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20. Juni 2005
 
Großer Bahnhof
Mehr als 200 Gäste aus der Gesundheitsbranche, Politik und Wirtschaft verabschieden Prof. Heinz Lohmann

 
Prof. Heinz Lohmann (56), langjähriger Vorstandssprecher des LBK Hamburg und Vorsitzender der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (HKG), ist heute auf einem gemeinsamen Empfang der LBK Hamburg GmbH und der HKG offiziell verabschiedet worden. In ihren Ansprachen würdigten verschiedene hochkarätige Redner die vielfältigen Verdienste des 56jährigen, der sich nach 13jähriger Tätigkeit im Vorstand des LBK Hamburg, davon knapp acht als Vorstandssprecher, neuen Aufgaben als Berater in der Gesundheitswirtschaft widmet. Die Politik der HKG bestimmte Lohmann seit 1996 abwechselnd als 1. und 2. Vorsitzender maßgeblich mit.  Gesundheitssenator Jörg Dräger, Ph.D., dankte Prof. Lohmann für sein besonders Engagement bei der Neugestaltung des LBK Hamburg: „Prof. Lohmann hat wie kein anderer die Geschicke des LBK Hamburg in den vergangenen 13 Jahren gelenkt. Mit   Zielstrebigkeit, Engagement und Augenmaß hat Prof. Lohmann tief greifende, aber notwendige Veränderungen im Unternehmen herbeigeführt. Seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass sich der LBK zu einem modernen Krankenhausunternehmen entwickelt hat, das weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus einen guten Ruf genießt. Dafür möchte ich Prof. Lohmann meinen Dank aussprechen.“ „Prof. Lohmann ist ein Visionär des Krankenhausmarktes“, würdigte Dr. Bernard gr. Broermann, Gesellschafter der Asklepios Kliniken GmbH, die Verdienste des ehemaligen Vorstandssprechers. „Als erster entwickelte Prof. Lohmann ein Modell der Vernetzung von Großstadtkliniken. Zugleich zog er mit der kapitalgedeckten Zusatzversorgung früh den richtigen Schluss aus der demografischen Entwicklung.“  Katharina Ries-Heidtke, Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats der LBK Hamburg GmbH, bedankte sich bei Prof. Lohmann für die Möglichkeiten und den Raum, die Betriebspolitik mitzugestalten: „Besonders wichtig war für uns Ihre Weitsicht, Interessensvertretungen als strategische Partner anzuerkennen und zu behandeln. Ihre Augenhöhe zu uns war gelebt, und wir haben sie genutzt, vielleicht war das eine gemeinsame Vision von uns, die wir erfolgreich umgesetzt haben.Visionen brauchen Verantwortung - Sie haben sie übernommen.“ Wolfgang Pföhler, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, hob Lohmanns herausragende Rolle in Zeiten großer Veränderungsprozesse im Gesundheitsbereich hervor. „Stets zu eigen war ihm in seiner Tätigkeit der klare Blick nach vorn und das sichere Gespür für die Chancen, die jeder Wandel in sich birgt.“  Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, 1. Vorsitzender der HKG: „Prof. Lohmann hat die HKG mit großem politischem Geschick und strategischer Weitsicht geführt und maßgeblich dazu beigetragen, dass sie auch bundesweit als Reformmotor in der Krankenhauspolitik wahrgenommen wird. Mit seinem energischen Eintreten für mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen hat er wichtige Akzente gesetzt!“   Karsten Becker, ehemaliges Vorstandsmitglied des LBK Hamburg: „Prof. Lohmann ist eine ideenreiche und durchsetzungsfähige Persönlichkeit, gepaart mit einem außerordentlichen Kommunikationstalent. Er hat im LBK Hamburg wesentliche Impulse für die Entwicklung und Modernisierung des Unternehmens gegeben. Mit seinem Gespür für die wichtigen Botschaften zum richtigen Zeitpunkt hat er es verstanden, viele Menschen im Unternehmen und in der breiteren Öffentlichkeit für das Unternehmen und seine Weiterentwicklung zu gewinnen.“  Prof. Lohmann war ganz wesentlicher Motor des Rationalisierungs- und Modernisierungsprozesses des LBK Hamburg, der Mitte der 90er Jahre begann. Bundesweit sind der LBK Hamburg sowie die HKG mit Prof. Lohmann u.a. als Vorreiter für die Einführung des DRG-Systems in Deutschland und für mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen eingetreten. Ganz wesentlich hat Prof. Lohmann die Umstellung der Altersversorgung für die Beschäftigten des LBK Hamburg auf eine kapitalgedeckte Rückdeckungsversicherung betrieben. Unter seiner Leitung wurde im LBK Hamburg das Krankenhausmodernisierungskonzept KLINOVA entwickelt. Unter seiner Federführung wurde erstmals in einem deutschen Krankenhausunternehmen eine Rahmendienstvereinbarung zum Ausstieg aus den Bereitschaftsdiensten geschlossen.             
Insbesondere in den vergangenen Jahren hat Prof. Lohmann die Idee der Markenmedizin, einschließlich der Gründung eines Markenartikelrings, und das Thema "Gesundheitswirtschaft" in Deutschland aktiv betrieben.                                                                          Prof. Lohmann studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg und wirkte danach zunächst an verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen zur empirischen Sozialforschung mit. Danach übernahm er eine leitende Tätigkeit als Stadt- und Regionalplaner in der Privatwirtschaft. Es folgte eine Tätigkeit als Abteilungsleiter für Sozial- und Gesundheitsplanung der Freien und Hansestadt Hamburg und 1992 der Eintritt in den LBK Hamburg, zunächst als Mitglied der damaligen Geschäftsführung, mit der Gründung der Anstalt öffentlichen Rechts als Stellv. Vorsitzender des Vorstandes und seit 1997 als Vorstandssprecher. Neben der neunjährigen Funktion im Vorsitz der HKG war Lohmann auch Mitglied im Vorstand der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).             Prof. Lohmann ist Mitglied des Beirats der Fachhochschule Lübeck; Mitglied des gemeinsamen Beirats des MBA Health Care Studienganges der Universität Wien und der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin; Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin e.V. Er lehrt an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und ist Mentor des Studienganges Gesundheitsökonomie der Universität Bayreuth. Seit vier Jahren ist Prof. Lohmann  wissenschaftlicher Leiter des Fachkongresses KRANKENHAUS, KLINIK, REHABILITATION des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit in Berlin. Er ist Autor zahlreicher Publikationen und Mitherausgeber der Schriftenreihe "Vision Gesundheit".        Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:Maren Puttfarcken/ Kathrin Herbst, stellv. Pressesprecherinnen des LBK Hamburg, Tel.: 040 / 1818 84 - 2142Dr. Fabian Peterson, Pressesprecher der HKG, Telefon: 040 / 25 17 36 - 29   
 
 
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