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03. Oktober 2005
 Fit für die Zukunft innerhalb weniger Stunden:
Erfolgreiche IT-Erweiterung der LBK Hamburg GmbH

Mit einem minutiös geplanten Einsatz haben die IT-Experten der LBK Hamburg GmbH am Wochenende eine sehr umfangreiche Erweiterung der Rechenkapazitäten gemeistert. Dazu musste der Betrieb des Rechenzentrums am Sonnabend für einige Stunden vollständig unterbrochen werden.
 
Nach Abschluss der Erweiterungs- und Umbauarbeiten wurden am Nachmittag zunächst die für die klinischen Abläufe benötigten Systeme, darunter die Übermittlung und Verwaltung von Laborbefunden und Medikamentenbestellungen, wieder angefahren. Die betroffenen Bereiche wurden über ein verabredetes Schneeballsystem umgehend von der Wiederinbetriebnahme informiert. In der Zwischenzeit stellten die altbewährten Papierbefunde und Röntgenbilder den reibungslosen Klinikbetrieb auch ohne die Hilfe vernetzter Computer und Datenbanken sicher. Für den Fall unerwarteter Probleme beim Neustart der Systeme hatten die IT-Experten detaillierte Notfallpläne bis hin zu einem Rückbauplan vorbereitet, der im schlimmsten Fall noch am Wochenende den Normalbetrieb aller Bereiche wieder ermöglicht hätte.
 
Eine derart gravierende Betriebsunterbrechung war notwendig geworden, da die gesamte IT-Struktur des Unternehmens insbesondere aufgrund der Inbetriebnahme des neuen AK Barmbek und zentraler radiologischer Systeme grundlegend erweitert und für zukünftige Ansprüche vorbereitet werden musste. Dafür wurden allein im Rechenzentrum 49 neue Server aufgebaut und die Arbeitsgeschwindigkeit innerhalb des Rechenzentrums durch eine Neuorganisation der Speicherauslastung verdoppelt. Durch diese Maßnahmen wurde die Leistungsfähigkeit des Rechenzentrums insgesamt um mehr als ein Drittel erhöht. Daneben soll eine Neuorganisation der Stromverteilung die Systeme künftig besser vor Ausfällen schützen. An dem außergewöhnlich anspruchsvollen Wochenendeinsatz waren zwölf Experten der LBK Hamburg GmbH sowie vier Mitarbeiter des IT-Dienstleisters EMC² direkt beteiligt. Für den Fall unerwarteter Probleme standen weitere Experten der beteiligten Dienstleistungsunternehmen, Hard- und Softwarefirmen bereit.
 
 
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