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05. Oktober 2005
 Lebensrettende Vorsorge wird bisher zu wenig genutzt
Darmkrebsforum im AK Eilbek am 20.10.

Am 20. Oktober 2005 um 16:30 Uhr lädt die chirurgische Abteilung des AK Eilbek zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Darmkrebs in die Turnhalle des Krankenhauses ein. Warum steht diese Erkrankung mit ihren Risiken immer wieder im Mittelpunkt bei den Gesundheitsfragen? Vorbeugen ist sehr viel sicherer, als die Tumorerkrankung erst nach ihrem Ausbruch zu bekämpfen! Die Früherkennung stellt einen wichtigen Fortschritt dar, da im frühen Stadium die berechtigte Hoffnung auf  Heilung besteht.
Die Veranstaltung der Eilbeker Ärzte findet unter Schirmherrschaft der Stiftung Lebensblicke statt. Sie hat sich die Früherkennung der Darmkrebserkrankung in der Bevölkerung zum Ziel gesetzt. Der Regionalbeauftragte der Stiftung, der niedergelassene Darmspezialist PD Dr. Boris Brand, arbeitet eng mit dem AK Eilbek zusammen. Die Besucher der Informationsveranstaltung haben Gelegenheit, ihre Fragen aus erster Hand beantworten zu lassen. Dr. Lutz Steinmüller, Chefarzt der Chirurgischen Abteilung, Oberarzt Erich Lichterbeck aus der Medizinischen Abteilung des AK Eilbek und Herr PD Dr. Boris Brand sind auf dem Gebiet der Darmkrebsvorsorge und der schonenden Behandlung der Erkrankung sehr erfahren und aufeinander eingespielt. Was passiert bei der Darmspiegelung, was sind Darmpolypen, wann muss operiert werden? - Das sind nur einige der Fragen, auf die die Teilnehmer kompetente Antworten erhalten werden. Nach einer Informations- und Fragerunde haben die Besucher umfassend Gelegenheit, sich unter Anleitung der Fachleute ein Bild von modernen Untersuchungs- und Behandlungsgeräten zu machen.
 
Informationsveranstaltung unter Schirmherrschaft der Stiftung LebensblickeDarmkrebsforum: Risiko - HoffnungWANN? 20.10.2005, 16.30 Uhr  -  WO? AK Eilbek, Haus 6 (Turnhalle)
 
FAKTEN ZUM THEMA
Es gibt 30.000 Darmkrebs-Neuerkrankungen jährlich in Deutschland.
Bei einer Teilnehmerrate an der Darmkrebsfrüherkennung in den gefährdeten Bevölkerungsgruppen von mindestens 60 Prozent kann die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb von fünf Jahren halbiert werden.
Seit über zwei Jahren wird die Vorsorge-Darmspiegelung im Hamburger Raum in hoher Qualität angeboten - inzwischen ohne längere Wartezeiten.
Nur ca. 3 von 100 gesetzlich Krankenversicherten über 55 Jahre in Hamburg nehmen das Angebot einer Vorsorge-Koloskopie wahr. (Die Vermeidung von Darmkrebs bleibt damit weit unterhalb der vorhandenen Möglichkeiten!!)
 
 
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Jens O. Bonnet
LBK Hamburg GmbH
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Tel. 040/1818-84 2046
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