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Psychische Traumatisierungen bei Kindern und Jugendlichen rechtzeitig erkennen und behandeln Die Vorstellung, dass Kinder und Jugendliche massiven Einwirkungen durch extrem belastende Erfahrungen ausgesetzt sind, ist nicht angenehm. Umwelteinwirkungen dieser Art können zu mehr oder weniger ausgeprägten psychischen und körperlichen Symptomen führen. Sie können sich oft erst eine Weile nach dem Ereignis ausbilden, lange anhalten und die Entwicklung der Kinder nachhaltig beeinträchtigen. Derart belastende Erlebnisse können einmalig sein, lange dauern oder sich in ähnlicher Weise wiederholen. Dabei kann das Kind direkt betroffen sein, oder aber als Zeuge eines bedrohlichen Ereignisses in Mitleidenschaft gezogen werden. Entscheidend ist, ob solche in ihrer Art sehr unterschiedlichen Ereignisse die Bewältigungsmöglichkeiten der betroffenen Kinder und Jugendlichen überfordern. Im Einzelnen kann es sich handeln um:
- Gewalterfahrungen
- Todesfälle im Umfeld
- Unfälle
- Verluste wichtiger Bezugspersonen
- Naturkatastrophen
- Krieg und Flucht
- Misshandlung und Missbrauch
- Vernachlässigung
- Missachtung grundlegender Versorgungs- und Sicherheitsbedürfnisse
- u.a.
Im Falle solcher, möglicherweise zu einer psychischen Traumatisierung führenden Erlebnisse bieten wir zeitnah Termine zur Abklärung und bei Bedarf zur intensiveren Behandlung an. Frühe Erfassung von potentiellen psychischen Traumen kann einer Verfestigung der Überforderungssymptome beim Kind und bei seiner Familie vorbeugen. Wir bauen auf die Gesundungskräfte der Kinder und stärken die Unterstützung in ihrem Umfeld. Wir sind bestrebt, sowenig wie möglich und soviel wie nötig zu beraten, zu diagnostizieren und/oder zu therapieren. Wir arbeiten mit dem Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes Harburg zusammen. Kontakt, Information und Terminabsprache: Tel.: 1818 86 2781 (Sekretariat)
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