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30. Mai 2007
 
Asklepios Klinik Nord wird rauchfrei
Asklepios Klinik Nord und BARMER unterstützen beim Ausstieg
 
Hamburg. Mit einem generellen Rauchverbot für alle Stations-, Funktions-, und auch Eingangsbereiche, Cafeteria und sämtliche Verkehrsflächen für Mitarbeiter und Patienten ab dem 01.06.07 will die Asklepios Klinik Nord die Gesundheit von Patienten und Mitarbeitern aktiv fördern. Noch bevor eine gesetzliche Regelung in Kraft tritt will die Asklepios Klinik Nord gemeinsam mit ihrem Präventionspartner, der Barmer Ersatzkasse, ihre Mitarbeiter motivieren das Rauchen aufzugeben.
 
Rauchfrei-Urkunde
Die volkswirtschaftlichen Kosten des Tabakkonsums werden in Deutschland vorsichtig auf etwa 17 Milliarden Euro geschätzt. 22 Prozent aller Todesfälle bei Männern und 5 Prozent bei Frauen werden mit dem Rauchen in Verbindung gebracht. Häufigste Todesursache sind dabei Krebserkrankungen (39 Prozent), gefolgt von Herz-/Kreislauferkrankungen (33 Prozent) und Atemwegserkrankungen (18 Prozent).
 
Mit einem Kursangebot für Mitarbeiter nach dem erfolgreichen Konzept "Rauchfrei in 10 Schritten" und einem möglichen Auffrischungskurs bei drohender Rückfälligkeit kommt die Asklepios Klinik Nord ihren Verpflichtungen beim Gesundheitsschutz für Nichtraucher nach und setzt gleichzeitig Akzente zur Gesundheitsförderung für Raucher. "Wir  möchten durch Überzeugung und nicht durch Druck Raucher motivieren das Rauchen aufzugeben, so Kai Hankeln, Leitender und Kaufmännischer Direktor. Leider lässt sich das Rauchverbot nicht wie in Heidberg überall vollständig umsetzen, muss Kai Hankeln einräumen. So ist für den Bereich der Psychiatrie in Ochsenzoll in geschlossenen Bereichen und der Forensik ein Rauchverbot nicht umsetzbar.
 
Das Konzept zur Raucherentwöhnung sowie damit verbundene Angebote zu Inhouseschulungen wird bereits seit einigen Jahren von erfahrenen anerkannten Kursleitern der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen der Asklepios Klinik Nord angeboten. "Rund zwei Drittel der Kursteilnehmer schafft es regelmäßig, von der Zigarette wegzukommen und ist anschließend sehr glücklich darüber", so die BEK. Darauf aufbauend hat die AK Nord nun bereits den nächsten Schritt in Angriff genommen: "Bereits vor einer gesetzlichen Verpflichtung wollen wir unser Haus rauchfrei machen und geben unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die entsprechende Unterstützung. Damit wird die Asklepios Klinik Nord -Heidberg - das erste rauchfreie Krankenhaus in Hamburg sein, so die Barmer Ersatzkasse" Gesundheitsförderung und Prävention werden bei der BARMER seit langem groß geschrieben. "Wir unterstützen die Asklepios Klinik gern bei der Umsetzung des Konzeptes des Nichtraucherschutzes, da es unsere Bemühungen zur Gesundheitsförderung hervorragend ergänzt, so Horst Hahn, Abteilungsleiter Marketing und Vertrieb der BARMER Hamburg.
 
Neben dem Kursangebot für Mitarbeiter hat die Asklepios Klinik Nord viel getan um das Haus "rauchfrei" zu machen. So wurden auch die letzten Raucheraufenthaltsräume geschlossen, Raucherunterstände für die Freiflächen angeschafft, die Hausordnung umgeschrieben und auch der Betreiber der Cafeteria zieht mit und unterstützt das Projekt mit der Verlagerung der Raucherzone auf die Terrasse.
Einige Mitarbeiter der Asklepios Klinik Nord sehen schon jetzt in dem Rauchverbot eine Motivation aktiv etwas für ihre Gesundheit zu tun. "Ich selbst rauche ausschließlich in der Firma, zu Hause hingegen gar nicht. Für mich ist das eine willkommene Gelegenheit das Rauchen aufzugeben", so Annette Kerrinis. Auch die Kollegin ist begeistert und will mitziehen. "Auch ich rauche hauptsächlich in der Firma, zu Hause wird nur auf der Terrasse geraucht. Ganz rauchfrei zu werden ist schon ein Ansporn und gemeinsam ist es sicher etwas einfacher", fügt Heike Wulfsberg-Oltrogge hinzu.
 
Verantwortlich: Asklepios Klinik Nord, Nadine Fleck, Assistentin strategisches und operatives Marketing, Tangstedter Landstr. 400, 22417 Hamburg, Tel.: 040-1818873264, Fax: 040-1818873267
n.fleck@asklepios.com, www.asklepios.com
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