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28. September 2005
  Krankenhaus-Arbeitgeberverband Hamburg gegründet
Fünf Hamburger Krankenhausträger mit elf Kliniken und vier weitere Einrichtungen haben heute den Krankenhaus-Arbeitgeberverband Hamburg (KAH) gegründet. Mitglieder sind die LBK Hamburg GmbH mit ihren Kliniken, das Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, das Bethesda-Allgemeine Krankenhaus Bergedorf gGmbH, das Altonaer Kinderkrankenhaus, das Asklepios Westklinikum Hamburg sowie die UKE-Tochtergesellschaften mbH UHZ (Universitäres Herzzentrum), KFE (Klinik Facility-Management Eppendorf), KME (Klinik Medizintechnik Eppendorf) und KLE (Klinik Logistik Eppendorf).
 
Ziel des neuen Verbandes ist die Verhandlung eines allgemein gültigen Tarifvertrags für die Hamburger Krankenhäuser, nachdem die Verhandlungen zwischen der Arbeitsrechtlichen Vereinigung Hamburg e.V (AVH) und den Gewerkschaften zur Übernahme des TVöD für die Sparte Krankenhäuser gescheitert waren. Der neue Tarifvertrag soll das Leistungsniveau der Hamburger Krankenhäuser erhalten bzw. stärken, einen Wettbewerb zwischen den Kliniken über die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter vermeiden und Arbeitsplätze sichern. Zur ersten Vorsitzenden des KAH wurde Julia Kähning, Geschäftsführerin der LBK Hamburg GmbH, gewählt, zweiter Vorsitzender ist Dr. Alexander Kirstein, Kaufmännischer Direktor des UKE. Die Geschäftsführung liegt bei Hans-Dietrich von Dassel. „Im Interesse der Krankenhäuser und ihrer Beschäftigten wollen wir nun rasch Tarifverhandlungen mit den Tarifpartnern der Arbeitnehmerseite aufnehmen“, erklärte die erste Vorsitzende der KAH Julia Kähning. Der zweite Vorsitzende, Dr. Alexander Kirstein: "Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, gemeinsam mit der LBK Hamburg GmbH und anderen Hamburger Krankenhäusern eine schnelle Verständigung über die Gründung eines gemeinsamen Arbeitgeberverbandes gefunden zu haben. Eine tariflose Zeit kann nicht im Interesse der großen Hamburger Krankenhäuser sein.“ 
 
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