Die periphere arterielle Verschlusserkrankung ist in den westlichen Industrieländern von einer dramatischen Zunahme der Inzidenz und Prävalenz gekennzeichnet. Dementsprechend entstehen zunehmen-de Kosten im Gesundheitswesen für Prävention, Diagnostik und Therapie. Trotz aller Anstrengungen ist die Prognose der Patienten mit kritischer Extremitätenischämie bis heute jedoch sehr begrenzt.

70% der Erkrankten versterben innerhalb von 4 Jahren. Angesichts dieser Situation ist die aktive Auseinandersetzung mit diesem kritischen Patientenklientel geboten. Wir haben uns im Gefäßcentrum Harburg zur Aufgabe gemacht, die Behandlung dieser Patienten durch ein interdisziplinäres, zentrumsbezogenes Konzept zu verbessern. Dies soll Thema dieser Veranstaltung sein. Sowohl in der Diagnostik als auch in den therapeutischen Optionen haben wir neue Strategien entwickelt, die zukünftig eine deutliche Verbesserung der Situation für die Betroffenen erwarten lässt. In dieses Konzept gehört auch die Behandlung ischämischer Ulcerationen, die ein fester Bestandteil des integrierten Konzeptes sind.
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