Nicht überall ist das Stillen in der Umbebung der jungen Familie eine Ernährungsform, die für alltäglich und normal erachtet wird. Äußerliche Einflüsse, wie Arbeitskolleginnen und der viel zitierte „Freizeitstress“, können die stillende Mutter sehr verunsichern. Die Hochglanzbroschüren der Nahrungsmittelfirmen, mit ihrem angeblich so wissenschaftlichen Hintergrund, versprechen das Beste für das Kind. Der Profit diktiert das Geschehen. Sie versprechen oftmals eine „gleichwertige“ Ersatznahrung. Einige der folgenden Beispiele erscheinen nie in den Werbeprospekten: :: Die Problematik der Saugverwirrung. :: Das Fehlen von gesundheitsfördernden Abwehrstoffen. :: Die bewiesene Reduzierung von Allergien bei Stillkindern. :: Die preiswerteste und gesündeste Nahrung ist Muttermilch. Alle Mitarbeiter des Geburtshilflichen Teams wissen um die Einzigartigkeit der Muttermilch. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, alles zu tun, um eine Stillkultur zu entwickeln und sie zu erhalten. In unser technisch hochentwickelten Welt werden wir täglich mit Werbematerial in unterschiedlichster Form, (bewusst oder unbewusst) bedrängt. Unsere Gesellschaft muss sich wieder auf die Grundlagen des Lebens besinnen und alles tun, um den Kindern, die ihre Zukunft bedeutet, einen optimalen Start ins Leben zu geben.