.a. Veränderungen der Netzhautgefäße und bei ausgedehnten Netzhautrissen kann ein spezielles Laserverfahren über eine Sonde im Auge (Endolaser) währen einer Vitrektomie durchgeführt werden. Komplizierte Netzhaut-Operationen oder Operationen im Glaskörperraum werden in der Regel stationär durchgeführt, da sie einer intensiven Vor- und Nachbehandlung bedürfen. :: zurück
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