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29. Juni 2007
 
St. Georg erhält modernstes Notfallzentrum
Neubau für 34 Millionen Euro ermöglicht Rettungsmedizin auf höchstem Niveau
 
Hamburg, 29. Juni 2007. Das modernste Notfallversorgungszentrum inmitten Hamburgs wird jetzt in der Asklepios Klinik St. Georg in Betrieb genommen. Das neue vierstöckige Funktionsgebäude für Intensiv- und Notfallmedizin umfasst 327 Räume, verfügt über einen Hubschrauber-Landeplatz, eine gesonderte Zu- und Abfahrt für Rettungsfahrzeuge und ist speziell auf die medizinische Versorgung Schwerst- und Mehrfachverletzter ausgerichtet.
 
Der Neubau entstand innerhalb von drei Jahren bei laufendem Betrieb des Krankenhauses. Am Investitionsvolumen von mehr als 34 Millionen Euro für das Notfallzentrum ist die Freie und Hansestadt Hamburg mit Mitteln aus Krankenhausinvestitionen in Höhe von knapp 26 Millionen Euro beteiligt. Asklepios hat insgesamt 8 Millionen Euro an Eigenmitteln investiert. Neben der neuen Notaufnahme und Intensivstationen beherbergt das neue Funktionsgebäude eine moderne Röntgendiagnostik.
 
"Der Ausbau des ältesten Hamburger Krankenhauses unterstreicht einmal mehr die Rolle Hamburgs als führender Gesundheitsstandort im Norden", so die Zweite Bürgermeisterin und Gesundheitssenatorin Birgit Schnieber-Jastram. "Mit diesem Neubau sichern wir das hohe Niveau der Krankenhausversorgung für Hamburgs Bürgerinnen und Bürger."
 
"Dieser Neubau ist ein weiterer Beleg, wie öffentliche Hand und Private gemeinsam zur Qualitätsverbesserung der Notfallversorgung für die Hamburger Bevölkerung beitragen", so Elmar Willebrand, Sprecher der Geschäftsführung der Hamburger Asklepios Kliniken GmbH. "Wir danken für die große Unterstützung durch die Stadt und freuen uns, erneut die Spitzenposition Hamburgs beim Ausbau der Patientenversorgung im bundesweiten Vergleich untermauern zu können", so Willebrand weiter.
 
Das innovative und architektonisch ansprechende Baukonzept mit kurzen Wegen und modernster Technik hat deutliche Vorteile für die Patientenversorgung. Schwerstverletzte können vom Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach per Fahrstuhl direkt in den Schockraum transportiert werden, und von dort auf kürzestem Weg in den Röntgenbereich (CT) und den Operationssaal. Das neu errichtete und schon jetzt über Hamburgs Grenzen hinaus bekannte Traumazentrum der Asklepios Klinik St. Georg zeichnet sich zudem durch ein neuartiges Lafettensystem aus. "Dieses System garantiert eine besonders schonende und zeitsparende Umlagerung für schwerst- und mehrfachverletzte Patienten", erläutert der Ärztliche Direktor der Asklepios Klinik St. Georg, Prof. Dr. Christoph Eggers, den Vorteil dieses modernen Prinzips der Rettungsmedizin.
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