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19. Mai 2005
 Bald Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs?
Experten für Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen tagen im AK Altona
 „Genese, Diagnostik und Therapie HPV-induzierter Neoplasien des weiblichen Genitaltraktes“ ist der Titel einer Fachtagung am 21. Mai von 9 bis 16 Uhr  im AK Altona, zu der Oberarzt Dr. Oliver Brummer, Prof. Dr. Volker Ragosch, PD Dr. Sven Hundertmark und das Team des Dysplasiezentrums im AK Altona (Dysplasie = Krebsvorstufe) auch interessierte Journalisten herzlich einlädt. Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung tauschen sich Wissenschaftler und Ärzte über Möglichkeiten der Früherkennung und schonenden Therapie des Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen aus.
 
Wie wohl in keinem andern Fachgebiet  hat sich durch die Erfindung der Zytologie (Vorsorgeabstrich) und der Kolposkopie (Lupenvergrößerung) im Bereich der gynäkologischen Prävention die Möglichkeit einer echten Krebsvorsorge ergeben. Mittlerweile ist darüber hinaus klar, dass der Gebärmutterhalskrebs durch sexuell übertragbare Papillomaviren (HPV) ausgelöst werden kann. „Für Patientinnen, bei denen dieses Virus nachgewiesen wird, ist eine Abklärung im Dysplasiezentrum empfehlenswert,“ so Dr. Oliver Brummer. „Bei auffälligen Abstrichen ist ein HPV Test sinnvoll. Ist es bereits zu Krebsvorstufen gekommen, gibt es heute schonende Behandlungsmöglichkeiten, wie die Lasertherapie, besonders bei jungen Frauen.“ Wissenschaftler arbeiten an der Entwicklung eines Impfstoffes, mit dessen Zulassung in acht bis zehn Jahren zu rechnen ist. Während des Symposiums haben Sie Gelegenheit,  über diese Entwicklungen mit Experten aus Klinik und Wissenschaft  zu sprechen.
 
 
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