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Wie lange dauert der stationäre Aufenthalt?Ihr stationärer Aufenthalt in der Klinik nach einer Hüft- ode Knieendoprothesenoperation beträgt zirka zwei bis drei Wochen. Darauf folgen entsprechende Rehabilitationsmaßnahmen, die ambulant oder in einer Reha-Klinik durchgeführt werden. Wie können Sie sich vorbereiten? Der Erfolg einer Operation und der Heilungsprozess hängt wesentlich von Ihrer Mitarbeit ab. Durch eine richtige Vorbereitung und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen können Sie eventuelle Risiken entscheidend verringern. Dazu gehört z. B. die Verbesserung Ihres Allgemeinzustandes: Verzichten Sie auf Tabak und Zigaretten und reduzieren Sie eventuelles Übergewicht. Für eine schnelle Rehabilitation ist es überdies sehr hilfreich, wenn Sie sich bereits vor der Operation mit den krankengymnastischen Übungen und dem Umgang mit Gehstützen vertraut machen. Wenn Sie regelmäßig ein Aspirin-Präparat einnehmen, sollten Sie dieses in Absprache mit Ihrem Hausarzt rechtzeitig (mindestens 10 Tage) vor dem Eingriff absetzen, um ein erhöhtes Blutungsrisiko zu vermeiden. Wenn Sie jünger als 75 Jahre und körperlich gesund sind, können Sie vor einer Hüftoperation eigenes Blut spenden, das Ihnen im Falle eines zu hohen Blutverlustes wieder zugeführt werden kann. Was nehmen Sie mit in die Klinik? Neben Ihren persönlichen Sachen empfehlen wir Ihnen, Folgendes mitzunehmen: :: Bademantel :: Jogginganzug mit weitem Fußeinstieg :: Feste, haltgebende Schuhe mit rutschfesten Gummisohlen :: falls Turnschuhe, am besten mit Klettverschluss :: Sonstige Hilfsmittel, die Sie bereits benutzen Eigenblutspende bei HüftgelenksoperationDa bei Implantation von Hüft-Endoprothesen trotz gewebeschonender Operationsverfahren ein relevanter Blutverlust nicht sicher auszuschließen ist, bieten wir unseren Patienten die Eigenblutspende an. So läßt sich in Verbindung mit der Verwendung von cell-saver (intraoperative Rückgabe des abgesaugten Bluts) und Autoretransfusionsverfahren (Rückgabe von Drainageblut) meist die Gabe von Fremdblut völlig vermeiden. Nach der Operation:Sie wachen auf . . . Ein speziell geschultes Pflegeteam betreut Sie nach der Operation im Aufwachraum und sorgt für Ihre sichere Überwachung. Ein leichter Wundschmerz im Hüftbereich ist möglich. Je nach Bedarf werden Ihnen notwendige Infusionen und Medikamente verabreicht. Nachdem sich Ihr Allgemeinzustand stabilisiert hat, werden Sie in Ihr Krankenzimmer verlegt. Das TrainingBereits am Tag nach der Operation oder am nächsten Tag werden Sie mit ersten Bewegungsübungen beginnen. Diese Frühmobilisation senkt das Risiko von Komplikationen ebenso wie regelmäßige Gymnastik, AV-Fußpumpen und Blutverdünnungspräparate. Als Erstes lernen Sie vom Bett aufzustehen und sich wieder richtig zu setzen. Selbst alltägliche Bewegungsabläufe, wie das richtige Ein- und Aussteigen aus dem Auto oder das richtige Hinauf- und Hinabsteigen von Treppen, müssen wieder erlernt werden. Achten Sie bitte darauf, dass sie Ihr Hüftgelenk nicht über 60 Grad beugen und schlagen Sie beim Sitzen nicht die Beine übereinander. Durch intensive Krankengymnastik werden Ihre Gehfähigkeit und der Muskelaufbau gefördert. Ziel ist, Ihre Oberschenkel- und Beckenmuskeln so zu trainieren, dass Sie voll von Ihrer wiedergewonnenen Beweglichkeit profitieren können.In der "Reha". . .Wir arbeiten eng mit einer Vielzahl von hoch spezialisierten Rehabilitationseinheiten zusammen. Die zwischen Arzt und Physiotherapeut abgestimmten Rehabilitationsmaßnahmen haben große Bedeutung für den Erfolg der Operation und Ihre schnelle Genesung. Mit Ihrer aktiven Mitarbeit helfen Sie, das Ziel schnell zu erreichen.Wieder zu Hause . . . Es ist wichtig, dass Sie Ihre Übungen auch zu Hause täglich wiederholen. Nach wenigen Monaten können Sie Ihr Leben wieder voll genießen - ob privat oder im Beruf. Gehen Sie Ihren Hobbys nach und treiben Sie Sport. Erlaubt sind alle gelenkschonenden Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Spazierengehen, Skilanglauf oder Gymnastik. Sie sollten Ihre Gelenke jedoch nicht überstrapazieren und auf schweres Heben und extreme sportliche Belastungen wie Squash, Tennis oder alpinen Skilauf verzichten. Ihre Aktivitäten bestimmen die Belastungen, denen Ihr künstliches Gelenk ausgesetzt ist, und beeinflussen seine Lebensdauer.
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