Die Vorteile des Beatmungszentrums in der Asklepios Klinik Harburg für Patienten mit Heimbeatmung
Das Beatmungszentrum ist sehr erfahren darin, den richtigen Zeitpunkt für den Beginn der Therapie zu bestimmen.
Das Beatmungszentrum ist darauf eingerichtet, seine Patienten umfassend während der gesamten Anwendungsdauer zu betreuen.
Dazu gehören die :: Sprechstunde zur
Abklärung der Indikation
Aufklärung über die Therapie
Information über das komplette Vorgehen
Probleme mit der Therapie
:: Betreuung während der Therapiedauer durch praktische Hilfe rund um das Beatmungsgerät :: regelmäßige medizinische Überwachung :: Notfallversorgung :: Erreichbarkeit bei Problemen Die Beatmung geschieht über einen Schlauch und eine Nasen- oder Mund/Nasenmaske (nicht invasiv). Diese kann die/der Betroffene bei Bedarf selbst auf- und absetzen. Selten muss vorab operativ ein Luftröhrenschnitt (Tracheostoma) erfolgen. Die Beatmungsdauer beträgt in der Regel täglich sechs bis zwölf Stunden - falls erforderlich auch mehr. Die Beatmung erfolgt im allgemeinen, wenn der Patient schläft. Die medizinische Betreuung Der Kranke erlernt in unserem Krankenhaus die richtige Anwendung des Beatmungsgeräts Die laufende Therapie wird in regelmäßigen Abständen über kurze stationäre Aufenthalte (1-2 Tage) überprüft. Bei akuter Verschlechterung des Gesundheitszustandes erfolgt eine stationäre Aufnahme. Unser Patient kann bei Problemen entweder sofort das Heimbeatmungszentrum anrufen oder sich während der Sprechstundenzeiten bei uns melden oder - falls erforderlich - direkt über die Notfallaufnahme aufgenommen und versorgt werden. Die Versorgung mit Beatmungsgeräten
findet zunächst leihweise über das Krankenhaus statt.
geschieht parallel zu unserer Verordnung / Beantragung der Kostenübernahme bei der Krankenkasse.
koppeln wir an die Aufforderung für die Hersteller, den Patienten die häusliche Einführung und technische Überwachung der Geräte zu gewährleisten.
ist für die Betroffenen mit keinen Kosten verbunden
Anmeldung Die Terminvergabe für unsere Sprechstunde und die Patientenaufnahme erfolgt unter Tel. 0160/90509712 oder 040/181886-2405 (Anrufbeantworter) Ihr Ansprechpartner: Herr Dr. Bachmann (Oberarzt der Lungenabteilung, Leiter des Beatmungszentrums)Allgemeine Informationen zur Heimbeatmung finden Sie unter www.heimbeatmung.deHier informiert die
Sekretmanagement bei Neuromuskulären Erkrankungen Bei neuromuskulär erkrankten Patienten reicht die alleinige Durchführung einer Heimbeatmung in der Regel nicht aus. Die Betroffenen haben aufgrund der Erkrankung einen stark reduzierten oder nicht mehr vorhandenen Hustenstoß mit der Folge von Sekretverhalt in der Lunge. Dieser Sekretverhalt führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Patienten mit Luftnot, immer wiederkehrenden Infekten bis hin zu lebensgefährlichen Lungenentzündungen. Als Therapie und Prophylaxe müssen Maßnahmen zur Verbesserung des Hustenstoßes angewandt und von Patienten sowie Angehörigen oder Pflegepersonal erlernt werden. Hierzu zählen:
Erhöhung der maximalen Einatmungskapazität
assistierter Hustenstoß
Abhusten mit Hilfe des Beatmungsgerätes
Anwendung einer mechanischen Hustenhilfe (Cough assist)
Falls erforderlich müssen zusätzliche Maßnahmen, wie z.B. die Anlage einer Mini-Tracheotomie zur besseren Sekretentfernung durchgeführt werden.