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Neue Duale Ausbildung Bachelor Gesundheitswirtschaft für Pflegeberufe Hamburg/ Lübeck 18 junge Frauen und Männer haben mit der neu geschaffenen dualen Ausbildung Gesundheits- und Krankenpflege / Bachelor Gesundheitswirt-schaft begonnen. Sie nutzen als erste die einmalige Chance, die praktische Berufsausbildung im Gesundheitspflegebereich mit einem Fachhochschulstudium zu verknüpfen. Als Abschluss erhalten die Absolventen nach drei Jahren und bestandenem Examen das Gesundheits- und Krankenpflegediplom und nach einem weiteren Jahr den Bachelor of Science / Gesundheitswirtschaft der FH Lübeck. Möglich macht dies ein Kooperationsvertrag, den die Fachhochschule Lübeck und das BZG (Bildungszentrum für Gesundheitsberufe) des LBK Hamburg am 3. März unterschrieben haben. „Die Verbindung von Pflegediplom und Bachelor ein Jahr danach eröffnet den Studierenden neue Chancen, auch an der Hochschule,“ sagte Professor Heinz Lohmann, Vorstandssprecher des LBK Hamburg, anlässlich der Vertragsunter-zeichnung im BZG. Der tiefgreifende Wandel in der Gesundheitswirtschaft erfordert neue Qualifikationen bei den Beschäftigten. Gerade für die größte Berufsgruppe in diesem Bereich, die Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger, ergeben sich im Krankenhaus neuer Prägung immer mehr Managementaufgaben. „In dem sich rasant verändernden Gesundheitsmarkt ist in allen Bereichen eine hohe Professionalität erforderlich. Pflege ist ein ganz wichtiger Bestandteil im LBK Hamburg, der Führung und Expertentum braucht. Die neue duale Ausbildung verbindet betriebliche und universitäre Ausbildung in der Gesundheitswirtschaft. Das macht ganz viel Sinn, denn sonst haben wir irgendwann nur noch Ökonomen und ein paar Ärzte in den Geschäftsführungen und gar keine Menschen mehr, die aus der Pflege kommen.“ Gesundheits- und Krankenpflege / Bachelor Gesundheitswirtschaft bietet die Voraussetzung für vielfältige berufliche Einsatzmöglichkeiten in der Gesundheitswirtschaft in der Zukunft. Neben Aufgaben im mittleren Management von Teams oder Bereichen in Krankenhäusern, ergeben sich Aufgabenstellungen in der Leitung von medizinischen Zentren oder in Dienstleistungsunternehmen wie Krankenkassen und - versicherungen. Peter Plester, Geschäftsführer des BZG des LBK Hamburg, freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Lübeck, „weil die Ausbildung so innovativ ist und deutschlandweit ihresgleichen sucht.“ Auch Professor Dr. Joachim Litz, Prorektor der Fachhochschule Lübeck, hob die herausragende Bedeutung der Kooperation hervor: „In schwierigen Zeiten muss man sich gut vorbereiten. Wir tun dies mit einem starken Partner, dem LBK Hamburg und die Schüler, indem sie diese Ausbildung machen“. Professor Dr. Walter Teichmann, der die Ausbildung an der Fachhochschule Lübeck leiten wird, beglückwünschte die bei der Vertragsunterzeichnung anwesenden Studierenden des ersten Jahrgangs zu ihrer Entscheidung und verwies auf die Besonderheit des Studiums: „Sie werden richtig studieren, aber immer mit Praxisbezug, denn wir bemühen Theorien, prüfen aber immer deren Anwendung.“ Für die duale Ausbildung gilt als Mindest-Zugangsvoraussetzung die Fachhochschulreife. Die Kooperation zwischen der Fachhochschule Lübeck und dem LBK Hamburg sieht zunächst im Rahmen eines Pilotprojektes zwei Durchgänge vor, die jeweils am 1. August mit der Ausbildung in 2004 gestartet sind bzw. in 2005 starten werden. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Jens O. Bonnet LBK Hamburg GmbH Pressestelle Tel. 040/1818-84 2008 Tel. 040/1818-84 2046 presse@lbk-hh.de |
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