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04. Februar 2005
  Personalversammlungen und Chefarztrunden in LBK-Kliniken
Neue Vorstandsmitglieder und Asklepios-Hauptgeschäftsführer stellten sich Mitarbeitern des LBK Hamburg vor

Insgesamt acht Personalversammlungen und acht Chefarztrunden in den vergangenen zwei Wochen - das war die erste Vorstellungsrunde der neuen Vorstandsmitglieder, Julia Kähning und Dr. Jörg Weidenhammer, in den sieben LBK-Kliniken. Zu den Veranstaltungen war auch der Hauptgeschäftsführer der Asklepios Kliniken GmbH, Elmar Willebrand, eingeladen.
 Mehr als 1.700 Mitarbeiter sowie 120 Chefärzte nahmen an den jeweils zweimal zweistündigen Veranstaltungen teil und nutzten damit die Gelegenheit zur Information aus erster Hand. Die Gäste wurden von den Beschäftigten offen, aber zum Teil auch skeptisch und abwartend empfangen. Im Laufe der mehrstündigen Versammlungen konnten jedoch viele der drängenden Fragen beantwortet, Sorgen zerstreut und Gerüchte sowie Falschmeldungen der vergangenen zwei Jahre sachlich widerlegt werden. Es war zu spüren, wie die anfängliche Skepsis zunehmend zugunsten einer Beruhigung schwand. Es blieb nicht bei der rhetorischen Aufforderung zur konstruktiven und offenen Zusammenarbeit, sondern es wurde der Eindruck vermittelt, dass dies auch ernst gemeint war. Viele Mitarbeiter nutzten dann auch ausgiebig die Gelegenheit und stellten Fragen, insbesondere zur Zukunft des Unternehmens und ihres Hauses. Themen wie Verwaltungsverschlankung, BAT und Haustarifvertrag, Beschäftigungssicherung, dezentrale Budgetverantwortung der Kliniken und Abteilungen, Kindertagesstätten wurden diskutiert. LBK-Vorstand Julia Kähning stellte die Prioritäten des Vorstandes vor. Der Vorstand habe Visionen für den LBK Hamburg. Er setze dabei auf die best practice und baue auf Vorhandenem auf. Man wolle nicht alles verändern. Bewährtes solle ausgebaut werden, Unsinniges werde schnell verändert. In den Bereichen IT, DRG und Einkauf & Logistik bestehe Handlungsbedarf. IT-Outsourcing und IT-Strukturen werden überdacht.Die DRG-Codierung müsse optimiert und im Einkauf und der Logistik sollen neue Strukturen geschaffen werden, die klare Verantwortlichkeiten und kurze Wege definieren. Ziel sei es, im LBK Hamburg Arbeitsplätze zu sichern und durch Wachstum neue zu schaffen. Es sei vorgesehen, jährlich 30 Millionen Euro über fünf Jahre zu investieren. Weiter haben der Blutspendedienst, die LBK-Servicebetriebe für Labormedizin ‚Medilys’ sowie für Arzneimittelversorgung ‚APONOVA’ wichtige Aufgaben und damit Wachstumschancen auch über den LBK Hamburg hinaus. Der Vorstand setze auf schlanke Managementstrukturen und den Abbau der Administration, um schnelle Entscheidungen zu treffen und die Ergebnisse umzusetzen. Dazu gehöre auch eine mit den Gewerkschaften in einem ordnungsgemäßen Tarifverfahren ausgehandelte faire Entlohnung, die nach dem Beteiligungsvertrag in der Form eines Haustarifvertrages gefunden werden solle. Dazu werde der LBK-Vorstand kurzfristig Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern aufnehmen. LBK-Vorstand Dr. med. Jörg Weidenhammer ergänzte: „Wir machen Medizin für unsere Patienten, das steht ganz eindeutig im Vordergrund. Die Einweiserpflege ist eine zentrale Aufgabe aller Mitarbeiter. Die entsprechenden Netzwerke müssen weiter entwickelt werden. Durch medizinische Konzepte und Strategien wollen wir mit den medizinischen Leistungsträgern die Erlöse steigern und die Hochleistungsmedizin forcieren. In den einzelnen Häusern werden wir gemeinsam Schwerpunkte herausbilden. Wir wollen Synergien nutzen. Dazu gehört die Teleradiologie, die im LBK Hamburg weiter ausgebaut werden soll. Bei der Pflege wollen wir keine großen Änderungen vornehmen, da gibt es klare, gute Strukturen. Die Pflege im LBK Hamburg ist gut aufgestellt.“  Hauptgeschäftsführer Elmar Willebrand erläuterte in seinen Vorträgen die Asklepios-Unternehmensentwicklung, die Management-Strukturen, die Unternehmens-Philosophie sowie die sich daraus ergebenden Chancen für die Entwicklung des neuen LBK Hamburg. Willebrand betonte, dass in den vergangenen Jahren dank des Engagements der LBK-Mitarbeiter bereits viel erreicht worden sei. Um den LBK Hamburg dauerhaft auf die notwendige eigene und unabhängige Basis zu stellen, wären jedoch weitere Umsetzungsschritte erforderlich. Mit der Teilprivatisierung ergäbe sich die ernsthafte Chance, diese notwendigen Veränderungen auch tatsächlich und nachhaltig zu erreichen. Oberstes Ziel werde dabei die Beschäftigungssicherung sein, die bei entsprechend konstruktiver Zusammenarbeit durch Leistungsausweitungen und das Realisieren von Einsparungen machbar erscheine. Willebrand warb um das Vertrauen der Mitarbeiter und verwies auf die 80 erfolgreichen Asklepios-Referenzprojekte der vergangenen 20 Jahre: „Wir wollen den LBK Hamburg gemeinsam mit Ihnen zu einem soliden, erfolgreichen und international anerkannten Gesundheitsunternehmen ausbauen, das attraktive und langfristig sichere Arbeitsplätze bietet.“ Ab Mitte Februar folgen dann Personalversammlungen für die Servicebetriebe und Tochtergesellschaften des LBK Hamburg.  Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Jens O. Bonnet
LBK Hamburg GmbH
Pressestelle
Tel. 040/1818-84 2008
Tel. 040/1818-84 2046
presse@lbk-hh.de
 
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