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04. April 2005
 Dr. Heiner Meyer zu Lösebeck wird dritter Geschäftsführer der LBK Hamburg GmbH
Mit dem bevorstehenden Formwechsel des LBK Hamburg, Anstalt öffentlichen Rechts, in eine GmbH, wird Dr. rer. pol. Heiner Meyer zu Lösebeck (52) neuer und damit neben Julia Kähning und Dr. med. Jörg Weidenhammer dritter Geschäftsführer des Krankenhausunternehmens. In der künftigen Geschäftsführung wird er für die zentralen Bereiche Finanzen, Rechtsangelegenheiten und Tarifrecht verantwortlich sein.
 Der gebürtige Osnabrücker ist ausgebildeter Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Diplom-Kaufmann. Sein Studium und seine Promotion absolvierte er in Münster. In den vergangenen vier Jahren war Dr. Meyer zu Lösebeck bei dem international renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Price Waterhouse Cooper (PWC) beschäftigt. Viele öffentliche Krankenhäuser sind ihm während dieser Zeit auch von innen gut vertraut. Für PWC-Auftraggeber sanierte er Krankenhäuser, betrieb Fusionen und musste auch das eine oder andere Klinikum schließen. „Bis Mittwoch (30.3.)“, betont er. Denn bereits am Freitag, dem 1. April, bezog er ein Büro in der LBK-Unternehmensleitung in der Friedrichsberger Straße, um sich auf die neue Aufgabe vorzubereiten und sich einzuarbeiten. Zuvor war Dr. Meyer zu Lösebeck, ebenfalls vier Jahre lang, als Geschäftsführer und Testamentsvollstrecker bei den Paracelsus-Kliniken tätig. Die Schlüsselfrage für ihn war schließlich: „Das Unternehmen lebt“. Denn die Sanierung war gelungen.    Nach seinem Studium arbeitete er zunächst beim Institut der Wirtschaftsprüfer in Düsseldorf und als selbständiger Steuerberater und Wirtschaftsprüfer in einer Osnabrücker Kanzlei. Dr. Meyer zu Lösebeck ist verheiratet. Er hat eine 20-jährige Tochter. Hamburg ist ihm gut bekannt, denn er hat hier manche Vorträge gehalten und Seminare durchgeführt. Anschließend habe er sich touristisch umgesehen. Die Metropole des deutschen Nordens gefalle ihm außerordentlich. Die Herausforderung bei der LBK Hamburg GmbH sei reizvoll und zugleich anspruchsvoll. Im Gegensatz zu anderen öffentlichen Klinikunternehmen seien hier gute Voraussetzungen vorhanden, um gemeinsam mit der Stadt, der Asklepios Kliniken GmbH und den LBK-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern Erfolg zu haben. Zusammen mit seinen Geschäftsführerkollegen wolle er erreichen, dass die vorhandenen Strukturen weiterentwickelt werden und das Unternehmen wirtschaftlich gesundet.  
 
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