 |
 |
|
 |
|
Wegbleiben von der Schule frühzeitig abklären und behandeln: aus dem Bereich Harburg/Süderelbe Schulverweigerung ist ein schwer wiegendes, zur Chronifizierung neigendes und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig beeinträchtigendes Symptom. Oft vergehen viele Wochen, Monate und sogar ein bis zwei Jahre, bevor Schulverweigerer eine kinder- und jugendpsychiatrische Abklärung durchlaufen. Schulverweigerung kann vielfältige, sowohl psychische als auch soziale Ursache haben. Aufgrund der Komplexität der Probleme, deren Endstrecke die Schulverweigerung ist, müssen zu ihrer Bekämpfung unterschiedliche Maßnahmen ergriffen werden. Abhängig von der Gesamtlage stehen mal therapeutische mal soziale, erzieherische oder schulische Hilfen im Vordergrund. Je schneller sie einsetzen, desto besser die Prognose der Schulverweigerung. Aufgrund der Reichweite der skizzierten Problematik für den weiteren Lebensweg der betroffenen Kinder und Jugendlichen bieten wir zeitnahe ambulante Termine zur Diagnostik und Indikationsstellung an, um adäquate Maßnahmen entweder selbst anzubieten oder anderswo in die Wege zu leiten. Unser Angebot richtet sich an Kinder und Familien, bei welchen eine psychische Störung als die wichtigste Ursache der Schulverweigerung vermutet wird. Patienten aus dem dissozialen Bereich des Störungsspektrums oder Familien in sozialen Notlagen benötigen in der Regel Unterstützung von dem Allgemeinen Sozialen Dienst/Jugendamt, bevor kinder- und jugendpsychiatrische Maßnahmen einen Beitrag zur Problemlösung leisten können. Um einen Termin unter Umgehung längerer Wartezeit zu erhalten, muss eine Einschätzung des Problems durch REBUS erfolgt sein. Eine Überweisung durch den Kinder- oder Hausarzt ist ebenfalls erforderlich. In Kooperation mit Einweisern, REBUS, dem Jugendpsychiatrischen Dienst am Gesundheitsamt, Schulärzten und verschiedenen Anbietern von psychosozialen Hilfeleistungen erhoffen wir uns, bei kooperationswilligen Familien einen effektiven Beitrag gegen die Chronifizierung der Schulverweigerung zu leisten. Nicht selten muss bei der Schulverweigerung die Indikation zu einer stationären Therapie gestellt werden. Kontakt: Institutsambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie an der Asklepios Klinik Harburg Tel.: 040 - 1818 86 2781 Fax: 040 - 1818 86 2789 :: zurück |
|
 |
 | |
 |
|
 |