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10. Juli 2007
 
Nur 12 aktive Ärzte machen vom Rückkehrrecht Gebrauch
Hohe Versorgungsqualität gesichert

Hamburg, 10.07.2007. Seit heute steht die Zahl der Rückkehrer zur Stadt praktisch fest: Betroffen sind 1.672 Vollzeitstellen auf denen 1936 Mitarbeiter tätig sind. Von den 25 Ärzten, die ihre Rückkehr zur Stadt erklärt haben, sind 13 seit längerem beurlaubt, in Mutterschutz oder krank. Zum Vergleich: In den Asklepios Kliniken Hamburg zählt die Ärzteschaft 1.418 Vollzeitstellen.
 
Im Pflegedienst sind 276 Vollzeitstellen betroffen. Zum Vergleich: In den Asklepios Kliniken Hamburg arbeiten über 3.000 Pflegekräfte (Vollzeitstellen). Allein in der Hansestadt bilden die Asklepios Kliniken bis nächsten August rund 280 eigene examinierte Krankenpflegerinnen und - pfleger aus, weitgehend über den eigenen Bedarf. Die offenen Stellen können somit praktisch aus eigener Kraft besetzt werden. Ähnlich unkritisch sieht die Lage in den anderen Medizinberufen aus.
 
Angesichts dieser Zahlen wird klar: allen Behauptungen, die medizinische Versorgung in unseren Häusern sei gefährdet, fehlt jede Grundlage. Hinzu kommt: Die Rückkehrer werden erst innerhalb der nächsten zwölf Monate ausscheiden. Wo es erforderlich ist, bleibt genügend Zeit, um frei werdende Stellen neu zu besetzen.
 
Elmar Willebrand, Sprecher der Geschäftsführung der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH: "Wir bedauern den Weggang qualifizierter Mitarbeiter. Viele dieser Kollegen sagen, dass sie ihre vor Jahrzehnten getroffene Grundsatzentscheidung für den öffentlichen Dienst seinerzeit bewusst gefällt haben und diese mit der Rückkehr nun bestätigen. Aus vielen persönlichen Gesprächen weiß die Geschäftsführung auch, wie schwer diesen Menschen dennoch der Entschluss zu Rückkehr gefallen ist." Natürlich wird daher die Zeit bis zum 1. Juli 2008 genutzt werden, um noch mal gezielt Gespräche mit Rückkehrwilligen zu führen.Dabei gibt es ein gewichtiges Argument. Im Gegensatz zu allen anderen Optionen können die Asklepios Kliniken Arbeit im erlernten Beruf bieten. Einer der Gründe: Im vergangenen Jahr haben sich die Patienten der Hansestadt klar für die Asklepios-Kliniken entschieden. Während alle anderen Hamburger Krankenhäuser "nur" 1,3 Prozent mehr Fälle verzeichnen konnten, war es bei Asklepios ein Plus von 4,7 Prozent. Das ist mehr als drei Mal soviel. Daraus läßt sich leicht ableiten, dass Aklepios trotz Gesundheitsreform und großen Umwälzungen im Gesundheitswesen langfristig zukunftsfähige Arbeitsplätze zu bieten hat.
 
FazitAngesichts der Gesamtumstände gibt es weder aus Sicht der Medizin, noch unter organisatorischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten Anlass zur Sorge um die medizinische Versorgung. Abgesehen von dieser rationalen Betrachtungsweise ist sich die Geschäftsführung der Tatsache bewusst, dass hinter den Zahlen Menschen stehen. Menschen, die durch die öffentlichen Kampagnen der vergangenen Wochen und Monate verunsichert wurden, was wir sehr bedauern.
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