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07. Januar 2005
 Neue Perspektiven der LBK Hamburg Herzklinik:
Drei Experten unter einem Dach ermöglichen bundesweit einmaliges Angebot

Die renommierte LBK Hamburg Herzklinik wird deutlich wachsen - sowohl was ihre personelle und apparative Ausstattung angeht als auch in ihren Aufgaben und Leistungszahlen. Der neue Eigentümer des LBK Hamburg - die Asklepios Kliniken GmbH - hat sich im Beteiligungsvertrag mit der Freien und Hansestadt Hamburg verpflichtet, jährlich 30 Millionen Euro in das Unternehmen zu investieren. Ein Teil dieser Investitionssumme fließt in die LBK-Herzklinik im AK St. Georg und wird für die Anschaffung modernster Geräte zur bildgebenden Diagnostik wie ein Cardio-NMR (Cardio-Kernspintomograph) und ein Cardio-CT (Cardio-Computertomograph) verwendet. Diese Geräte sind so schnell, dass sie das schlagende Herz darstellen können und ergänzen die bisherigen diagnostischen Möglichkeiten. LBK-Vorstand Dr. Jörg Weidenhammer: „Die Geräte sollen per Nutzungsentgeltvertrag angemietet werden, wobei mit dem Hersteller pro Patientenbehandlung abgerechnet wird.“ Zudem sollen mit der Industrie weitere so genannte Entwicklungspartnerschaften für Neuentwicklungen von Geräten geschlossen werden.
 
Auch personell wird die LBK Hamburg Herzklinik aufgestockt. Seit 1. Januar fungiert Prof. Dr. Heiner Greten als Chairman und Ärztlicher Direktor der Herzklinik. Der renommierte Fettstoffwechsel- und Arterioskleroseexperte wird sich mit der Weiterentwicklung und Umsetzung des Konzeptes der LBK Hamburg Herzklinik auf nationaler und internationaler Ebene in Zusammenarbeit mit den Chefärzten und dem Vorstand bzw. später der Geschäftsführung des LBK Hamburg auf nationaler und internationaler Ebene befassen. Weitere Spezialisten sollen in naher Zukunft hinzukommen. Bisher arbeiten in der LBK Herzklinik am Standort AK St. Georg rund 50 Ärzte und 200 Pflegekräfte. Ende Januar wird über eine Erweiterung des Teams beraten, um die angestrebte Ausweitung der Leistungen zu ermöglichen.
 
Das Leistungsangebot des Zentrums wird zukünftig neben konventioneller und interventioneller Kardiologie (ltd. Arzt: Prof. Dr. Karl-Heinz Kuck) und Herzchirurgie (ltd. Arzt: Prof. Dr. Jörg Ostermeyer) auch die präventive Kardiologie sowie die Grundlagenforschung, insbesondere Stammzelltherapie und neue bildgebende Diagnostik (Cardio-CT, Cardio-NMR) umfassen. Damit entsteht am AK St. Georg ein bundesweit einmaliges Kompetenzzentrum für die Prävention, Diagnostik und Therapie von Herzerkrankungen aller Art, das mit anderen Kardiologien im In- und Ausland kooperiert und auch als Anlaufpunkt für Herzpatienten von 60 Asklepios-Kliniken in Deutschland dient, so Greten. Prof. Dr. Karl-Heinz Kuck, leitender Arzt der Kardiologie im AK St. Georg, betont die Vorteile des neuen Konzeptes: "Die Patienten werden nach denselben Standards behandelt werden und nicht mehr so lange auf die Therapie warten müssen, die Zufriedenheit der Ärzte wird steigen, die Spitzentechnologie ermöglicht sanftere, weil weniger invasive Diagnostik."
 
 
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