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‚Hamburg hilft’ Sri Lanka LBK-Ärzte zurückgekehrt: 2.500 Patienten behandelt, Experten wollen Gesundheitszentrum aufbauen Am Sonnabend, 11. März, sind nach fast vierwöchigem medizinischen Einsatz die LBK-Ärzte, Dr. Sonja Jöring (Assistenzärztin aus der Radiologie des Klinikum Nord) und Uwe Thiede (Oberarzt und Leiter der Kinder-Intensivstation des Klinikum Nord) aus der Region um die Stadt Galle auf Sri Lanka zurückgekehrt. Erstes Ergebnis ihres Einsatzes: Mehr als 100 Patientinnen und Patienten pro Tag, insgesamt rund 2.500, konnten behandelt werden. Zusammen mit einem multinationalen Team, bestehend aus Ärzten und Pflegekräften sowie einheimischen Fachkräften, fuhren sie von ihrem Zelt-Camp aus zu Privathäusern oder Tempeln, um dort allgemeinmedizinische Behandlungen, insbesondere Wundinfektionen sowie beispielsweise frische Wunden, die sich Kinder beim Spielen in den Hausruinen zugezogen haben, durchzuführen. Wie Uwe Thiede hervor hob, sind rund 80 Prozent der Wohnhäuser und Gebäude zerstört. Die Menschen hätten auf den Fundamenten Zelte errichtet, um dort zu wohnen. Bedrohlich sei, dass in einigen Wochen der Monsun einsetze. Der Kinderarzt aus dem Klinikum Nord befürchtet dann insbesondere die Ausbreitung von Infektionen. Ein weiteres Ergebnis ihres Einsatzes: Die Experten wollen jetzt, unterstützt durch den Ärztlichen Direktor des Klinikum Nord, Dr. Heinzpeter Moecke, und den LBK-Vorstand, sich für die Errichtung eines allgemeinmedizinischen Behandlungszentrums einsetzen. „Die Soforthilfe vor Ort war und ist wichtig“, lautet die Zwischenbilanz von Dr. Moecke. Sein Ausblick: „Jetzt wollen wir die Nachhaltigkeit unserer Hilfe verstärken. Wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe leisten.“ 150.000 Euro koste das Projekt. Ein Grundstück sei bereits zur Verfügung gestellt worden. „Mit dem Geld können wir innerhalb von drei Monaten ein Haus errichten, für drei Jahre dann den Betrieb und die Finanzierung von einheimischen Fachpersonal sicherstellen“, so der Ärztliche Direktor des Klinikum Nord. Uwe Thiede ergänzt, damit können rund 15.000 Menschen allgemeinärztlich versorgt werden. Ferner würde das Behandlungszentrum mit den Provinzkrankenhäusern eng zusammenarbeiten. Ein LBK-Arzt sei noch vor Ort, um dieses neue Projekt zu betreuen. Dr. Klaus Fischer, Hand- und Unfallchirurg, Oberarzt, AK St.Georg, Dr. Eva.Kahn, Assistenzärztin, Anästhesie, AK Barmbek, waren ebenfalls an der Hilfsaktion beteiligt und sind bereits zurückkehrt, Dr. Jörg Weidenhammer, LBK-Vorstand, dankte den LBK-Ärzten für Ihr außerordentliches Engagement. Hinweis: Pressemitteilung des LBK Hamburg vom 14. Februar, sowie nähere Informationen über die Spendenaktion „Hamburg hilft“ finden Sie unter http://www.hamburghilft.hamburg.de/. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Jens O. Bonnet LBK Hamburg GmbH Pressestelle Tel. 040/1818-84 2008 Tel. 040/1818-84 2046 presse@lbk-hh.de |
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