Riech- und Schmeckstörungen sind von zentraler Bedeutung im Rahmen der Hals- Nasen- Ohrenheilkunde. Sie spielen eine besondere Rolle in der Nasenchirurgie, der Chirurgie des Schlundes und auch der Ohrchirurgie, da ein Teil des Gesichtsnervs durch das Mittelohr zieht. Erkrankungen dieserart stellen hiermit eine sehr heterogene Gruppe mit unterschiedlichsten Therapieansätzen dar. Die genaue Ursache lässt sich durch eine seitengetrennte Analyse, ggf. in Verbindung mit einer Bildgebung und speziellen Hörtesten differenzieren. Eine separate Riechstörung tritt oftmals bei einer Behinderung der Nasenatmung oder nach einem Unfall auf, eine separate Schmeckstörung weist auf eine Gesichtsnerven- oder Geschmacksnervenstörung hin.