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Beseitigung von Brechungsfehlern des Auges (Refraktive Chirurgie) bei Myopie (Kurzsichtigkeit), Hyperopie (Übersichtigkeit) und Astigmatismus (Stabsichtigkeit) Hornhautoperationen und Refraktive Chirurgie :: Hornhauttransplantationen (Keratoplastik) :: Flügelfellbeseitigung (Pterygium) :: Beseitigung von Kurzsichtigkeit (Myopie), Übersichtigkeit (Hyperopie) und Stabsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) Limbusparallele Keratotomie Bei besonderen Fällen von hohem Astigmatismus (Stabsichtigkeit) kann durch Einschnitte in der Hornhaut (Keratotomien) mit einem sehr feinen Diamantmesser eine Veränderung der Hornhautkrümmung erreicht und somit die nach einer Operation erworbene oder angeborene Hornhautkrümmung soweit vermindert werden, dass mit Brille oder Kontaktlinsen eine gute Sehschärfe erreicht wird. Bei hohen Hornhautverkrümmungen müssen diese Operationen nicht selten in kurzem Abstand wiederholt werden, um sich der gewünschten Abflachung der Hornhaut schrittweise anzunähern. Photorefraktive Keratektomie Hierbei wird mittels eines Excimerlasers Gewebe von der Hornhautoberfläche entfernt und die Brechkraft der Hornhautoberfläche so verändert, dass Brechungsfehler des Auges ausgeglichen werden. Auf diese Weise lassen sich Kurzsichtigkeiten bis etwa -6 dpt. beseitigen. Das Verfahren ist fast 15 Jahre alt und wird ambulant durchgeführt. Laser in situ Keratomileusis (LASIK) Hierbei wird zunächst von der Hornhautoberfläche eine etwa 0,15 mm dicke Lamelle mechanisch eingeschnitten, angehoben und zurückgeklappt. Sodann wird in dem entstehenden Hornhautbett eine Excimerlaser-Behandlung durchgeführt und die Hornhaut durch Gewebeabtragung in ihren Brechungseigenschaften so verändert, dass Brechungsfehler beseitigt werden können. Im Gegensatz zur photorefraktiven Keratektomie (PRK) ist bei des LASIK-Methode auch eine Beseitigung von höheren Brechungsfehlern bis etwa zu einer Myopie von -10 dpt., einer Hyperopie bis etwa +4 dpt. und einem Astigmatismus bis etwa +4 dpt. ohne Narbenbildung auf der Hornhaut möglich. Prof. Wiegand war der erste Augenarzt, der in Deutschland dieses Verfahren 1993 durchgeführt hat. Die LASIK wird grundsätzlich ambulant durchgeführt. Intracornealer Ring (ICR) Hierbei wird ein Kunststoffring in den peripheren Teil der Hornhaut eingelegt. Dieser führt zu einer Abflachung der Hornhautoberfläche und damit zu einer Änderung der Brechkraft der Hornhautoberfläche. Auf diese Weise können Kurzsichtigkeit bis zu etwa -5 dpt. beseitigt werden. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass es wieder rückgängig gemacht werden kann, da keine Gewebeabtragung erfolgt. Intraoculare Kontaktlinse (ICL) Bei diesem Verfahren wird eine sehr dünne Kunststofflinse in das Auge zwischen die Regenbogenhaut und die eigene Linse gesetzt. Solche Kunststofflinsen können sehr hohe Brechkräfte haben, deshalb lassen sich Kurzsichtigkeiten (Myopien) bis etwa -20 dpt. und Übersichtigkeiten (Hyperopien) bis etwa +10 dpt. beseitigen. Alle Verfahren zur Beseitigung von Brechungsfehlern sind keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und müssen i. d. R. dem Patienten selbst in Rechnung gestellt werden.
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