Erkrankungen des äußeren Ohres, des Mittel- und Innenohres
Neben zahlreichen Hauterscheinungen ist stets auf die Beschaffenheit der Ohrmuschel zu achten. Eine harmlose, aber psychisch belastende Fehlbildung sind die abstehenden Ohren. Diese können in Voll-, oder Teilnarkose kosmetisch zufriedenstellend operiert werden. Komplexere Ohrmuschelfehlbildungen, vor allem in Zusammenhang mit einem fehlenden Gehörgang lassen an eine Missbildung des Mittelohres denken. Diese kann entweder durch eine Operation oder durch ein Knochenleitungshörgerät therapiert werden. Zusätzlich gibt es akute Ohrknorpelentzündungen, eine Herperserkrankung der Ohrmuschel, die auf die Mittelohrräume übergreifen kann und verschiedene Hautentzündungen, die schnelles Handeln erfordern. Hauptanteil der Erkrankungen des Mittelohres spielen die akute und chronische Mittelohrentzündung und der chronische Paukenerguss. Zusätzlich gibt es verschiedene spezifische Erkrankungen des Mittelohres die allesamt sehr selten sind wie z. b. die TBC, die Syphylis und der M. Wegener und eine spezielle Therapie erfordern. Erkrankungen des Innenohres zeichnen sich typischerweise durch eine Hörminderung oder ein Ohrgeräusch oder durch einen Drehschwindel aus. Auch hier gibt es einige Kolibris, an die man denken muss um eine spezifische Therapie einzuleiten.