Diese Frage bekommen wir oft von den Müttern während des Klinikaufenthaltes gestellt. Jede Mutter lernt die Hungerzeichen ihres Kindes kennen und verstehen, wenn sie das Neugeborene bei sich hat. Schon vom ersten Tag an hat das Kind die Fähigkeit, seine Bedürfnisse zu signalisieren. Typische Hungerzeichen in den ersten Tagen sind:
:: Lecken und Schlecken an den Lippen :: Die Zunge wird heraus gesteckt :: Das Fäustchen oder die Finger werden in den Mund gesteckt :: Saugende Bewegungen und Sauggeräusche :: Schnelle Bewegung der Augen :: Gurrende Geräusche :: Stirnrunzeln :: Ruhelosigkeit
Diese Zeichen werden innerhalb der nächsten Minuten bis zu einer halben Stunde intensiver. In dieser Phase lässt sich ihr Kind am leichtesten und besten anlegen. Die ersten Unmutszeichen gehen dann schnell in Weinen und Schreien über. Das Weinen und Schreien ist ein sehr spätes Hungerzeichen. Nun muss das Kind erst beruhigt werden, das Anlegen gestaltet sich schwieriger und ist viel mühevoller für die Mutter.