Beide Begriffe kommen aus dem Englischen und bedeuten:
:: In einem Raum zusammen sein. :: In einem Bett zusammen schlafen.
Das ungestörte Zusammensein in einem Zimmer ist die ideale Bedingung zum Anbahnen der Stillbeziehung und damit die beste Prophylaxe gegen die Entstehung von Stillproblemen. Die Mutter lernt frühzeitig das Stilltemperament und den Rhythmus ihres Kindes kennen. Schon die ersten Signale (Hungerzeichen) melden ihr, dass ihr Kind das Bedürfnis hat zu trinken und an die Brust möchte.Nicht erst schreiend und gestresst legt sie ihr Kind an. Das Baby weint seltener, hat einen geringeren Energieverlust und dadurch eine geringere Gewichtsabnahme. Durch das 24. Std. Rooming-in ist auch das nächtliche Stillen gewährleistet. Durch die zusätzliche Ausschüttung des Hormons Prolaktin wird die Milchbildung gefördert. Es kommt zu einem früheren und sanfteren Milcheinschuß. Als Nebeneffekt der Prolaktinausschüttung wird die Mutter müde. Sie kann leichter weiterschlafen. Hierbei kommt das Bedding-in zum praktischen Einsatz. Es gestaltet das nächtliche Stillen viel einfacher. Das Kind schläft mit der Mutter in ihrem Bett. Damit das Baby nicht herausfallen kann, stellen wir das Bett mit einer Längsseite an die Wand. So hat das Kind einen geschützten Schlafplatz.