Asklepios Klinik  
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Therapie
 
Operationen

Bei der Behandlung von Brustkrebs sind zwei Ziele angestrebt.
  • Völlige Entfernung des Krebses möglichst ausreichend im gesunden Bereich
  • Erstreben eines guten kosmetischen Ergebnisses
Die Standardoperation beim Brustkrebs bleibt z.Z. die Mitentfernung der Lymphknoten aus der Achselhöhle. Etliche Frauen leiden nach der Achselhöhlenoperation unter folgenden Beschwerden:
  • Narbenbedingte Schmerzen
  • Sensibilitätsstörungen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Anschwellen des Armes (Lymphödem)
Neue Studien zeigen, dass die umfangreiche Lymphknotenentfernung mit den eben genannten Beschwerden fast immer vermieden werden können. 
In unserer Klinik haben wir seit 2001 die Operation der Lymphknoten in der Axilla nach der Methode der sog. Wächterlymphknoten aufgebaut und zunehmend verbessert. Mit einer Erfahrung von über 200 nach dieser Methode operierten Patientinnen gelten wir als Zentrum dieser Operationstechnik. 
Der Wächterknoten ist der erste Knoten, der die vom Tumor abgewanderten Krebszellen transportiert.
  • Mit einer radioaktiven (in einer für den Körper wenig belastenden Dosis)Substanz wird er markiert.
  • Mit einer szintigraphischen Kamera wird in einem dreidimensionalen System der markierte Lymphknoten dargestellt. 
  • Bei der Operation wird der kranke Bereich aus der Brust herausoperiert. 
  • Der Wächterknoten wird mit einer y-Sonde aufgesucht und unter Schonung des umgebenen Gewebes entfernt. 
  • Im sogenannten Schnellschnittverfahren, noch während der Operation, entscheidet der im Hause arbeitende Pathologe, ob der Lymphknoten gesund oder vom Krebs befallen ist. 
  • Ist der Wächterknoten gesund, kann man mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass auch die anderen nachfolgenden Lymphknoten nicht befallen sind. 
  • Es brauchen keine weiteren Lymphknoten entfernt werden.  
  • Ist der Lymphknoten, der Wächterknoten aber von Krebs befallen,  wird die Operation im Bereich der Axilla in klassischer Form mit Entfernung von etwa 15 Lymphknoten durchgeführt. Das Ziel ist in diesem Falle die Behandlung einer kranken Axilla, möglichst mit Entfernung sämtlicher Tumorherde. 
Die Therapie wird für jeden Fall in der onkologischen Konferenz des Brustzentrums HH-Süd (Tumorkonferenz)einzeln festgelegt.
 
Medikamentöse TherapiePrimäre (neoadjuvante) Chemotherapie bedeutet die Gabe von Zytostatika vor der Operation. Der Sinn dieser Behandlung ist darin zu sehen, den Tumor kleiner zu machen mit der Verbesserung der anschließenden operativen Therapiemöglichkeiten.
 
Der zweite Vorteil liegt darin, dass man sehen kann, inwieweit der Tumor auf eine Chemotherapie reagiert, um nach der Operation diese Therapie weiter fortzusetzen.
 
In zahlreichen Fällen ist es notwendig nach der Operation auch eine Chemotherapie einzusetzen. Infusionen dieser Art können in unserer Klinik oder ambulant in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten durchgeführt werden.
 
StrahlentherapieNach brusterhaltender Operation einer bösartigen Erkrankung muss in den meisten Fällen eine Bestrahlung der erkrankten Brust erfolgen.
Dazu werden Termine in radiologischen Spezialeinrichtungen für die Patientinnen vereinbart. Die Bestrahlung kann ambulant, seltener stationär erfolgen.
 
HormontherapieViele Tumoren der Brust reagieren auf Hormone. Es gibt auch hier verschiedene Formen der medikamentösen Therapie (endokrine Therapie), die der individuellen Situation der Patientin angepasst gegeben werden.
 
Ästhetische OperationenDer plastisch- operative Wiederaufbau der Brust gehört auch zum gynäkologischen Operationsspektrum.Deckung von Defekten 
Wiederaufbau der Brust
Verkleinerung der zweiten Brust bei großem Defekt der befallenen Brust
 
SchwenklappenplastikUnsere Klinik setzt den Schwerpunkt auf die Schwenklappenplastik, die nach ultraradikalen Eingriffen an der Brust durchgeführt wird. Bei dieser Operation wird an Stelle von Spezialplastik körpereigenes "Füllmaterial" verwendet.
 
Ob und wann eine solche Aufbauoperation ratsam erscheint, sollte in jedem einzelnen Fall mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Wir wissen, dass Patientinnen nach einer solchen Operation psychisch gefestigter und glücklicher sind als Frauen mit einer äußeren Prothese.
 
ReduktionsplastikDie Reduktionsplastik, eine Verkleinerung der Brust wird bei schweren großen Brüsten angewandt.
Kontakt

   
Leitender Arzt:
maassen 
 
Dr. Volker Maaßen
Tel: 040 18 18-86 2341
Fax: 040 18 18-86 2149
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Pflegedienstleitung:
 
Christa Meyer 
 

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