Asklepios Klinik  
   Harburg
   
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Untersuchungsverfahren
   
Angiographie
 
Die Darstellung der Arterien und der Venen erfolgt mit jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln an Durchleuchtungsgeräten, an denen Bildserien erstellt werden. Diese ermöglichen die Darstellung und das Ausmessen von Gefäßverengungen oder -verschlüssen. Das Kontrastmittel wird meist über Katheter eingebracht, die in örtlicher Betäubung in die Blutgefäße vorgeschoben werden. Nach der Untersuchung müssen je nach Punktionsstelle und verwendetem Kathetersystem vier bis acht, manchmal auch 12-24 Stunden Bettruhe eingehalten werden. Die meisten Untersuchungen können ambulant durchgeführt werden, sofern der Patient zu Hause versorgt ist und keine schweren Begleiterkrankungen vorliegen.
 
Die Entscheidung ob eine Gefäßuntersuchung notwendig ist, wird aufgrund einer Untersuchung und einer genauen Klärung der Vorgeschichte gemeinsam mit den Gefäßchirurgischen Kollegen in der Gefäßsprechstunde des AK Harburg getroffen. Hier kann auch ein ausführliches Aufklärungsgespräch erfolgen.
 
Die Sprechzeiten der Gefäßambulanz sind Mo, Di, Do und Freitag 8 -15 Uhr. Eine vorherige Terminabsprache ist unter Tel. 040 18 18-86 3019 sinnvoll, jedoch nicht unbedingt nötig.
 
PTA (Perkutane-Transluminale-Angiographie)
und Stentbehandlung (Gefäßprothese)

 
Die Ballondilatation ist eine der Standardmethoden. In der Fachsprache wird sie auch Perkutane Transluminale Angioplastie (PTA) genannt. Bei der PTA wird zunächst ein Katheter durch die Engstelle geschoben. Dann wird ein Ballon aufgepumpt, der die arteriosklerotischen Polster zurückdrängt. Damit wird der Engpass beseitigt. Zusätzlich kann eine Gefäßstütze ("Stent") eingesetzt werden, um einen Wiederverschluss zu verhindern. In manchen Fällen kann eine Bypassoperation vorteilhafter sein. Die Engstelle wird dabei durch eine Umleitung umgangen. Auch der langfristige Erfolg einer Ballondilatation oder Bypassoperation hängt wesentlich davon ab, wie konsequent Sie gegen Ihre Risikofaktoren vorgehen. Denn wie lange ein Gefäß offen bleibt, wird weitgehend vom Fortschreiten der Arteriosklerose bestimmt.
 
Computertomographie (CT)
 
Die Computertomographie ist bis heute das gebräuchlichste und bewährteste Schichtbildverfahren. Insbesondere in der Feindarstellung der Lungenstruktur und bei der Beurteilungen von Prozessen im Bauchraum ist es weiterhin und in näherer Zukunft das Verfahren der ersten Wahl. Bei der Computertomographie werden die Bilder auf dem Prinzip der Schwächung von Röntgenstrahlen erstellt. Das bedeutet, dass eine gewisse, wenn gleich durch die Verstärkungsdetektoren der neuen Geräte eine reduzierte, Exposition mit Röntgenstahlen auftritt. Auch bei der Computertomographie liegt der Patient auf einer beweglichen Trage in einer Röhre, die allerdings wesentlich offener und kürzer ist als die bei der Kernspintomographie. Um noch genauere Aussagen treffen zu können, werden bei vielen Computertomographischen Untersuchungen reguläre, jodhaltige Röntgenkontrastmittel eingesetzt.
 
CT-gestützte Minimalinvasive Medizin
 
Die hochauflösende Darstellung der Computertomographie ermöglicht kleinstmögliche Eingriffe unter exakter bildgebender Kontrolle wie unter anderem diagnostische Punktionen und Schmerztherapien unter CT-Steuerung.
 
Kernspintomographie (MRT)
 
Die Kernspintomographie oder Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein Schichtbildverfahren, das ohne Strahlenexposition des Patienten auskommt. Die Schichtbilder der verschiedenen Körperregionen können in jeder beliebigen Richtung erstellt werden. Physikalisch basiert das Verfahren auf dem Verhalten von Radiowellen in Wechselwirkung mit einem Körper, der in einem starken Magnetfeld liegt. Besonders eignet sich die MRT zur Darstellung von Weichteilstrukturen und Gelenken. Aufgrund des starken Magnetfeldes können oft Patienten mit Herzschrittmachern, bestimmten Metallimplantaten und nach manchen Operationen nicht untersucht werden. Dies ist jedoch nur im Einzelfall zu entscheiden. Während der Untersuchung liegt der Patient in einer Röhre, die nach oben und unten offen ist. Bei Patienten mit starker Platzangst können trotzdem zum Teil Beklemmungen ausgelöst werden. Die verwendeten Kontrastmittel sind nicht jodhaltig, daher sind Allergien praktisch noch nie beobachtet worden.
 
Weitere Informationen
 
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Kontakt

   
Leitender Arzt:
prof-gross-fengels 
Prof. Dr. Walter Gross-Fengels
Tel: 040 18 18-86 2001
Fax: 040 18 18-86 2844
w.gross-fengels@asklepios.com

Ständ. Vertretung:
Dr. M. Kuhn
 
Sektionsleiter "Nuklearmedizin":
Dr. R. Appel
Tel: 040 18 18-86 2282
 
Anmeldung:
Tel: 040 18 18-86 2006
 
Computertomographie:
Tel: 040 18 18-86 2014
 
Kernspintomographie:
Tel: 040 18 18-86 2007
 
Angiographie:
Tel: 040 18 18-86 2020 
 

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