Asklepios Kliniken  
               Hamburg GmbH
   
Asklepios | Asklepios Kliniken Hamburg GmbH | Kliniken | Patienteninfo | Medizin | Aktuelles | Presse | Übersicht | Suche |  Impressum |        
Diese Seite Drucken

24. September 2005
  AK Altona: 30 Jahre Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)
Jubiläumsveranstaltung am 24. September

Wenn der Notarzt gerufen wird geht es häufig um Leben und Tod, oft zählt für den Patienten jede Sekunde. Die Zusammenarbeit von Notarzt und Rettungssanitäter im Rettungswagen muss schnell und reibungslos funktionieren. Seit 30 Jahren ist ein Notarzteinsatzfahrzeug direkt am AK Altona stationiert. Diese erfolgreiche Kooperation wurde heute mit einem Notfallsymposium und einer umfangreichen Jubiläumsveranstaltung gefeiert.
 
Das Notarztsystem am AK Altona versorgt einen Einzugsbereich von 300.000 Einwohnern. Etabliert wurde das System im Jahre 1975. Die Alarmierung des Notarzteinsatzfahrzeuges erfolgt über die zentrale Leitstelle der Feuerwehr mit direkter Anbindung an das AK Altona. Nach Alarmierung kommen extrem kurze Ausrückzeiten des Arztes und des Rettungsassistenten zustande. Beide verfügen über eine qualifizierte und fundierte Ausbildung in der Notfallmedizin. Im Notarztdienst sind langjährig klinisch erfahrene Anästhesisten und Chirurgen im Wechsel tätig.
 
„Die Anbindung des NEF am AK Altona bringt eine profunde klinische Erfahrung nicht nur in der prästationären Versorgung, sondern auch in der klinischen Versorgung mit sich, so dass die auf dem NEF tätigen Notärzte immer wieder ihre klinische Erfahrung im Krankenhaus und insbesondere in der Intensivmedizin auffrischen können,“ so Prof. Dr. Hanswerner Bause, Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie und operative Medizin im AK Altona. „Der besondere Vorteil dieses Systems Notarzteinsatzfahrzeug am Krankenhaus liegt in der engen Zusammenarbeit und Vertrautheit des Teams auch außerhalb des Einsatzes.“ Das Team kann die Notfalltherapie am Ort des Geschehens einleiten und kontinuierlich bis zur Klinik begleiten und durch die genaue Kenntnis der Klinik hier hilfreich sein. Das auch in Hamburg praktizierte Rendezvous-System hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und einen Anteil von 75 % aller Notarzteinsätze in der Republik erreicht.
 
Die unmittelbare Anbindung an das Krankenhaus hat auch für die Feuerwehr viele Vorteile. So ist es jederzeit problemlos möglich, diverse extravagante und nur selten benötigte Ausrüstungsgegenstände, wie zum Beispiel intraossäre Zugänge, Thoraxdrainagen oder seltene Medikamente direkt von der Intensivstation oder der Anästhesieabteilung zu bekommen. Auch der Weg zur Krankenhausapotheke ist kurz und unkompliziert. „Wir haben durch die unmittelbare Anbindung an das Haus einen sehr guten Kontakt zu den dortigen Mitarbeitern,“ so Hauptbrandmeister Volker Jens, NEF- Koordinator bei der zuständigen Feuerwehrwache 14. „Dies erleichtert einem nicht nur die Einsatzabwicklung als NEF-Personal, sondern kommt auch bei RTW-Einsätzen häufig zugute. Schließlich kennt man die Organisationsstrukturen des Hauses gut, kennt sich oft persönlich und kann so schnell zu Gunsten des Patienten entscheiden.“   Zahlen, Fakten und Historie zum NEF 14: 3.500 Einsätze pro Jahr, acht bis zehn Einsätze in 24 StundenNEF 14 wird durch ca. 20 - 30 Ärzte des AKA besetzt, davon 4/5 Anästhesisten und 1/5 ChirurgenGünstige Lage zur Autobahn A7 bzw. zum Elbtunnel, so dass das NEF 14 auch weiter entfernte Einsatzstellen wie in Harburg rasch und innerhalb der Hilfsfrist von 11 Minuten erreichen kannVor 60 Jahren übernahm die Feuerwehr Hamburg auf Anordnung der britischen Militärregierung den Rettungsdienst der Freien und Hansestadt Hamburg, von 1968 an wurden die Rettungswagen mit Notarzt und Rettungssanitäter besetzt, seit 1975 ist ein NEF am AK Altona stationiert, 1979 wurde das NEF 14 in Dienst gestellt.
 
Weitere Informationen finden sich unter: http://www.nef14.de/
 
Programmablauf der Jubiläumsveranstaltung am 24. September: 10:00 Uhr:       Notfallsymposium, Carl- Bruck Hörsaal, Leitung: Prof. Dr. Hanswerner Bause, Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin13:00 Uhr        Einsatzübung „internistischer Notfall“ mit RTW und NEF13:30 Uhr        Zelt: Vorführung „Erste Hilfe zum Mitmachen“ “: Anästhesie - AKA14:00 Uhr        Einsatzübung „Patientengerechtes Retten aus PKW“ mit Löschzug, RTW, NEF14:30 Uhr        Zelt: Vorführung „Automatischer, externer Defibrillator“: Anästhesie - AKA15:00 Uhr        Einsatzübung „Retten einer Person aus großer Höhe“ mit SEGH, Löschzug, RTW, NEF und AKA15:30 Uhr        Vorführung „Fettexplosion“16:00 Uhr        Einsatzübung „Patientengerechtes Retten aus PKW“ mit Löschzug, RTW, NEF16:30 Uhr        Zelt: Vorführung „Erste Hilfe zum Mitmachen“, “: Anästhesie - AKA17:00 Uhr        Einsatzübung „internistischer Notfall“ mit RTW und NEF
 
Begleitende Ausstellungen und Aktivitäten: Fahrzeugausstellung, Notarzteinsatzfahrzeug, Rettungswagen, Großrettungswagen, Infektionsrettungswagen, Rettungshubschrauber, Hamburger Löschfahrzeug, Drehleiter, Befehlswagen, Elbtunnelfeuerwehr, Historische Rettungswagen, Modellbauausstellung „Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes“, Fotodokumentation „Besondere Einsätze der letzten 30 Jahre“, Feuerwehrflohmarkt (Verkauf von Fanartikeln), Kinderspiele (Zielschießen mit Wasserstrahl aus Feuerwehrschläuchen), Verkauf von Getränken, Grillwaren, Kaffee und Kuchen und Hubschrauberrundflüge über Hamburg.
 
 
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Jens O. Bonnet
LBK Hamburg GmbH
Pressestelle
Tel. 040/1818-84 2008
Tel. 040/1818-84 2046
presse@lbk-hh.de
  
Kontakt

 
Rufbereitschaft der Pressestelle am Wochenende:
Tel. (0 40) 18 18 - 82 88 88
 
Pressestelle der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH
Rübenkamp 226
22307 Hamburg
Tel.: 040 18 18-82 66 36
Fax: 040 18 18-82 66 39
  

Leitung der Pressestelle:

 
Rudi Schmidt
Tel.: 040 18 18-82 66 30
 
Stellv.  Pressesprecher, Medizin:
Jens Oliver Bonnet
Tel.: 040 18 18-82 66 31
 
Sekretariat:
Tel.: 040 18 18-82 66 36

Organisation
Geschäftsführung
Aufsichtsrat
Organigramm
Krankenhäuser
Medizinische Dienstleistungen
Tochtergesellschaften
Ausbildung
Stellenmarkt