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12. Oktober 2005
 Krankenhaus-Arbeitgeberverband Hamburg e.V. (KAH) fordert ver.di zu Tarifverhandlungen auf
Der Aufruf von ver.di zum Streik der Beschäftigten an den Hamburger Krankenhäusern stößt bei den KAH-Verbandsmitgliedern auf Unverständnis. Julia Kähning, Vorsitzende des KAH: „Zwischen Tarifpartnern war es bisher in Hamburg üblich, vor einem Streik zunächst Gespräche über Inhalte eines Tarifvertrages zu führen. Einen Anruf von Herrn Rose über die Bereitschaft, sich mit dem KAH an einen Tisch zu setzen,  habe ich bisher nicht erhalten.“
 
Bereits bei Scheitern der AVH-Verhandlungen zum TVöD hatten die KAH-Verbandsmitglieder die Gewerkschaften zur schnellen Aufnahme von Verhandlungen mit dem neuen Verband aufgefordert. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Deutsche Beamten Bund haben dieses Angebot angenommen. Ziel ist es, einen allgemein gültigen Tarifvertrag für die Hamburger Krankenhäuser zu verhandeln und damit einen Wettbewerb dieser Häuser auf der Ebene der Vergütungsstruktur zu verhindern. In diesen  Tarifbestimmungen soll eine flexiblere und leistungsorientierte Bezahlung verankert werden.
 
Dr. Alexander Kirstein, Stellvertretender Vorsitzender des KAH: „Mit solchen Instrumenten können Beschäftigte, die außergewöhnliches leisten, auch dementsprechend bezahlt werden. Ein Zustand der Tariflosigkeit liegt nicht im Interesse der KAH-Mitglieder.“ Die Gewerkschaft ver.di wird ausdrücklich aufgefordert, ebenfalls in die Verhandlungen einzutreten.
 
 
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