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- Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung
- Stärkung der Familie / Teilfamilie
Eine Kooperation der Abteilungen für Psychiatrie/Psychotherapie und Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie Eine psychische Erkrankung von einem Elternteil (oder beiden) stellt gewöhnlich eine erhebliche Belastung für die Familie dar. Sowohl die Kinder als auch die Eltern können sich verunsichert, verängstigt, zu sehr auf sich selbst gestellt, beschämt, schuldig oder überlastet fühlen. Es können Ängste in Bezug auf die wirtschaftliche Situation oder den Zusammenhalt der Familie entstehen. Rechtzeitige, das heißt frühe Hilfe kann dazu beitragen, dass sich aus den genannten, sicherlich verständlichen Gefühlen und Erschütterungen keine dauerhaften Probleme entwickeln. Wir bieten Unterstützung in Form von einem oder - wenn nötig und erwünscht - mehreren Familiengesprächen (damit sind auch Teilfamilien gemeint) an. Die Gespräche sollen den Eltern und Kindern helfen, die Erkrankung eines Elternteils (oder beider) besser zu verarbeiten. Sie dienen der Vorbeugung. Kinder bzw. Familien, denen man Unterstützung bei der Bewältigung von belastenden Lebensereignissen anbietet, gelten deswegen nicht als krank oder schwach. Im Gegenteil: es ist ein Ausdruck von Stärke, wenn man nach Hilfe und Erleichterung im Umgang mit Krisen sucht. Das Angebot kann während der stationären Behandlung eines Elternteils oder ambulant genutzt werden. Im letztgenannten Fall (bei Kindern immer) ist eine Überweisung vom Hausarzt, Psychiater bzw. Kinderarzt nötig. Kontakt/Information:
Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie der Asklepios Klinik Harburg Tel.: 1818 86 3254 (Sekretariat) |
Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der Asklepios Klinik Harburg Tel.: 1818 86 2781 (Sekretariat) | :: zurück |
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