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Herzinfarkt: Hamburger warten viel zu lang! Herzwoche soll Bevölkerung über richtiges Verhalten aufklären Rund 300.000 Menschen pro Jahr erleiden in Deutschland einen Herzinfarkt, mehr als 170.000 von ihnen sterben trotz inzwischen guter Behandlungsmöglichkeiten an den Folgen. Besonders erschreckend: 30 Prozent der Betroffenen sterben, bevor sie das Krankenhaus erreichen. Nach einer Studie warten Hamburger mit einem Herzinfarkt über sechs Stunden, bevor sie einen Notarzt bzw. die Feuerwehr unter dem Notruf 112 rufen. Dabei ist das Herz auf ständige Energieversorgung über die Herzkranzgefäße angewiesen: Je länger ein Gefäß durch einen Herzinfarkt verschlossen bleibt, desto mehr Herzmuskel stirbt ab. Deshalb muss ein verschlossenes Herzkranzgefäß so schnell wie möglich in einer für dafür vorbereiteten Klinik wieder eröffnet werden - dabei kommt es auf jede Minute an! Typische Symptome des Herzinfarktes sind unter anderem Brustschmerz, Engegefühl, Schweißausbruch und Angst. Unter dem Motto „Niemals zögern - Notruf wählen!“ veranstaltet die Deutsche Herzstiftung vom 4. bis 11. November eine bundesweite Herzwoche, um die Bevölkerung über die Herzinfarkt-Alarmzeichen und das richtige Verhalten im Notfall aufzuklären. Ärzte, Apotheken, Kliniken, Krankenkassen, Volkshochschulen, Betriebe und Tausende weitere Aktionspartner aus allen Bereichen des Gesundheitswesens beteiligen sich an der Aufklärungsaktion. Mit dabei sind auch vier Kliniken der LBK Hamburg GmbH, die mit Herz-Seminaren über die Vorboten, Symptome, Behandlungs- und Vorbeugemöglichkeiten aufklären: AK Altona, Paul-Ehrlich-Straße 1, 2. OG, Carl-Bruck-Hörsaal: 8. November, 18-20 Uhr: Prof. Dr. Klaus von Olshausen, Dr. Johann BolteAK Harburg, Eißendorfer Pferdeweg 52, Haus 6, Medienzentrum: 8. November, 18-20 Uhr: Prof. Dr. Tiberius PopAK St. Georg, Lohmühlenstraße 5, Herzkatheterlabor - Konferenzraum: 8. November, 18-20 Uhr: Dr. Klaus Hertting 10. November, 17-19 Uhr: Dr. Klaus HerttingAK Wandsbek, Alphonsstraße 14, Kleiner Speisesaal: 8. November, 16-18 Uhr: Dr. Martin Kindel, Dr. Thomas Held Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Termine in Ihren Medien ankündigen! Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Jens O. Bonnet LBK Hamburg GmbH Pressestelle Tel. 040/1818-84 2008 Tel. 040/1818-84 2046 presse@lbk-hh.de |
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