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25.07.2008 18:08
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Hans-Peter Arnold
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Koblenz
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Guten Tag,
ich bin gerade das dritte Mal zu Gast hier gewesen; bevor ich einige Zeilen dazu schreibe, folgendes Anliegen:
Unsere Myogruppe hat sich im Internet virtuell wiedergefunden, und zwar bei wkw (www.wer-kennt-wen.de). Wir möchten gern alle Stammgäste der Reha einladen, auch mitzumachen, selbstverständlich auch alle andern, die Interesse an dem Forum haben.
WKW hat den Vorteil, dass nicht jeder alles mitlesen kann, sondern nur die Gruppenmitglieder. Dies bedingt aber, dass man eingeladen werden muss. Wer mitmachen möchte, schreibt mir einfach eine Mail, die Adresse ist HansP.Arnold(klammeraffe)online.de (kann manchmal paar Tage dauern). Vielleicht habt ihr ja den einen oder anderen netten Kurschatten aus den Augen verloren, und findet ihn auf diesem Weg wieder. Achtung: Falls jemand schon die gleiche Idee in einem anderen Netzwerk hatte, bitte Info!
Jetzt noch ein paar Anmerkungen zur WBK, einige der älteren Gästebucheinträge kann ich so vielleicht aktualisieren. Der Gesamteinschätzung meines Vorredners schließe ich mich erstmal voll an! Die WBK den Wandel der letzten Jahre ganz gut verkraftet, an Qualität und Intensität der Therapie hat sich nichts verschlechtert. Im Umfeld gab es auch einige Verbesserungen, die Türen sind abschließbar (25 Schlüsselpfand, gibts am Ende zurück) und der Speisesaal ist heller und freundlicher geworden. Der Buffetbereich ist neu, aber nicht rolligerecht, da hätte man doch mal Punkte sammeln können. Hilfsbereites Personal ist aber zur Stelle. Im Haus gibts ganz neu zwei WLAN-Hotspots, der Zugang ist kostenlos (werbefinanziert) und hat ganz gut funktioniert. Laptopnichtbesitzer können nur für teures Geld im Internetcafe surfen. Wäsche kann man jetzt auch selber waschen und trocknen, man benötigt allerdings einen gesunden Helfer, da die Frontlader-Geräte auf dem Boden stehen und die Türen schwer öffnen.
Das kulturelle Rahmenprogramm ist umfangreicher als früher, es ist jeden Tag irgend eine Veranstaltung, wobei sich die Inhalte an der Altersstruktur der Patienten orientieren (Lichtbilder, Volksmusik, Spielabend, Basteln und Dekorieren).
Richtig schlecht ist eigentlich nur das Patientencasino, nunmehr Bistro mit Selbstbedienung. Selbstbedienung, liebe WBK, ist für Muskelpatienten ein guter Grund, gar nicht erst hinzugehen. Und wer doch kommt, wird sich überlegen, ob er für ein zweites Radler nochmal zum Tresen geht.
Allerdings ist ein echtes Bemühen festzustellen, Kritikpunkte abzustellen, so dass ich nicht ohne Hoffnung bin, im nächsten oder übernächsten Jahr im Bistro wieder bedient zu werden, vielleicht so zwei, drei Mal die Woche?
Mit freundlichen Grüßen Hans-Peter Arnold
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24.07.2008 14:04
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Lutz Handke
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Leipzig
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Eigentlich wollte ich schon viel eher einige Worte hier hinterlassen, doch meine Gesundheit war da ganz anderer Meinung.
Es war, als wenn ich als Sachse ;-), in eine fremde, aber überaus freundliche Familie hinein komme. Noch am Tag meiner Anreise an, fühlte ich mich in dieser Familie gut aufgenommen, akzeptiert und geborgen. Auch war es für mich schon gewöhnungsbedürftig, so viel Freundlichkeit, Offenheit und Hilfsbereitschaft auf einmal zu erfahren. Doch ich hab mich ganz schnell eingewöhnt und mein Wohlbefinden war für alle ersichtlich. Von daher nenne ich keine Namen, daß wäre in meinen Augen unfair und verletzend. Ich möchte mich aus tiefstem Herzen bei allen und jedem bedanken!!! Nicht zuletzt für den zeitweise eingetretenen, gesundheitlichen Erfolg. Der jedoch jäh, durch die Ablehnung einer Verlängerung vom MDK, unterbrochen wurde. SCHADE! Doch meine ganzen Hoffnungen zielen schon jetzt auf das nächste Jahr! Sämtliche Hebel werden von mir in Bewegung gesetzt, um einen neuerlichen Erfolg zu erzielen!
Bis dahin, dankbare und freundliche Grüße Lutz Handke |
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07.07.2008 19:52
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Benjamin Bechtle
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Pfinztal
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Kaum zu glauben, aber es ist wirklich wahr.
Am Samstag den 5.7.08 hatten wir für uns einen der schönsten Tage in Höxter, nachdem wir es endlich einmal schafften mit dem Dampfer auf der Weser zu schippern. Es ging mit Treff um 13 Uhr vor der Klinik los. Einige fuhren mit ihren eigenen Autos, der Rest mit den Klinikbullys, zur Anlegestelle. Wir warteten auf die 2. Runde des Klinikbusses. Unten an der Weser angekommen, dauerte es gar nicht lange bis der Dampfer Höxter in Sicht war. Nach dem erst einmal angelegt und einige Passagiere ausgestiegen waren, konnten wir mit ca. 16-18 Rollis sowie einiges als Fußvolk den Dampfer befahren bzw. betreten. Ach ja nicht zu vergessen das Fahrrad vom hauseigenen Fotografen und ganz wichtig der Proviantbollerwagen durften nicht fehlen.
Wir ließen es uns auf dem Dampfer bei Würstchen und Kartoffelsalat sowie Kaffee und Kuchen gut gehen. Die Fahrt war ruckzuck vorbei. Die 55 Minuten vergingen wie im Fluge nachdem wir uns sehr angeregt mit dem Kapitän unterhielten.
Was man häufig in Gaststätten oder öffentlichen Veranstaltungen nicht antrifft ein Rolli-Klo wird auf dem Dampfer als Selbstverständlichkeit angesehen.
Als wir den Landesteg in Fürstenberg verließen dachte meine Mum sie trifft der Schlag: 6,5 km Fußmarsch nach Höxter zum Schwimmbad lagen vor uns. Wir mit Rollis hatten da die besseren Karten als die Läufer.
Aber es half einer dem anderen, denn nur gemeinsam sind wir stark.
Es wurden mehrere Pausen gemacht und wenn jemand schlapp gemacht hätte, wäre der Bully gekommen und hätte den oder die jenige eingesammelt.
Es klappte aber alles wunderbar, nachdem bei herrlichem Wetter genügend Obst und Trinken an Bord des Bollerwagens war.
Sogar Mum und ich gaben nicht auf, aber alle waren froh, als wir mit etwas Verspätung am Schwimmbad ankamen.
Allen Schiebern danke, denn meine Akkus vom e-motion waren nach einigen km auch erschöpft.
Vielen Dank noch mal an die Klinik, die uns dieses Event ermöglichte, aber vor allem an Frau Bartoldus für die Organisation und auch an Schwester Karin von der Kinder und Jugendstation der Klinik
Benjamin und Sabine Bechtle |
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10.06.2008 11:34
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Handke,L.
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Leipzig
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Ich bin noch garnicht da, doch möchte schon ein gaaanz großes DANKESCHÖN voraus schicken, für eine so dermaßen schnelle Terminvergabe. Meine Freude geht auch auf den 12.06. da werd ich dann Anreisen.
Viele Grüße bis dahin Lutz Handke |

10.02.2008 19:18
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Hartmut Otto
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Coswig-Anhalt
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mit Ihrem Konzept gelingt, eine Menge Lebensqualität für Ihre Patienten neu zu erschliessen.Besonders danke ich Frau Nußbaum als behandelnde Ärztin, Herrn Reuter (KG), Frau Dewenter (Logopädie)sowie Frau Bergner (Atemtherapie) für ihre engagierte Arbeit.
Schön wäre es, wenn neben der ausgez. mediz./physiotherap. Betreuung sich auch bestimmte Rahmenbedingungen (z.B.Sicherheit und Ausstattung der Patientenzimmer)dem Niveau anderer Reha-Einrichtungen angleichen würde. Mit vielen guten Wünschen für Ihre weitere erfolgreiche Arbeit verbleibt Ihr Hartmut Otto
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29.12.2007 14:19
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Günter Wolsing
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Hamburg
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Nach einem Hirnstamminfarkt mit Drehschwindel und Gangunsicherheit (so die ärztliche Diagnose) wurde ich am 15 November 2007 vom Patientenfahrdienst der Asklepios - Weserberglandklinik zu Hause in Hamburg abgeholt und nach meiner Entlassung aus der Klinik am 5. Dezember 2007 auch wieder nach Hause gebracht. Die Fahrten waren vorbildlich auf meine Bedürfnisse abgestimmt, mit Pkw, und flott und sicher durchgeführt. Mein Dank gilt beiden Fahrern. Der Empfang in der Klinik, wie auch die spätere Betreuung, war auf beiden Ebenen, sowohl Rezeption wie auch Station A5, warm und freundlich und vermittelte mir sofort ein vertrauensvolles Gefühl. Das bestätigte sich zum einen mit dem ersten, durch meine nachmittägliche Ankunft verspäteten Mittagessen, was mir auf dem Zimmer serviert wurde und noch bemerkenswert warm war. Das servierende junge Mädchen, nach ihren eigenen Worten - in Ausbildung -, wirkte auf mich wie ein kleiner Sonnenschein, so nett, adrett und freundlich. Dieser Eindruck hat sich in der Folgezeit, in der ich sie immer wieder beobachten konnte, bestätigt. Zum anderen war ich durch die Art, wie die erste Visite durch die Stationsärztin, ebenfalls auf dem Zimmer, durchgeführt wurde, beeindruckt. Sie befragte mich nicht nur nach meinen Beschwerden, die zur Anschluss - Reha geführt hatten, sondern auch nach meinem Umfeld und persönlichen Interessen, um mich ärztlich und therapeutisch richtig einschätzen und versorgen zu können. Das alles gab mir die Gewissheit, hier richtig zu sein, um mich nach meinem "Schwächeanfall" wieder fangen zu können. Das hat sich dann auch beim weiteren Aufenthalt in der Klinik bewahrheitet. Die angesetzten Therapien waren sinnvoll und wurden von kompetenten Therapeuten durchgeführt bzw. überwacht. Auch hierbei kann ich auf die freundliche, zuvorkommende Art sowie zielgerichtete Behandlung bei Einzelanwendungen oder in der Gruppe nur lobend hinweisen. Folterkammer, man kann auch Gerätesaal sagen (oder umgekehrt?), Behandlungsräume wie auch das Bewegungsbad waren zweckmäßig, alles war da, mehr braucht s nicht zum körperlichen Wohl. Komme ich jetzt zum leiblichen Wohl. Der Speisesaal ist keine Offenbarung. Gemütlich ist er nicht, erfüllt aber seinen Zweck, und das ohne Einschränkung. Es ist ja auch kein Hotel, sondern eine Klinik. Trotzdem, meine ich, wären vorsichtige Gedanken zu einer gewissen Umgestaltung nicht verschwendet. Das soll allerdings keine negative Kritik sein, halt nur eine kritische Meinungsäußerung. Die Betreuung war allerdings aufmerksam und vorbildlich, das Essen abwechslungsreich und schmackhaft, wie auch die Büffets, morgens und abends, reichhaltig und ansprechend waren. So, hab ich alles gebührend erwähnt und auch nichts Wesentliches vergessen? Lang genug ist der Eintrag ja geworden. Ich hätte auch mit einem - Rundumschlag - sagen können, alles in der Klinik und was meine Behandlung betraf war paletti. Damit wäre ich aber der Sache nicht gerecht geworden. Dafür ist der Betrieb in einer Kurklinik zu vielseitig. Ich meine dass es wert war, alles was mich betroffen hat, um mich zu fangen und nach der Gehirnattacke wieder aufzurichten, hier aufzuführen. Alles kleine Teilchen, die zusammen aber ein Ganzes ergeben haben...
Die Klinik bot das ideale Umfeld, mir an anderen Patienten vor Augen zu führen, was mir hätte passieren können - oder auch schlimmeres. Gemessen an den schweren Behinderungen vieler anderer Patienten wurden meine eigenen für mich nichtig, traten in den Hintergrund. Ich versuchte, bei meinen Wegen zu den Anwendungen anderen im Vorbeigehen Mut zuzusprechen, sie zu positivem Denken anzuregen. "Binsenweisheiten", sag ich jetzt mal, wie zum Beispiel der Unterschied zwischen abfinden mit einer Behinderung oder sich auf sie einzustellen wurden von meinen Mitpatienten, ob alt oder jung, verstanden und häufig mit einem dankbaren Lächeln quittiert. Und das gab mir mehr zurück, als ich habe geben können.Das brauchte ich, um mein eigenes Tief zu überwinden, mich wieder aufzurichten. Ganz abgesehen von den Therapien hatte alleine dadurch die Kur für mich einen unerwarteten Erfolg, woran ich mich noch lange erinnern und wovon ich zehren werde. Ich muss ehrlich gestehen, dass diese drei Wochen Anschluss - Reha mir gut getan haben. Eigentlich waren sie für mich die ruhigsten und stressfreiesten Wochen des ganzen Jahres, wenn ich den Anlass einmal außer Acht lasse (einen Tag vor meinem 80sten Geburtstag abrupt aus dem Verkehr gezogen). Und damit endet mein Loblied auf die Asklepios Weserbergland - Klinik. Mein Dank gilt Ärzten, Schwestern, Pflegern, Betreuern und Therapeuten wie auch der Verwaltung gleichermaßen.
Günter Wolsing |
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06.11.2007 22:26
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Ilke Schönenberg
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Bochum
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Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Irgendwann kamen dann diverse Virenerkrankungen dazu, eine davon nannte sich Poliomyelitis. Dieser Name musste für mich schon als Baby so interessant geklungen haben, dass ich nicht umhin kam, die Infektionsabteilung aufzusuchen und laut hier zu schreien. Für meine kindliche Vorwitzigkeit wurde ich dann ab meinem 2. Lebensjahr mit diversen Folgeerkrankungen belohnt.
Das wiederum hatte zur Folge, dass sich seit vielen Jahren meine Krankenkasse Jahr für Jahr als Kostenverursacherin mit mir auseinandersetzen muss. Das wird wohl auch in Zukunft so bleiben, denn ich werde mich mit meinem unbändigen Willen nach der Erhaltung von so viel Selbstständigkeit wie möglich weiterhin mit Überzeugung dafür einsetzen, in der Weserbergland-Klinik daran arbeiten zu dürfen.
Gott sei Dank (er scheint da etwas gut machen zu wollen), habe ich eine Krankenkasse gewählt, in der nicht nur kompetente, sondern auch verständnisvolle Mitarbeiter für mich zuständig sind, die sich nicht scheuen, Einzelfallentscheidungen zu treffen und diese auch gegenüber Kritikern in den eigenen Reihen durchzusetzen.
Auch in diesem Jahr und diesmal ohne eine nach Aktenlage entschiedene Ablehnung, die immer wieder gerne mit der Formulierung ambulante Therapien wurden nicht ausgeschöpft begründet wird und den dann kräfteraubenden Widerspruchskampfwurde einem Aufenthalt in der WBK zugestimmt. .
Ob die Damen und Herren der KK sich wohl vorstellen können, dass unser ganzes Leben ambulante Therapie ist und sie das spielend nachvollziehen könnten, wenn sie sich aus Spaß an der Freude eine Spinalanästhesie setzen ließen und zusätzlich einen Arm auf den Rücken binden würden. Sich so anzuziehen, umzusetzen, im Bett umzudrehen, Toilettengänge und Hygienetätigkeiten zu bewältigenwie lustig das wohl anzusehen wäre.
Nun denn, mir ermöglichte man einen erneuten Aufenthalt in Höxter und von dem berichte ich nun:
Wie in jedem Jahr meldete ich mich nach dem OK meiner Krankenkasse in der Klinik an und bat um die Unterbringung auf der Station und in dem Zimmer, das mit allen notwendigen Hilfsmitteln ausgestattet ist und mir so viel Selbstständigkeit wie möglich gestattet.
Am Anreisetag wurden Gepäck, Rollstühle, diverse Hilfsmittel und ich ins Auto geladen, 2 Stunden Anreise, ausladen, anmelden, einräumen, im Bistro gemeinsam zu Mittag gegessen, noch einen Kaffee getrunken, sich verabschiedet und der Klinikalltag kann beginnen, mit der Aufnahmeuntersuchung!
Durch die bereits vorhandenen Unterlagen gestaltet sich diese meist wenig problematisch, denn lediglich neue Beschwerdebilder und Verschlechterungen müssen erörtert und anschließend mit den Therapeuten besprochen werden. In diesem Jahr hatte ich mir fest vorgenommen, kürzer zu treten und nicht täglich bis zur Erschöpfung von Anwendung zu Anwendung zu hetzen, sondern mehr Zeit im Schwimmbad zu verbringen und nach jeder Behandlung Pausen einzuplanen, denn bei PPS Betroffenen ist weniger mehr! Der zuständige Stationsarzt war darüber hoch erfreut, nun scheint das verrückte Poliohuhn doch endlich vernünftig zu werden!
Wir reisen meist an einem Sonntag an, damit die Begleitperson keinen Urlaub nehmen muss. Die Terminierung der Therapien beginnt erst am Montagmorgen und so bleibt ausreichend Zeit zum Eingewöhnen, Ausruhen, Erkunden von Neuerungen sowie dem Finden von Patienten, mit denen man schon einmal einen Aufenthalt gemeinsam verbracht hat und die einem über das erste Heimweh hinweg helfen.
Spätestens beim Abendbrot um 18.00 Uhr lernt man seine Tischnachbarn kennen, beschnuppert sich und ein erster Erfahrungsaustausch findet statt. Danach verschwinde ich meist schnell in die Heia, denn so ein Anreisetag und die Aussicht auf 4 Wochen Schwerstarbeit machen müde.
Wenn Engel reisen, denn der erste Tag beginnt mit einem tollen Sonnenaufgang! Mein Magen knurrt, denn das Umsetzen, die Körperpflege sowie das Anziehen verbrauchen ordentlich Kalorien und so mache ich mich Richtung Speisesaal.
Für Frühstück und Abendbrot wird ein Buffet aufgebaut - die angerichteten Platten, Brot, Butter, Salate sind reichhaltig und auch für Rollstuhlfahrer relativ gut erreichbar. Das Mittagessen (man kann zwischen 3 Gerichten wählen) wird am Tisch serviert. Wenn Hilfe notwendig sein sollte, dann machen das nette Heinzelmädchen, geduldig und stets freundlich.
Hmmmm, lecker Kaffee getrunken, ein knuspriges Roggenbrötchen gegessen, noch ein wenig geplaudert und dann schnell ins Zimmer. Der Plan ist schon da und so kann ich mit der Arbeit beginnen. In den nächsten Wochen darf ich täglich folgende Therapien in Anspruch nehmen:
Bewegungsbad Für mich das Paradies, denn dort kann ich mich ohne Schwerkraft bewegen. Meine Wirbelsäule wird entlastet und gleichzeitig gestreckt, was mir meine Skoliose mit Schmerzfreiheit dankt. Deshalb widme ich dieser Therapie viel Zeitwenn es möglich ist - mindestens eine Stunde täglich.
Das Schwimmbad der Klinik ist 15 m lang, 33 Grad warm und darf nach Zeit und Lust genutzt werden. Es gibt einen Liegelifter und immer einen oder mehrere Therapeuten, die beim Aus- und Ankleiden spwie Duschen behilflich sind und anschließend die Station informieren, wenn ein Patient die Wege nicht alleine bewältigen kann - also abgeholt werden muss.
Massage Die Verspannungen durch diverse Fehlhaltungen werden beseitigt und so trägt diese Therapie ebenfalls zur Schmerzlinderung bei inklusive Wohlfühleffekt!
Stehtisch Dabei handelt es sich um eine unterstützende Maßnahme für stehunfähige Patienten. Ziel ist hier die Verbesserung der Herz-Kreislaufregulation sowie eine Kontraktur- und Osteoporoseprophylaxe.
Motomed Geeignet für an den Rollstuhl gebundene Patienten mit neurologischen und orthopädischen Erkrankungen. Ziele sind die Kräftigung und Mobilisation der oberen und unteren Extremitäten, Förderung der Durchblutung und die Anregung der Verdauungsorgane.
Interferenzstrom Dieser wirkt je nach Frequenz und Intensität schmerzstillend, mobilisierend und fördert die Durchblutung. Es werden zwei Druck-Saugpumpen im Bereich der Schmerzregion angebracht. Durch den Fluss der mittelfrequenten Ströme wird eine Wirkung auf das Gewebe in der Tiefe erreicht.
Kombinierter Reizstrom Bei mir angewandt zur Kräftigung der Lendenwirbelmuskulatur und zur Schmerzlinderung. Es werden zwei beschichtete, längliche Elektroden mit Wasser befeuchtet, angelegt und so die Ströme in die Muskulatur geleitet.
Physiotherapie 30 Minuten eine Behandlung, die an die anatomischen und physiologischen, motivationalen und kognitiven Gegebenheiten des Patienten angepasst ist. Dabei zielt die Behandlung einerseits auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. Muskelaufbau und Stoffwechselanregung), andererseits auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus (Dysfunktionen/Ressourcen) und eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper ab. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und dabei sehr häufig die Schmerz-Reduktion. Schlingentisch Eine Erleichterung der gewünschten Bewegungen, die durch die Aufhebung der Schwerkraft erreicht wird. Der gesamte Körper oder Teile des Körpers werden in Schlingen gehängt. So werden Wirbelsäule und Gelenke entlastet, damit eingeschränkte und sonst schmerzhafte Bewegungen ermöglicht. Darüber hinaus können intermittierende Extensionen ausgeführt oder ein Dauerzug in eine gewünschte Richtung angelegt werden.
Heiße Rolle Mehrere Handtücher werden trichterförmig zusammengerollt und sehr heißes Wasser in die innerste Schicht gegossen. Schicht für Schicht wird abgerollt und der zu behandelnden Körperteil mit dem heißen Tuch kurzzeitig berührt. Eingesetzt wir die heiße Rolle bei Muskelverspannung und als Vorbereitung auf krankengymnastische Übungen (Bewegungstherapie).
Atemgymnastik 30 Minuten diese Therapie dient der Stärkung der gesamten Atemmuskulatur im Brust- und Rückenbereich, damit auch der Bronchial- und Lungenfunktion und letztlich der Verbesserung der Sauerstoffaufnahme.
MTT = Medizinische Trainingstherapie Mit gezielten Trainingsreizen in den Bereichen Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer wird eine erhöhte Belastbarkeit des Bewegungsapparates und des Herzkreislaufsystems erreicht, dies führt zu erhöhter Leistungsfähigkeit. Sie wird eingesetzt bei verminderter Belastbarkeit des Bewegungsapparates, allgemeiner Dekonditionierung sowie bei Überlastungsproblemen und chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates.
Alle diese Therapien haben dazu beigetragen, dass ich zwar erst einmal erschöpft, aber für hoffentlich für lange Zeit an Körper und Seele gestärkt und schmerzfrei sein werde.
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Nun ein paar Bemerkungen zum unnachahmlichen Flair der Weserbergland-Klinik, die bis vor 3 Jahren ein Krankenhaus für angewandte, medizinische Therapien war und hoch über Höxter thront. Ein toller Fernblick über das Wesertal entschädigt dafür, dass sie ein wenig abgelegen liegt.
Der Stadtbus fährt stündlich vor der Klinik ab und ist mit einer Rampe ausgestattet. Einem Stadtbummel oder eine Spazierfahrt auf dem Weserradwanderweg steht also nichts im Wege. Im Sommer sind Schifffahrten auf der Weser sehr beliebt, das Schiff Stadt Höxter ist rollstuhlgerecht.
Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet, auch Doppelzimmer werden nur als Einzelzimmer genutzt und sind deshalb sehr geräumig. Bei Bedarf sind sie mit Pflegebetten ausgestattet, notwendige Hilfsmittel, wie Umsetzhilfen, Toilettenerhöhungen u. a. werden zur Verfügung gestellt.
Das Pflegepersonal und die Therapeuten sind seit vielen Jahren eingearbeitet und mit allen Bedürfnissen sowie therapeutischen Möglichkeiten Patienten vieler Krankheitsbilder vertraut und versuchen, möglich zu machen was möglich ist.
Es werden wöchentlich Freizeitveranstaltungen angebotenregelmäßig Qi Gong, freies Singen, Spiele- und Kinoabende, Therapiezaubern, Basteln. Zusätzlich werden Künstler eingeladen, die mit ihren Darbietungen ein wenig Abwechslung in den Klinikalltag zu bringen. Leider werden diese Angebote von zu wenigen Patienten genutzt, Fernsehen scheint interessanter zu sein.
Ein Kiosk, eine Geldautomat der Volksbank, ein Frisör, 2 PC-Plätze, eine Spielecomputer, Tischtennis, Kicker, ein Handballfeld und eine liebevoll gestaltete Gartenanlage mit ausgewiesenen Rundwanderwegen stehen ebenfalls zur Verfügung. Und doch, die Erfahrung hat mich gelehrt, dass man die Klinik liebt oder einen erneuten Aufenthalt nicht wieder in Erwägung zieht. Es kommt eben immer darauf an, aus welchem Blickwinkel man das Für und Wider betrachtet.
Es gibt bestimmt Häuser, die gemütlicher eingerichtet und zentraler gelegen sind, vielleicht auch ein aufregenderes Freizeitangebot bieten. Was aber die Möglichkeiten und die Anzahl der Therapien angeht, die je nach Belegung und Einsatz der mehr als motivierten Schüler/innen der angeschlossenen Lehranstalt für Massage und Physiotherapie angeht und was den damit verbundenen, nachhaltigen Erfolg der Rehabilitationsmaßnahme betrifft, ist die WBK nicht zu toppen.
Vielen Dank den Ärzten sowie dem stets freundlichen und bemühten Pflegepersonal der F2, besonders aber den Physiotherapeuten, die es wieder einmal geschafft haben, dass ich bis heute über viele Stunden schmerzfrei bin.
Danke auch dem Personal des Bistros, das stets bemüht war, allen alle Wünsche freundlich zu erfüllen sowie dem geduldigen EDV Qualitätsbeauftragten, der mir mit der Installation eines LAN-Adapters ermöglichte, das Internet zu nutzen. Ebenfalls danke ich den Herren von der Patientenaufnahme, die neben ihrer Empfangs-, Verkaufs-, Beratungs- und Aufnahmetätigkeit auch oft Ansprechpartner für die kleinen und größeren Sorgen der Patienten sind.
Kurz! Vielen Dank an alle Mitarbeiter, vor und hinter den Kulissen, die mir meinen Aufenthalt in der Asklepios Weserbergland-Klinik so angenehm wir möglich gestaltet haben.
Genug ist genug. Dieser Eintrag schildert persönliche Erfahrungen und Empfindungen. Was auftretende Risiken und Nebenwirkungen angeht, fragen Sie besser Ihren Arzt oder Apotheker, oder mich!
In der Hoffnung, dass ich in 2008 wieder allen begegnen darf, grüßt herzlich
Ilke Schönenberg |
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24.09.2007 12:16
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Silke Lilie
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Wolfenbüttel
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Ein herzliches Hallo in die WBK!! Mehr oder weniger durch Zufall bin ich auf dieser Internetseite gelandet... Ich war vor über 25 Jahren, 1979, das erste Mal in der WBK... ich war damals gerade 10 Jahre alt. Ich kann mich noch gut an die freundliche Aufnahme auf der Station 5 c erinnern. Es folgten weitere stationäre Einweisungen in den Jahren 1980 - 1983, jeweils für 6 Wochen in den Sommerferien...immer Station 5 c. Ich habe dort viele nette Menschen kennenlernen dürfen und natürlich hat meine Gesundheit auch davon profitiert! ;-) Anfang des nächsten Jahres plane ich einen Kurzurlaub in Höxter und werde sicher auch dem Zitronenbunker einen Besuch abstatten. Ich wünsche allen von Herzen guten Behandlungserfolg und eine unvergessene, erlebnisreiche Höxter-Zeit!!! |

29.07.2007 15:21
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Bruno Arens
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Höxter
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Grosses Lob an die Organisatoren des 3. Smart-Tages. Leider war Ihnen das Wetter nicht hold,aber insgesamt eine gelungene Veranstaltung.
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29.06.2007 11:14
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Walter Meißner
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Barsinghausen
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Im Mai/Juni war ich zum 15.Mal in der WBK und wieder war die Reha ein voller Erfolg. Wenn es möglich ist, werde ich weiterhin jedes Jahr eine Therapie in der WBK Höxter durchführen. Besonders erwähnen möchte ich die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des gesamten Personals.
Walter meißner |
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