Damit wir "gut Luft bekommen", muss einerseits die Lunge als gasaustauschendes Organ intakt sein. Andererseits muss die Atempumpe als Ventilationsorgan, das die Luft in die Lunge hinein- und wieder heraustransportiert, richtig funktionieren.
Was ist unter Atempumpe zu verstehen? Zur Atempumpe gehören das Atemzentrum im Gehirn, zentrale und periphere Nerven, der knöcherne Brustkorb und die Atemmuskulatur.
Was kann eine nicht richtig funktionierende Atempumpe auslösen? Bei bestimmten Erkrankungen besteht eine dauerhafte Überbeanspruchung oder Erschöpfung der Atempumpe. Beides führt zu einer unzureichenden Atmung mit Sauerstoffunterversorgung und dem Anstieg von Kohlendioxid im Blut (ventilatorische Insuffizienz).
Mögliche Folgen einer nicht gut funktionierenden Atempumpe:
Müdigkeit
Leistungsschwäche
Konzentrations- und Schlafstörungen
morgendliche Kopfschmerzen
Luftnot an sich
Wer aufgrund seiner Atempumpe schlecht Luft bekommt, kann seine Lebensqualität oftmals durch Selbstbeatmung in häuslicher Umgebung mittels eines kleinen, handlichen Gerätes verbessern. Ob und wie lange Heimbeatmung sinnvoll ist, wie die Selbstbeatmung erfolgen kann, sollte medizinisch versiert geklärt und begleitet werden.
Das Beatmungszentrum unter ist spezialisiert auf derartige Störungen der Atmungsfunktion und bietet als besondere Leistung eine umfassende medizinische Betreuung bei Heimbeatmung.