 |
 |
|
 |
|
In 23 Sekunden vom Scheitel bis zur Sohle: Schnell-CT-Diagnostik für Kopf und Bauch Im AK Altona werden Patienten mit dem leistungsstärksten Computertomographen in Deutschland untersucht Neue Standards in der Diagnostik setzt das AK Altona des LBK Hamburg. Das akademische Lehrkrankenhaus erfüllt seinen Anspruch der höchsten Versorgungsstufe auch durch zukunftsorientierte Investitionen. Jüngste Errungenschaft ist ein hochmoderner Computertomograph (CT), der in Geschwindigkeit und Bildqualität neue Maßstäbe im klinischen Betrieb setzt. Bundesweit verfügen erst zwei Häuser über den echten 40-Schicht-Scanner mit einer Simultanerfassung von 40 Zeilen und einer Rekonstruktionsrate von bis zu 40 Bildern pro Sekunde. In nur 23 Sekunden stellt der Philips Brilliance 40 die gesamte Anatomie eines polytraumatisierten Patienten in einem Ganzkörperscan dar, der sich aus rund 3.700 einzelnen Schichten zusammenfügt. In der medizinischen Diagnose zählen oft Sekunden. Gerade bei Schwerstverletzten oder Schlaganfall-Patienten müssen sich die Radiologen in kürzester Zeit ein genaues Bild der oft lebensbedrohlichen Schäden machen. Die modernde Medizintechnologie ermöglicht eine schnelle Lokalisierung von Verletzungen und Funktionsstörungen. „Unsere Notaufnahme registriert jedes Wochenende durchschnittlich mindestens 15 Patienten mit Verdacht auf einen Hirninfarkt. Der therapeutische Erfolg hängt entscheidend von der Frühdiagnostik ab.”, berichtet Prof. Dr. Otto-Henning Wegener. Für den Chefarzt der Strahlendiagnostik und Nuklearmedizin ermöglicht der innovative CT viel tiefere Einblicke: „Wir können die Gefäße im Gehirn eindeutig darstellen und sogar genaue Durchblutungs-Messungen vornehmen.” Das AK Altona verfügt über ein spezielles Neuro-Zentrum, das jährlich etwa 2.000 cerebrale Notfälle verzeichnet; die integrierte Schlaganfall-Station (Stroke-Unit) versorgte im Vorjahr über 600 Patienten. Hier ermöglicht die ebenso schnelle wie eindeutige Bilddiagnose die rechtzeitige Einleitung der Akuttherapie und begünstigt die Prognose der Patienten. Der Schlaganfall ist in den westlichen Industrieländern nach Herzinfarkt und Tumorerkrankungen die dritthäufigste Todesursache und häufigster Grund für Invalidität. Im Alter zwischen 55 und 64 Jahren erkranken jährlich etwa 300 von 100.000 Menschen neu an einem Hirninfarkt. Bei 65- bis 75-Jährigen steigt die Quote auf 800 pro 100.000 an. Männer - vor allem im höheren Alter - sind etwas häufiger betroffen als Frauen. In absoluten Zahlen erleiden jährlich in Deutschland schätzungsweise 150.000 Menschen einen Schlaganfall. Größte Risikofaktoren für Schlaganfälle sind Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen und Übergewicht. Bei kardiologischen Untersuchungen ermöglicht Philips mit seiner führenden Entwicklung eine Darstellung sämtlicher Phasen des Herzzyklus; der Radiologe erhält einen tiefen Einblick in die Kranzarterien sowie in Herzklappen, -kammern und -muskeln. Der Philips Brilliance 40 kann die großen zentralen Körperschlagadern bis in die periphersten Äste darstellen und dem Patienten damit invasive Methoden ersparen. Ein wichtiges Aufgabengebiet für die jüngste CT-Generation ist die Gastro-Clinic im AK Altona, die auf Untersuchungen und Behandlungen von Erkrankungen der Verdauungsorgane spezialisiert ist. Als Alternative und Ergänzung zur endoskopischen Techniken will das Haus der zunehmenden Nachfrage für „virtuelle Darmspiegelungen” gerecht werden. Prof. Otto-Henning Wegener: „Für viele Patienten ist diese neue Untersuchungsmethode wesentlich angenehmer. Sie dauert nicht länger als etwa zehn Minuten. Auch medizinisch hat die Darmuntersuchung im CT ihre Vorteile, denn wir können auch problematische Abschnitte darstellen, die wir mit einer konventionellen Koloskopie nicht erreichen.” Der endoskopische Eingriff wird allerdings dann erforderlich, wenn diagnostizierte Polypen im Darm abgetragen werden müssen. In Deutschland wird pro Jahr nahezu bei 60.000 Menschen Darmkrebs neu entdeckt. Die Gesamtzahl der Betroffenen erhöht sich um die Patienten, die mit dieser Krankheit bereits in Behandlung sind. Mit einer Sterberate von über 30.000 pro Jahr sind kolorektale Karzinome die häufigste Krebstodesursache. Eine Darmuntersuchung sollte in der Regel ab dem 55. Lebensjahr erfolgen und bei Unauffälligkeit alle zehn Jahre wiederholt werden. „Sofern Polypen festgestellt und abgetragen worden sind, sollten eine Kontrolluntersuchung nach drei Jahren stattfinden”, rät Prof. Otto-Henning Wegener. AK Altona: Voll digitalisiertes DiagnostikzentrumAuf innovative Technologien zur Digitalisierung und Vernetzung sämtlicher bildgebender Verfahren setzt das AK Altona. In Kooperation mit Philips sind kürzlich neue Verfahren zur Optimierung der klinischen Abläufe unter Einsatz neuester Radiologie- und Kommunikationstechnik eingeführt worden. Kernstück ist eine hochmoderne und voll digitalisierte Röntgenabteilung, die ihre Daten "aus der Steckdose" ins ganze Haus liefert. Die Bilder und Befunde stehen den Ärzten überall im Haus ohne Verzögerungen und in bester Darstellungsqualität zur Verfügung - auch an mehreren Orten gleichzeitig. Weiterer Vorteil: Die Patienten erhalten bei der Entlassung statt den unhandlichen übergroßen Filmtüten nur noch eine herkömmliche CD mit ihren Bildern und Befunden. Das AK Altona versorgt jährlich mehr als 63.000 Patienten; stationär und ambulant zu etwa gleichen Anteilen. In der Abteilung für Strahlendiagnostik und Nuklearmedizin sind 2004 über 99.000 Patienten untersucht worden; fast jeder Zehnte im Computertomographen. Unter Leitung von Prof. Otto-Henning Wegener arbeiten weitere 18 Fachärzte in dieser medizin- technologisch vorbildlich ausgestatteten Abteilung. Der 62jährige Radiologe zählt zu den Pionieren in der Entwicklung von Computertomographen, die er seit 30 Jahren wissenschaftlich begleitet hat. Anfang der 80er Jahre veröffentlichte er ein bundesweit verbreitetes Standardwerk über die Ganzkörper- Computertomographie, das 1992 neu aufgelegt worden ist. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Jens O. Bonnet LBK Hamburg GmbH Pressestelle Tel. 040/1818-84 2008 Tel. 040/1818-84 2046 presse@lbk-hh.de |
|
 |
 | |
 |
 |
 |